Nutzung Sozialer Netzwerke in der Versicherungsbranche- passt das?

Blogbeitrag der RuV:

Dieser Frage gingen auf einer Veranstaltung des Social Media Clubs München Vertreter aus der  Versicherungsbranche und Experten aus dem Social Media Umfeld nach. Referenten des Abends waren Markus Walter, Social Media Communicator der Allianz Deutschland AG und Andreas Bode, Vorstand der R+V Direktversicherung AG.

Beide Referenten schilderten den steinigen Weg durch die internen Unternehmensstrukturen und die immer wieder formulierten Fragen „Was bringt uns das?“ ,“Was haben wir davon?“ und „Was ist der ROI?“

Ausprobieren und Lernen ist die Devise

Die zutreffende  Antwort von Bode darauf war  „Wir wissen nicht, was wir davon haben, aber wir wissen, dass wir nichts davon haben, wenn wir nichts tun“. R+V erkennt in der Nutzung der Sozialen Netzwerke die Chancen, mit Kunden und Interessenten in Kontakt zu treten, die eigenen Prozesse zu verbessern und vor allem dort präsent zu sein, wo sich die online-affinen Kunden aufhalten.

Das Ohr am Kunden, die Bedürfnisse erkennen, dem Unternehmen ein menschliches Gesicht geben, sind nur ein paar der Motive, die die R+V Anfang 2010 veranlasst haben in Twitter, Facebook, Youtube und  einem  Unternehmensblog aktiv zu werden. Bisher nach eigenem Bekunden sehr erfolgreich.

Das ermuntert, weitere Projekte in Angriff zu nehmen und zu beweisen, dass es die eher konservative Finanzdienstleistungsbranche auch versteht, die neuen Medien zu nutzen. Zukünftig sollen die Social Media Netzwerke stärker in Marketing-Kampagnen des Unternehmens integriert und das Zusammenspiel der unterschiedlichen Kanäle noch weiter optimiert werden.

Andreas Bode schloss seinen Vortrag mit den Worten „Wenn sich die Versicherungsbranche nicht den neuen Kommunikationsmechanismen öffnet, wird es ihr ergehen wie den Dinosauriern, sie werden trotz ihrer Größe langsam aussterben.

Quelle: http://www.ruv-blog.de/nutzung-sozialer-netzwerke-in-der-versicherungsbranche-passt-das/

Eine Antwort zu “Nutzung Sozialer Netzwerke in der Versicherungsbranche- passt das?

  1. Hallo,

    gerade in der Versicherungswirtschaft finde ich Social Media sehr wichtig. Hintergrund ist das empfinden, relativ schlecht sachliche Informationen zu bekommen. Und so ist die Empfehlung via Social Media ein Standbein, was gut ausgebaut werden kann: Finde ich Produktempfehlungen über Suchen im sozialen Kontext, so können das viele Personen über andere Informationskanäle skalieren. Beispiel: Ich suche Informationen über Private Krankenversicherung. Wenn nun ein Produkt auf einer neutralen Plattform empfohlen wird, so ist das schon mal gut – – – aber WeTab hat gezeigt, dass das noch nicht alles ist. Wenn diese Empfehlungen jedoch von Menschen sind die ich kenne (Twitter, LinkedIn zum Beispiel), dann bekommt diese Produktempfehlung ganz andere Dimension.

    Ein Versuch ist es wert, jedoch muss so eine Plattform auch betreut werden (Bitte keinen Praktikanten etc.). Eine Anleitung hierzu:

    http://linkedinsiders.wordpress.com/2010/11/03/produkt_auf_unternehmensprofil_linkedin/

    Auch für Unternehmenspräsentationen kann man viel zum Branding beitragen. So hat beispielsweise die Allianz bei LinkedIn 5.267 „Follower“, dei sich über Unternehmen und Produkte auf dem laufenden halten (R + V nur 82), und bei Xing 348.

    Liebe Grüße
    Stephan

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