In dem Magazin “GDI Impuls” (Ausgabe 3.2011) habe ich einen interessanten Artikel mit dem Thema “Wie führt man die Jugend von heute” von Maren Lehky gelesen.
Basis des Artikels ist eine Studie des schwedischen Wirtschaftswissenschaftlers Andres Parment. Als Leiter des Studiengangs “BWL” hat er festgestellt, dass er irgendwie diese neue Generation nicht mehr versteht und startete eine empirische Studie in der er rund 1000 Studenten befragte.
Hier die wesentlichen Ergebnisse:
Allzeit Wechselwilig
- mehr als 70% der Millenials sind grundsätzlich wechselwillig
- 1/5 ist praktisch ständig auf den Sprung
Das folgende Zitat bringt es auf den Punkt:
“Ein Denken in demn Kästchen des Firmendiagramms ist den Angehörigen der Generation Y mehrheitlich suspekt “
Zeitnahes Feedback!
Für die eigene Leistung wird zeitnahes Feedback gewünscht.:
- nur 8,7% reicht ein jährliches Feedback
- 41% möchten es “gerne eher und öfter” und
- 44,5% “so oft wie möglich”
Dies impliziert ein Umdenken der Feedback-Kultur in Unternehmen (z.B. Versicherungen) und stellt sowohl neue Anforderungen an die Führungskraft, in Form von Frequenz und Form des Feedbacks.
Chef als Berater gefragt
“Je höher die Qualifikation der Mitarbeiter” und je jünger das Team, desto stärker wird der Chef zukünftig als Berater gefragt sein, als Mentor, der den Weg ebnet und bei Schwierigkeiten unterstützend eingreift …”
“Autorität fällt Führungskräften hier nicht mehr qua Organigramm zu”.
Hier dürften einige Herausforderungen auf traditionelle Versicherungsunternehmen zukommen ….
Anbei eine schöne Übersicht über Grundhaltungen der “Digital Immigrants” und der “Digital Natives” zu ausgewählten Themen des Arbeitsleben:
Quelle: “Die Digital Natives und Ihre Chefs”, GDI Impuls, 3.2011, S. 107
Weitere Infos:

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Eine interessante Entwicklung. Ich wüsste aber gerne, woran diese Wechselwilligkeit liegt. Mir geht es genauso, aber bei mir liegt es daran, dass ich sofort beim Einstieg in die Arbeitswelt gemerkt habe: Jeder wechselt von Zeit zu Zeit, viele Mitarbeiter haben schon mehrere Arbeitsstationen hinter sich. Also wird das wohl so gemacht, und das war vollkommen okay für mich.
Als weiterführenden Beitrag zum Thema Digital Natives und Recruiting möchte ich auf meinen Blogbeitrag “Findet uns und bindet uns! – Digital Natives in der Recruitingwelt” verweisen: http://bit.ly/wiEd3z