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Versicherungs-Apps brauchen echten Mehrwert

25.3.2014 – Der rasante Vormarsch von Smartphones und Tablet-Computer stellt die Assekuranz vor eine weitere Herausforderung. Einerseits verändert sich dadurch das Kommunikationsverhalten der Kunden erneut, andererseits bieten sich damit nicht zuletzt im Vertriebs- wie im Betriebsbereich der Versicherer neue Chancen. Das macht eine gemeinsame Studie von AMC und Dotkomm deutlich, die zugleich den aktuellen Status Quo der Branche ausleuchtet.

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Die Versicherungsbranche macht mobil

Mobiles Arbeiten gehört mit Notebook, Smartphone und Tablet-Computer für viele zum Alltag. Die onlinefähigen mobilen Geräte sind gefragt und verdrängen Laptops und Desktops. Damit einhergehende Veränderungen des Kommunikationsverhaltens hat auch die Versicherungsbranche für sich entdeckt. Eine neue Studie von AMC und .dotkomm analysiert das mobile Engagement deutscher Versicherer.

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Mobile IT – Nach dem Hype kommt der Nutzen

[Leipzig, 24. Februar 2014] Mit acht Millionen verkauften Tablets und über 26 Millionen verkauften Smartphones in Deutschland war mobile Endgeräte 2013 so gefragt wie nie. Mobile IT ist zwar nicht mehr neu, momentan jedoch ein umso wichtigeres Thema, denn mit dem veränderten Informations- und Kommunikationsverhalten wächst auch der Anpassungsdruck auf bestehende Geschäftsprozesse und IT-Systeme. Obgleich in vielen Häusern schon gute Ansätze und Projekte vorangetrieben werden, gibt es gerade in der Versicherungsbranche noch einigen Nachholbedarf. Dies war eines der zentralen Ergebnisse der 3. Fachkonferenz „Mobile IT in der Versicherungswirtschaft – Lösungen, Trends und Praxisberichte“ am 18. und 19. Februar 2014 in Leipzig.
 
Unter der fachlichen Leitung von Dr. André Köhler, Geschäftsführer der Softwareforen Leipzig, diskutierten Experten der Versicherungsbranche unter anderem darüber, wie sich die Bedeutung von mobiler IT in Unternehmen wandelt, welche Treiber für mobile IT existieren und welchen Herausforderungen die IT-Abteilungen gegenüber stehen. In Form von Praxisberichten und wissenschaftlichen Analysen gingen die Referenten – u. a. von AOK Systems, WGV-Informatik und Media, etvice oder Hewlett-Packard – auf aktuelle Marktentwicklungen, aber auch auf Stolpersteine und Erfolgsfaktoren im Umgang mit diesem Thema ein.
 
Mobilität 2.0 geht einher mit kultureller Veränderung
War vor einigen Jahren mobile IT meistens nur ein „me too“, ändert sich in vielen Unternehmen nun die Sichtweise auf mobile Geräte und Anwendungen. Unterschiedliche Trends, wie z.B. das Internet der Dinge, sind heute wichtige Treiber für Mobilität. Dies unterstrich Prof. Dr. Volker Gruhn, Universität Duisburg-Essen, in seinem Vortrag. Zudem führte er an, dass Kunden und Mitarbeiter heute aus dem privaten Umfeld so stark an mobile IT gewöhnt sind, dass Unternehmen es sich nicht mehr leisten können, dies in ihrer Unternehmens-IT zu vernachlässigen. Die kulturelle Veränderung, die mit der Verbreitung mobiler Endgeräte einhergeht, sei ebenfalls ein bedeutender Faktor: Physische Tastaturen weichen dem Touchscreen, „mobile Gesten“ wünscht man sich manchmal bereits für stationäre Endgeräte wie PC oder TV. 
 
Dem Gerätezoo Herr werden
Dass mobile Geräte in neun von zehn Unternehmen bereits eingesetzt werden, betonten Vladimir Steiner, Badischer Gemeinde-Versicherungs-Verband, und Daniel Karadza, Unify, in ihrem Vortrag zum Thema Mobile Device Management. Nicht nur die unternehmenseigenen, sondern vor allem auch die privaten Endgeräte, die von den Mitarbeitern geschäftlich genutzt werden, sind für die IT-Abteilungen eine große Herausforderung. Nur mit einer dezidierten Strategie bzw. Lösung für das Mobile Device Management lasse sich eine heterogene Systemlandschaft sinnvoll verwalten.
 
Georg Meyer-Spasche von der Rechtsanwaltskanzlei Osborne Clarke unterstrich unterdessen die Sicherheitsrisiken, denen sich Unternehmen beim Einsatz von mobilen Geräten stellen müssen. Von rechtlicher Seite gibt es klare Definitionen, wann Unternehmen für Lücken in der IT-Sicherheit haftbar sind. Er betonte, dass es eine Aufgabe der IT-Verantwortlichen sei, bei ihren Mitarbeitern ein Sicherheitsbewusstsein zu schaffen und durch ein unternehmensweites Sicherheitskonzept möglichst viele Schwachstellen von vornherein zu beseitigen.
 
Doch nicht nur Endgeräte müssen angemessen verwaltet werden, auch bei der Entwicklung von eigener mobiler Software stellen sich für Versicherungsunternehmen einige Fragen. Grundsätzlich gilt es zu überlegen, welche Software-Architektur für die mobilen Anwendungen die richtige ist – sollen diese web- oder app-basiert entwickelt werden? Dieser Frage stellten sich Prof. Dr. Volker Gruhn und Prof. Dr.-Ing. Thomas Ritz (Fachhochschule Aachen), die in einem Streitgespräch gegensätzliche Meinungen vertraten. Beide Seiten fanden bei der Diskussion schlagkräftige Argumente. So wies Prof. Gruhn darauf hin, dass von Business-Logik geprägte Anwendungen heute meistens webbasiert seien. Bei der Programmierung brauche man nicht auf die unterschiedlichen Betriebssysteme oder Gerätetypen Rücksicht nehmen. Er wies zudem auf die zentralere Position von Webanwendungen hin: Updates und Wartung beispielsweise seien dadurch wesentlich einfacher.
 
Prof. Ritz betonte hingegen die Vorteile app-basierter Anwendungen. Diese habe man nicht nur auf dem Smartphone oder Tablet immer dabei, sondern könne sie auch offline ansteuern. Zudem stellte Prof. Ritz die Usability solcher Anwendungen heraus, die bei nativen Apps bedeutend besser sei als bei webbasierten Anwendungen. In puncto Sicherheit gab es hingegen für beide Software-Architekturen Pro und Contra.
Dass die Streitfrage nicht eindeutig zu beantworten ist, zeigte sich auch bei der anschließenden Abstimmung im Auditorium. Beide Positionen erhielten etwa 50 Prozent der Stimmen. 
 
Mit Strategie zum Erfolg
Die Wahl der richtigen Software-Architektur ist aber nur ein Aspekt bei der mobilen Ausrichtung der IT-Landschaft. Der Einsatz mobiler IT im Unternehmen gelingt am besten, wenn sich Unternehmen für eine dezidierte Mobilitätsstrategie entscheiden, denn Mobility verändert die Spielregeln der IT und ermöglicht Unternehmen neue Geschäftsmodelle. Dies haben Vincent Wolff-Marting, Versicherungsforen Leipzig, und Roland Nagel, Gesundheitsforen Leipzig, in ihrem Vortrag hervorgehoben. Bei der Entwicklung einer Mobility-Strategie seien verschiedene Dimensionen zu berücksichtigen, wie z. B. Geschäft und Technologie oder die unterschiedlichen Nutzergruppen.
 
Auch der Vortrag der adesso mobile solutions drehte sich um das Thema IT-Strategie. Durch die neuen Kontaktpunkte, die sich aus der mobilen Entwicklung für die Kunden ergeben, sei die bisherige 1-zu-1-Kommunikation nicht mehr zeitgemäß. Vielmehr müssen sich Unternehmen einen Multi-Channel-Ansatz für ihre IT-Strategie überlegen und die unterschiedlichen Kontaktpunkte sinnvoll verknüpfen.
 
Wie eine mobile IT-Strategie in der Assekuranz konkret aussehen kann, zeigte der Vortrag von Lothar Engelke, ITERGO. Ihm zufolge ist es besonders wichtig, den Nutzen, der durch eine mobile Anwendung entsteht, für den Anwender wie für das Unternehmen konkret hervor zu heben. Konrad Häuslmeier, die Bayerische, zeigte gemeinsam mit Stephan Hämmerl, iS2, ebenfalls einen konkreten Anwendungsfall und erläuterte, wie die Bayerische den papierlosen Antragsprozess mit einer mobilen Anwendung ermöglicht.
 
Überdies gab Prof. Dr.-Ing. Ritz den Konferenzteilnehmern aus wissenschaftlicher Sicht einen Einblick in die mobile Unterstützung von Schadengutachtern. Er betonte, wie essentiell es ist, nicht nur mit dem Kunden in enger Abstimmung bei der Entwicklung einer mobilen Anwendung zu stehen, sondern vor allem im Blick zu behalten, welchen möglichen äußeren Einflüssen der Nutzer bei der Bedienung ausgesetzt ist.
 
Die zunehmende Nutzung mobiler Endgeräte zwingt Versicherungsunternehmen, weitere mobile Komponenten in ihre IT-Landschaft zu integrieren. Um bei der Einführung eine möglichst reibungslose Integration in die Geschäftsprozesse und Infrastrukturen zu gewährleisten, ist auch die Auswahl eines geeigneten Branchenstandards wichtig. Die vorhandenen Standards müssen zum Teil noch angepasst bzw. erweitert werden, um sie auch für mobile Endgeräte zu etablieren.
 
Intensiv wurde daher auf der Fachkonferenz ebenfalls diskutiert, wie es möglich ist, private und geschäftliche Daten und Anwendungen auf den Geräten zu trennen und welche technischen Unterstützungen die Plattformen dazu bieten – oder eben nicht.
 
Als ein Fazit aus der Konferenz lässt sich festhalten, dass der Einsatz mobiler Geräte und Anwendungen auch in der Assekuranz weiter an Bedeutung gewinnt. Um hier erfolgreich zu sein, gilt es für Versicherer, das Ganze mittels einer Mobility-Strategie im Auge zu behalten und dabei die Bedürfnisse sowohl von Mitarbeitern als auch von Kunden als Anwender nicht zu vernachlässigen.
 
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.versicherungsforen.net/mobile_it

 

Quelle: Pressemitteilung, Versicherungsforen Leipzig

Studie : Geschäftsimpulse durch Social Media und Mobile Business

Die Gestaltung und Nutzung neuer technischer Vertriebswege im Zusammenhang mit einer hohen Wechselbereitschaft, aber auch die Umsetzung regulatorischer und gesetzlicher Vorgaben zählen zu den größten Herausforderungen der Versicherungsbranche. Als wichtiger Einflussfaktor für die zukünftige Geschäftsentwicklung gilt der direkte Kundenzugang über Social Media und mobile Apps. Das Marktumfeld sei weiterhin von nachlassendem Verbrauchervertrauen und zunehmendem Preisdruck geprägt, so die Ergebnisse der aktuellen Lünendonk®-Trendstudie „Versicherungen 2020 – Trends, Technologien, Geschäftsmodelle“.

Weiter unter: –>> Versicherungsbote

Studie zum Download: –>> Lünendonk®-Trendstudie „Versicherungen 2020 – Trends, Technologien, Geschäftsmodelle

MetroMile: Per Mile Car Insurance

Fast 70% der Amerikaner zahlen zuviel für ihre Autoversicherung, weil sie unterdurchnittlich viel mit dem versicherten Auto fahren. metroMile bieten in den USA (derzeit in den Staaten Washington und Oregon) eine “Pay per mile”-Autoversicherung an und verspricht damit ein Sparpotenzial von 400 $ bei einer Fahrleistung unter 10.000 Meilen pro Jahr.

Ein sog. Metronome Device wird mit dem Diagnostic-System des Autos verbunden und liefert Diagnose und Bewegungsdaten, die über die MetroMile iOS App auf das smartphone übertragen werden. Die App zeigt den Spritverbrauch, die Spritkosten und die Fahrtdauer an. Es werden Vorschläge  zu alternativen Routen gemacht oder berechnet, wieviel Zeit man sparen würde, wenn man z.B. 10 Minuten früher losfahren würde und dann auf der Strecke weniger Verkehr wäre. Die “find my car” Funktion hilt das Auto wiederzufinden, falls es abgeschleppt oder gestohlen wurde.

metro1                   metro2

Mehr Infos finden Sie hier: https://www.metromile.com/

Weitere Infos:

Pflege2Go: MÜNCHENER VEREIN startet neue Pflege-App

München, 29.Oktober 2013
Mit Pflege2Go, der kostenlosen Pflege-App des MÜNCHENER VEREIN wird Vertriebspartnern und Kunde der Abschluss der DEUTSCHEN PRIVAT PFLEGE PLUS ganz wesentlich erleichtert. Bedarfsermittlung, Berechnung und Online-Abschluss aus einem Guss!

Die finanzielle Absicherung des Pflegefallrisikos ist ein Zukunftsthema mit enormem Potential. So unterschiedlich die individuellen Anforderungen aneinen privaten Pflegeschutz sind, so vielfältig sind auch die Absicherungsmöglichkeiten.

Mit der neuen Pflege-App kann sich der Vertriebspartner ganz auf die
Beratung des Kunden konzentrieren.Pflege2Go führt in nur drei Schritten
zum Abschluss. Nach der individuellen Ermittlung der Pflegelücke wird
ein Vorschlag zur Schließung dieser Pflegelücke errechnet. Der Kunde kann
sofort entscheiden, ob er die Lücke mit oder ohne staatliche Förderung
schließen möchte. Anschließend kann direkt der Online-Abschluss
getätigt werden. Einfach, übersichtlich und sehr schnell.
Vermittlern erleichtert dieses Online-Tool für das iPad die Beratung ganz
wesentlich, da die Pflege-App einfach und verständlich durch den
gesamten Beratungsprozess führt. Kunden wird übersichtlich dargestellt,
wie hoch die persönliche Pflegelücke in jeder Pflegestufe 0 bis III sein
kann und es werden gezielt Lösungsvorschläge dafür aufgezeigt.
Großen Anklang fand die Pflege-App bei Maklern, denen sie vor wenigen Tagen
auf der DKM, der größten deutschen Maklermesse präsentiert wurde.
Vertriebspartner und Kunden erhalten die Pflege-App kostenlos ab sofort
im AppStore.
Für Vertriebspartner ist nur ein einmaliger Login erforderlich
und es steht der umfangreiche Funktionsbereich von Pflege2Go sowie die
gesamte Produktflexibilität der DEUTSCHEN PRIVAT PFLEGE PLUS zur
Verfügung.
Sie finden die Pflege- App unter dem Suchbegriff “Pflege2Go” oder direkt
unter “Pflege2Go
Weitere Infos zur DEUTSCHEN PRIVAT PFLEGE PLUS finden Sie unter

Neue Social-Media-Konzepte und Mobile Apps für Versicherungen

Crowdsourcing-Ideenstudie vorgestellt

 Hunderte von kreativen Menschen haben Ideen entwickelt, wie Versicherungsunternehmen in Facebook, mit Mobile Apps und über neue Services auf ihren Webseiten Fans gewinnen können. Die besten 100 Ideen wurden jetzt in der Studie „Digitalisierung im Versicherungsmarketing“ der Unternehmensberatung bizforward veröffentlicht.

Noch längst nicht alle Versicherer haben sich auf die zunehmende Digitalisierung der Lebenswelten ihrer Kunden eingestellt. Facebook-Seiten mit lediglich einer Handvoll Fans oder Mobile Apps mit minimalen Downloads sind keine Seltenheit. Gerade im Marketing ist die Branche deshalb auf der Suche nach konkreten Konzepten, die Kunden und Interessenten wirklich interessieren. Dieser Herausforderung hat sich die Unternehmensberatung bizforward (http://www.bizforward.de/) gestellt und eine Ideenstudie aufgelegt.

Crowdsourcing als Kreativturbo

Im Rahmen der Studie wurden zunächst mehrere hundert Personen aus unterschiedlichsten Berufszweigen und Branchen mit der Erzeugung von Ideen beauftragt. Bei diesem als „Crowdsourcing“ bekannten Innovationsinstrument agieren die Teilnehmer ohne die oft vorhandene Betriebs- und Branchenblindheit und bringen so ihre eigenen Sichtweisen in die Problemlösung ein.

Nach der Ideenerzeugung erfolgte die Auswahl und redaktionelle Veredelungder besten 100 Ideen. Dazu wurden Versicherungs-Experten hinzugezogen, um Insiderwissen aus der Branchein die Konzepte einfließen zu lassen.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen, wie bizforward Inhaber Matthias Klang meint: „Mit dieser Studie erhalten Versicherungen einen frischen Ideenpool für ihre Digitalmarketing-Maßnahmen. Wir sind von der kreativen Kraft des Crowdsourcings sehr überzeugt, gerade auch im direkten Vergleich mit der Beauftragung von Agenturen. Alle Ideen sind für die Käufer der Studie frei nutzbar!“

Interessanter Content, Wettbewerbe, Gamification und neue Services

Die Ideen sind in die Kategorien „Content & Services“, „Vertrieb“, „Games & Fun“, „Wettbewerbe“, sowie „Image und PR“ eingeteilt. Das oft als langweilig empfundene Thema „Versicherungsprodukt“  steht dabei selten im Mittelpunkt.

Jede einzelne der 100 Ideen ist auf einer robusten Karte aufgedruckt, die zum Beispiel in firmeninternen Workshops genutzt werden kann. Nähere Informationen zur Studie und eine Vorschau mit drei Beispielideen finden sich auf http://www.bizforward.de/ideenstudien-formular-tm/. Die Studie ist zum Preis von 1.490,- € zzgl. MwSt. erhältlich.

Über das Unternehmen

bizforward ist eine im Jahr 2011 gegründete Unternehmensberatung für Business Development und konzentriert sich auf die Überarbeitung von bestehenden Geschäftsmodellen und die Entwicklung von neuen Geschäftsfeldern. Mit den regelmäßig erscheinenden bizforward Ideenstudien werden neue Impulse für zentrale Problemstellungen bestimmter Branchen gegeben.

Studie von Capgemini: Relevanz digitaler Shopper

Zur Studie
Stichwort Multichannel- oder Allchannel-Marketing: Wie werden die digitalen Kanäle beim Einkaufen in Wachstumsmärkten im Vergleich zu den reifen Märkten genutzt? Gibt es eine klare Segmentierung der Einkäufer in Bezug auf ihr Einkaufsverhalten und ihre Präferenz über die Kanäle hinweg, zum Beispiel verschiedene Verhaltensweisen für Frauen, Technik-Skeptiker oder ältere Personen)? Wann sind Händler und Hersteller für Online-, Mobile- oder Social Media-Shopper in ihrer Zielgruppe interessant?

Die Antworten auf diese und weitere Fragen gibt die Studie „Digital Shopper Relevancy“ von Capgemini. Die aktuelle Studie konzentriert sich auf fünf Produktkategorien: Lebensmittel, Gesundheit und Körperpflege, Mode (Bekleidung, Schuhe, Assessories), Do-it-yourself Heimwerkerprodukte (DIY) und Elektronik. Die Ergebnisse basieren auf 16.000 Interviews mit Personen, die während des Einkaufens Technologien benutzen,  in über  16 Ländern, welche die Wachstums- und die reifen Märkte wiederspiegeln: Australien, Brasilien, Kanada, China, Finnland, Frankreich, Deutschland, Indien, Italien, Mexiko, Russland, Spanien, Schweden, Türkei, Vereinigtes Königreich

Die wichtigsten Ergebnisse:

  • Die Website ist der wichtigste Kanal für den Verbraucher, gefolgt von E-Mail. Beliebtheit von Social Media Kanälen, Mobile Apps und In-Store Kiosks wächst
  • In den Wachstumsmärkten, wie z.B. China oder Indien steigt die Offenheit gegenüber digitalen Märkten. 72% der Befragten in Indien und 96% in China kaufen mehr im Internet als im traditionellen Ladengeschäft. In den USA liegt die Quote “nur” bei 31 Prozent.
  • Die Handelslandschaft wird sich ändern. 50% der Befragten erwarten bis 2020 mehr Showrooms, in denen Produkte ausgewählt und bestellt werden können
  • “Online-Shopper” sind überwiegend weiblich. 55% der Frauen und 44% der Männer shoppen online
  • Den “typischen Online-Shopper” gibt es nicht. Die Verhaltensmuster unterscheiden sich in den Faktoren: Alter, Geschlecht, Produktkategorie, Stufe des Bestellprozesses und der Marktreife
  • Zum schnelleren Einkaufen wird das Speichern von Einkaufsprofilen von 61% als positiv bewertet
  • 41% wollen sich durch ihr Smartphone beim Betreten des Ladengeschäfts identifizieren lassen

Quelle: http://www.de.capgemini.com/insights/publikationen/digital-shopper-relevancy/

Die 6 Käufertypen:

Den typischen Online-Shopper gibt es nicht. Hier die 6 identifizierten Käufertypen aus der Studie:

Die vollständige Studie “Digital Shopper Relevancy” kann hier heruntergeladen werden: –> Download der Studie

Weitere Studie finden Sie hier.

Mobile Effects Mai 2011 von Tomorrow Focus online

Das mobile Internet wird weiblicher und Mobile Commerce gewinnt an Bedeutung. TOMORROW FOCUS Media, einer der größten Onlinevermarkter in Deutschland, legt neue Zahlen zur Nutzung und Akzeptanz von mobilen Angeboten vor.

Hier geht es zur Studie: http://www.tomorrow-focus-media.de/studien/mobile-markt/info/mobile-effects-mai-2011/

Versicherer erobern den Kontaktkanal App

Artikel aus dem Versicherungsjournal.de :

15.6.2011 – Immer mehr Versicherer erweitern ihren Service auf Smartphone-Anwendungen (Apps), mit denen sowohl Vermittler als auch Kunden teilweise nützliche Informationen erhalten, teilweise aber auch mit dem Versicherer in Interaktion treten, beispielsweise Anträge stellen können. Der nachstehende Überblick erläutert neue Anwendungen von Barmenia, Ideal, Janitos, Nürnberger, NV, SDK und Versicherungskammer Bayern/Union Kranken.

Die Anzahl an mobilen Hilfen für Kunden und für Vermittler, die Smartphones nutzen, steigt weiter an. In den vergangenen Monaten hatten Softwarehäuser, Ratingagenturen und Versicherer schon den Fokus mit Bedarfs- und Vergleichsrechnern auf die Verkaufsunterstützung gelegt (VersicherungsJournal 11.4.2011).

Dieser Trend setzt sich weiter fort. Es gibt aber auch neue Angebote, die sich nicht direkt auf die Beratung und den Vertragsabschluss beziehen.

Neue Gesundheitsportale

So bietet die Barmenia Krankenversicherung a. G. Patienten die Speicherung persönlicher Gesundheitsdaten über eine elektronische Gesundheitsakte an. Diese ist unter dem Namen „Barmenia-mediApp“ im AppStore zu finden. Die Entwicklung erfolgte in Zusammenarbeit mit der Adesso Mobile Solutions GmbH.

Hierbei können nicht nur Informationen zum Krankheitsbild wie Blutgruppe, Impfungen, Allergien, sondern auch zu einem bestehenden Organspendeausweis oder einer Patientenverfügung hinterlegt werden. Die App erinnert zudem an die Einnahme von Medikamenten und an Vorsorgeuntersuchungen. Der aktuelle Bereitschaftsarzt und die Notapotheke in der Nähe lassen sich ebenfalls ermitteln.

„Persönliche Erfahrungen unserer Kunden und unsere eigenen haben diese mediApp geschaffen. Wie oft ist man beim Arzt und bekommt Fragen zu eingenommenen Medikamenten oder zu den letzten Impfungen gestellt. Wenn man sich nicht vorbereitet hat, muss man diese Informationen nachreichen. Bei Pflege der persönlichen Barmenia-mediApp hat man das benötigte Wissen immer parat“, erklärte Vorstandsvorsitzender Dr. h.c. Josef Beutelmann die Intention.

„Gesund & Fit“ bietet Nutzern von Apple-Smartphones verschiedene Services zu den Themen Gesundheit, Wohlbefinden und Medizin. Auch finden sich Informationen und Hilfestellungen zum Thema Krankenversicherung. Anbieter sind die SDK Süddeutsche Krankenversicherung a.G. und der Onlineportal-Betreiber Onmeda.

Hilfestellung bei der Pflegevorsorge-Beratung

Die neue App der Nürnberger Versicherungsgruppe ist auf die Pflegevorsorge bezogen. Die „Nürnberger PflegeInfo“ stellt Vermittlern und ihren Kunden Informationen zur Thematik zur Verfügung, zeigt Versorgungslücken auf und ermöglicht die Angebotsberechnung. Die App steht nicht nur Benutzern von Apple-Geräten zur Verfügung. Auch für Geräte, die mit dem Betriebssystem Android arbeiten, ist das Herunterladen möglich.

Als Besonderheit hebt die Nürnberger den integrierten Pflegerechner hervor, der je nach Bundesland die durchschnittliche Versorgungslücke berechnen und grafisch aufbereiten kann. Anschließend kann in der Angebotsberechnung mit Hilfe eines Schiebereglers der Umfang des Versicherungsschutzes bestimmt werden.

Weiterhin können Produktinformationen über die Pflegetagegeld-Tarife sowie deren Assistance-Leistungen abgerufen werden. Über die angegebenen Links kann der Vermittler beispielsweise die Kosten eines bestimmten Pflegeheimes herausfinden.

Mobiler Zugriff auf Ideal-OnlineService

Die Ideal Versicherungsgruppe ermöglicht nun denjenigen Vertriebspartnern, die über ein iPhone, iPod oder iPad verfügen, den mobilen Zugriff auf den eigenen Online-Service. Dieser beinhaltet die Bedarfs- und Tarifrechner der verschiedenen Sparten. Hierzu gehört auch die Pflegeanalyse.

Über diese Internetseite des Versicherers kann die Registrierung erfolgen. Hier bekommt der Vermittler auch die schrittweise Information, wie die einzelnen Online-Services genutzt werden können.

VKB mit Kundenportal

Den Service für den Kunden wollen auch die Versicherungskammer Bayern (VKB) und die Union Krankenversicherung AG ausbauen. So wurden die Internetauftritte für mobile Endgeräte optimiert.

Neben einer Betreuer-Suchfunktion kann der mobile Premiumservice der VKB genutzt werden. Dieser ermöglicht dem Nutzer die Einsicht in eigene Vertragsunterlagen und kostenlosem SMS-Versand. Darüber hinaus sind aktuelle Kampagnen und die Beschreibung der wichtigsten Produkte integriert.

Unkomplizierte Kontaktaufnahme

Die Janitos Versicherung AG bietet Vertriebspartnern und Kunden neuerdings eine Kontakt-App für das iPhone an. Diese soll eine schnelle und unkomplizierte Kontaktaufnahme zur der Gesellschaft ermöglichen.

Dies beinhaltet speziell für den Vermittler den Bereich Vertriebsunterstützung. Die Kontaktaufnahme zu den unterschiedlichen Fachabteilungen Antrag, Vertrag oder Schaden (einschließlich Notfall-Assistance) steht auch den Kunden offen. Weiterhin sind Weblinks hinterlegt, beispielsweise für Online-Schulungen von Janitos.

Haftpflicht-Versicherung online abschließen

Als bundesweit einzigartiges Serviceangebot bewerben die NV Versicherungen VVaG ihre neue Anwendung für Smartphones. Hiermit wird der Vertragsabschluss sämtlicher Haftpflichtversicherungs-Produkte der Gesellschaft über das Apple iPad ermöglicht. Die Konzentration auf diese Sparte wird damit begründet, dass in den nächsten Monaten die geplante Versicherungspflicht für Hunde in einigen Bundesländern eine ansteigende Nachfrage erwarten lasse.

Vertriebspartner können darüber hinaus Informationen der Maklerplattform „mein NV“ einsehen und erforderliche Daten für die Angebotsberechnung automatisch übernehmen. Geplant sei in den kommenden Monaten die Erweiterung des App-Angebotes auf Versicherungsprodukte der NV aus den Bereichen Hausrat und Unfall.