Social Media im Versicherungsvertrieb steckt noch in den Kinderschuhen

 

So lautet das Fazit zum Thema „Social Media“ in der aktuell veröffentlichten „Vermittler-Studie, die 2011 bereits zum neunten Mal im Auftrag der IBM von der YouGovPsychonomics AG erstellt wurde. Für die neunte Ausgabe der jährlichen Studie wurden 1429 Ausschließlichkeitsvermittler von 30 großen deutschen Versicherungsunternehmen zu ausgewählten Trends in der Branche befragt. Die Studie ist die größte vergleichende Vertreterbefragung im Versicherungssektor.

Zum Thema „Social Media“ wurden folgende Ergebnisse veröffentlicht:

Beim überwiegenden Teil der befragten Vermittler spielt das Thema Social Media im beruflichen Kontext eine bislang untergeordnete Rolle. Im Durchschnitt nutzen 13 Prozent der Teilnehmer soziale Netzwerke oder Videoportale, bei zwei Dritteln davon beschränkt sich die Nutzung auf den privaten Bereich. Erwartungsgemäß fällt die Verbreitung von Social Media-Plattformen in der Gruppe der Vermittler bis 40 Jahre größer aus (im Durchschnitt 20 Prozent Nutzer) als bei den Vermittlern über 40 Jahre (11 Prozent). Überraschender ist dagegen, dass es hinsichtlich des Anteils der beruflichen Nutzung nur wenig Unterschiede zwischen beiden Altersgruppen gibt. Offenbar gilt es hier, noch flächendeckende „Überzeugungsarbeit“ zu leisten. Diese Überzeugungsarbeit dürfte jedoch bei den jüngeren Vermittlern leichter ausfallen, sind diese doch im Schnitt eher vom Nutzen sozialer Netzwerke überzeugt, insbesondere vom Nutzen für die Kundengewinnung.

Im Durchschnitt konnten diejenigen Vermittler, die soziale Netzwerke auch beruflich nutzen,  Kontakte zu Kunden bzw. potenziellen Kunden knüpfen und auch Neukunden über diesen Weg gewinnen. Je größer der wahrgenommene Nutzen sozialer Netzwerke ist, desto höher fällt auch die Anzahl der gewonnen Kontakte und Kunden aus.

Auch wenn die Mehrheit der Vermittler (85%) mit einer eigenen Agentur-Homepage im Internet vertreten ist, ist nur bei 14 Prozent der Social-Media-Nutzer die Homepage mit sozialen Netzwerken verlinkt. Bei 5 Prozent erfolgt die Verlinkung nur über die Homepage ihrer Gesellschaft, bei 10 Prozent von beiden Seiten (Agentur- und Versichererhomepage). Die Verlinkung würde helfen, die Nutzenpotenziale der Social Media stärker zu heben.

Quelle: http://www-03.ibm.com/press/de/de/pressrelease/35600.wss

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