Unsicherheit über »Business 2.0«

Dank dem Erfolg von Plattformen wie Facebook und Twitter ist Social Media in aller Munde. Auch Unternehmen wollen auf die neuen Kommunikationskanäle nicht verzichten. Doch zeigt eine aktuelle Studie, dass noch viel Unsicherheit beim Umgang mit den Trend-Medien herrscht.

Im Rahmen der Studie »Future of Content« hat der Medienanalyse-Spezialist Meltwater Group weltweit 450 Unternehmen mit jeweils mehr als 250 Mitarbeitern untersucht, um herauszufinden, wie diese mit den Herausforderungen der Sozialen Medien zurechtkommen. Das Fazit: »Anspruch und Wirklichkeit im Einsatz und Umgang mit den sozialen Medien klaffen nicht nur in Deutschland weit auseinander«, so Meltwater-CEO Jorn Lyseggen. »Die Herausforderungen für Unternehmen im Umgang mit den Sozialen Medien liegen beim Verständnis dafür, wie Social Media funktioniert und wie man die nötigen Kompetenzen erlangen kann, um kohärente Social Media Strategien zu entwickeln.«

Mangelnde Messbarkeit als Problem

Als größte Herausforderungen für Unternehmen im Bereich Content Marketing wurden in der Studie die Produktion von interessanten (26 Prozent) und neuen Inhalten (30 Prozent) definiert. Auch der Mangel an Zeit und Ressourcen für Social Media (27 Prozent) ist bedeutsam. Weiterhin zählen zu den größten Herausforderungen der bislang fehlende Anspruch, den Einfluss von Social Media auf die Zielerreichung zu messen (23 Prozent) und der Mangel an adäquatem Tracking und Monitoring (18 Prozent). Zwar halten 80 Prozent der Befragten deutschen Unternehmen Social Media Monitoring für wichtig, bisher haben aber lediglich 16 Prozent in entsprechende Technologien investiert.

Geht es um die Kanäle des Content Marketings setzen die Firmen neben E-Mail Newsletter (70 Prozent) und Print-Magazinen (72 Prozent) erst an dritter Stelle auf Social Media (46 Prozent). Allerdings schneiden bei der Effektivität der Aktivitäten Direkt-Veranstaltungen (67 Prozent) und Print-Magazine (50 Prozent) bei den Marketing und Social Media Verantwortlichen weit besser ab, als die Sozialen Medien (43 Prozent).

Der Studie zufolge haben derzeit aber nur 36 Prozent der befragten deutschen Unternehmen eine explizite Strategie für die Erstellung und Platzierung von Inhalten für Social Media definiert – allerdings messen 64 Prozent dem Content Marketing eine große Bedeutung zu. Bei 68 Prozent der Unternehmen ist Social Media im Marketing angesiedelt und bei 62 Prozent tragen diejenigen Mitarbeiter die Verantwortung für Social Media, die Enthusiasmus und Freude an dieser Form der Kommunikation zeigen – dagegen liegt bei nur 20 Prozent die Verantwortung für Social Media bei denjenigen Mitarbeitern, die auch spezifische Fähigkeiten und Kenntnisse in diesem Bereich haben.

Quelle: http://www.crn.de/service/management/artikel-87497-2.html

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