Archiv der Kategorie: Social Media

Social Media – von der Masse akzeptiert, aber was führt zum Erfolg?

— Pressemitteilung —

[Leipzig, 16. Februar 2017] Das Social-Media-Potenzial für Versicherungsunternehmen ist groß. Dies zeigen nicht zuletzt die steigenden Nutzungszahlen der sozialen Kanäle der Assekuranz. Wie man Kunden dort halten kann und welche Faktoren erfolgversprechend sind, wurde auf der siebten Fachkonferenz „Online-Marketing & Social Media in der Versicherungswirtschaft“ der Versicherungsforen Leipzig diskutiert.  

Social Media ist in unserer Gesellschaft und auch der Assekuranz mittlerweile zu einem Standard geworden, dem man sich nicht mehr entziehen kann. Trotzdem unterliegt das Thema einem starken Wandel und immer neue Kanäle kommen hinzu oder verschwinden wieder von der Bildfläche. Aufgrund der enormen Geschwindigkeit, mit der sich Informationen in den verschiedenen Social-Media-Kanälen verbreiten, und der Fülle an Angeboten müssen Unternehmen sich mit der Frage auseinandersetzen, wie der Kunde am besten erreicht wird. Rund 60 Experten der Assekuranz diskutierten daher am 14. und 15. Februar 2017 bei der Fachkonferenz „Online-Marketing & Social Media in der Versicherungswirtschaft“, wie sich Social-Media-Auftritte fit für die Zukunft machen lassen.

Dass Content King ist, darüber sind sich mittlerweile wohl alle Akteure einig. Einen Einblick, mit wem unsere (Marketing-)Botschaften überhaupt konkurrieren, gab Dr. Sven Sebastian vom Proventika Institut für angewandte Hirnforschung und Neurowissenschaften. Er betonte, dass das menschliche Gehirn rund 80 bis 90 Prozent seiner Leistung dafür benötige, den eigenen Körper am Laufen zu halten. Die verbleibende Aufmerksamkeit könne man nur erreichen, wenn man dem Gehirn Input biete, der es emotional befriedigt. Unternehmen müssen daher versuchen, sich an den natürlichen Touchpoints der Kunden zu platzieren.

Unternehmen haben auf der anderen Seite rund 130 Touchpoints, an denen sie ihren Kunden Inhalte ausspielen müssen. Diese reichen von der Telefonhotline über den klassischen Vermittler bis hin zum Facebook-Auftritt. Hier gilt es den Überblick zu behalten und die einzelnen Touchpoints geschickt zu verwalten, erklärte Referentin Miriam Löffler. (Potenzielle) Kunden finden heute über das Web nicht mehr nur die eigenen Informationen, sondern auch Bewertungen, Presseberichte und Kundenmeinungen in den sozialen Kanälen. Umso wichtiger ist daher eine völlig transparente Kommunikation und ehrlicher Content.

Beispiele, wie dies aussehen kann, gaben die Generali Versicherungen und die HanseMerkur Versicherungsgruppe. Die Generali hat im Rahmen der Einführung ihrer Vitality-Produkte eine umfassende Twitter-Kampagne durchgeführt. Hierbei setzte das Unternehmen auf verschiedene Formate (Twitter-Umfragen, News, Infografiken usw.), um das Thema mit Leben zu füllen und die Vorteile der Produktreihe hervorzuheben. Aufgrund eines großen Zuwachses an Twitter-Followern und positiver Presseberichterstattung sieht die Generali diese Kampagne als Erfolg.

Einen anderen Ansatz probierte die HanseMerkur Versicherungsgruppe aus. Als Sponsor der TV-Filmreihe „#SchleFaZ“ (Schlechteste Filme aller Zeiten), die satirisch im Nischensender Tele 5 ausgestrahlt wird, präsentierte das Unternehmen sich und seinen Markenclaim „Hand in Hand“ in humoristischer Weise auf Twitter und mit Cut-ins in den Filmen. Positives Feedback der Kunden sowie eine enormer Anstieg der Twitter-Follower waren die Folge.

Ein weiterer Praxisbeitrag kam aus dem Hause der KKH Kaufmännische Krankenkasse. Uwe Schröder, Leiter Beschwerde- und Qualitätsmanagement, erläuterte sehr offen die Wirkung öffentlicher Beschwerden über die sozialen Medien auf das eigene Unternehmen. Dies verdeutlichte er anhand einer Beschwerde, die sich viral im Internet verbreitete und das Unternehmen zu einem schnellen Einlenken zwang.

Weitere Vorträge der Konferenz kamen von Progress Finanzplaner, welche auch kritische Worte am Social-Media-Hype übten, und der TU Dresden, die ihre Studie zur Versicherungs-Blogosphäre vorstellte.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.versicherungsforen.net/om

 

 

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Die besten Versicherungsblogs des Jahres 2016

3m5. und TU Dresden suchen beste Versicherungsblogs
Die Versicherungswirtschaft will mit dem Kommunikationsverhalten ihrer Kunden Schritt halten und setzt auf Internet und Social Media. In der oft gerade für persönliche Notlagen ihrer Kunden zuständigen Versicherungsbranche sind Glaubwürdigkeit und Vertrauen zwei wichtige Eigenschaften, die der Kunde von seiner Versicherung oder seinem Makler erwartet. Es liegt auf der Hand, dass sich auch die Versicherungsbranche einer Präsenz in den Social Media nicht verschließen kann. Dabei ist ein Medium des Social Web von besonderer Relevanz: der Blog. Unter sämtlichen Spielarten der Social Media ist er jenes Medium, in welchem Versicherungen mit 45,5 Prozent aller Nennungen am häufigsten erwähnt werden. Das geht aus der Social-Media-Benchmarkstudie „Die besten 25 Versicherer im Web“ der Kommunikationsberatung Faktenkontor hervor.

–>> mehr Infos

Aboalarm GmbH und Friendsurance starten Kooperation: Tech-Unternehmen vereinfachen Vertragsverwaltung für Versicherte

Berlin, den 06. Dezember 2016. Der Münchener Vertragsspezialist Aboalarm
GmbH und der Berliner Versicherungsmakler Friendsurance kooperieren ab
sofort beim Versicherungsscheck. Beide Unternehmen haben sich einer
konsequenten Kundenorientierung verschrieben und wollen gemeinsam
Versicherungen verbraucherfreundlicher machen.
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Erstes Insurtech, das die Kategorisierung von Bankdaten nutzt
Der unabhängige Versicherungsmakler Friendsurance bietet seinen Kunden als
exklusiven Service den Schadensfrei-Bonus, der Schadensfreiheit mit
jährlichen Beitragsrückzahlungen belohnt. Darüber hinaus haben
Friendsurance-Kunden die Möglichkeit, ihre Versicherungsverträge bequem
online zu verwalten. Um seinen Kundenservice abzurunden integriert
Friendsurance nun die von der Aboalarm GmbH entwickelte Software fintracer
als optionales Angebot auf seiner Plattform www.friendsurance.de. Die
Software kann Kontobewegungen schnell und einfach auf Versicherungen
überprüfen, wenn der Kunde dies wünscht. Damit ist Friendsurance das erste
Insurtech-Unternehmen, das die Auswertung und Kategorisierung von
Kontoumsätzen einbindet, um eine noch höhere Benutzerfreundlichkeit zu
bieten. Die Auswertung beschränkt sich dabei ausschließlich auf
versicherungsrelevante Informationen, um einen optimalen Schutz der
Kundendaten zu gewährleisten.

Einfach und komfortabel Geld sparen
„Kunden, die neu zu uns kommen, haben bei der Registrierung oftmals
notwendige Vertragsdaten wie Versicherungsnummer oder Vertragspartner
nicht zur Hand“, erklärt Tim Kunde, Geschäftsführer und Mitgründer von
Friendsurance. „Deshalb wollen wir die Dateneingabe vereinfachen: Auf
Wunsch können unsere Kunden ihre Kontobewegungen diskret und sicher durch
die fintracer-Software untersuchen lassen. Die Software erkennt
Versicherungsverträge unter den wiederkehrenden Buchungen und überträgt
die Informationen direkt an Friendsurance. So kann der Kunde ganz einfach
von uns prüfen lassen, ob der bestehende Versicherungsschutz optimal ist
und Verträge um unseren Schadensfrei-Bonus ergänzt werden können.“

„Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit Friendsurance, einem
Unternehmen, das wie wir zu den Ersten im Fintech- bzw. Insurtech-Bereich
gehörte“, sagt Dr. Bernd Storm van’s Gravesande, Mitgründer und
Geschäftsführer der Aboalarm GmbH. „Mit der Vertragserkennung bieten wir
den Kunden bereits jetzt einen echten Mehrwert. In Zukunft wollen wir die
Erkennung von Verträgen weiter optimieren, so dass auch
Versicherungslücken direkt aufgezeigt werden können.“

Über fintracer
fintracer (www.fintracer.de) ist eine B2B-Software zur Analyse von
Transaktionsdaten. Die Softwarelösung hilft Banken und Versicherungen, die
Kontoumsätze ihrer Kunden zu kategorisieren und bietet zudem verschiedene
Module, durch deren Einsatz Finanzdienstleister ihre Kunden bei der
nachhaltigen Reduktion ihrer Haushaltsausgaben unterstützen und beraten
können. Verträge, Versicherungen, Kredite – die Softwarelogik von
fintracer kann zu einer Vielzahl von Themen automatisierte
Handlungsempfehlungen generieren und so die kompetente Beratung von Banken
und Versicherungen erleichtern und beschleunigen. Die Softwaremodule sind
als Hosted und als On-Premise-Produkte verfügbar.
fintracer wird von der Aboalarm GmbH entwickelt und betrieben. Neben
fintracer bietet das Unternehmen auch den Service aboalarm an. Mit
aboalarm kündigen, widerrufen und verwalten Verbraucher schnell, einfach
und rechtssicher ihre Verträge von Mobilfunk und Internet bis hin zu
Fitnessstudio, Online Dating oder Kfz-Versicherung.

Über Friendsurance
Die Vision von Friendsurance ist es, Versicherungen kundenfreundlicher zu
machen. Dazu hat das Insurtech-Unternehmen ein
Peer-to-peer-Versicherungsmodell entwickelt, das Schadensfreiheit mit
jährlichen Beitragsrückzahlungen belohnt. Den Schadensfrei-Bonus gibt es
sowohl für neue Versicherungen, die direkt über Friendsurance
abgeschlossen werden, als auch für laufende Hausrat-, Kfz-,
Privat-Haftpflicht- und Rechtsschutzversicherungen. Bislang erhielten über
80% der Nutzer eine Rückzahlung – im Sachversicherungsbereich
durchschnittlich ein Drittel der eingezahlten Beiträge. Der
Schadensfrei-Bonus schafft nicht nur Mehrwert für Versicherte, sondern
auch für die rund 70 Versicherungsunternehmen, mit denen Friendsurance
kooperiert. Diese profitieren u.a. von einer gesteigerten
Kundenzufriedenheit und weniger Kosten, da der Schadensfrei-Bonus positive
Anreize gegen Versicherungsbetrug schafft.
Friendsurance ist der Markenname, unter dem die Alecto GmbH innovative und
faire Versicherungslösungen anbietet. Die Alecto agiert dabei als
unabhängige Versicherungsmaklerin und betreut eine sechsstellige
Kundenzahl. Gegründet 2010, beschäftigt das Unternehmen heute rund 90
Mitarbeiter am Standort Berlin. Weitere Informationen unter:
www.friendsurance.de/presse.

Pressekontakt
Pressebüro Friendsurance
Alecto GmbH

Social Media braucht fundiertes Wissen

Gastbeitrag von Tobias Beuschel, Projektkoordinator des Instituts für lebenslanges Lernen der Hochschule Coburg

Viele Versicherungsunternehmen befassen sich erst seit kurzem mit dem Thema Social Media. Eine, für ein ganzes Unternehmen tragfähige, Social Media Strategie zu erarbeiten setzt große Anforderungen an das damit betraute Personal. So setzt eine fundierte Aus- und Weiterbildung hier den Grundstein um dieses Aufgabenfeld zu übernehmen.

Social Media hat ein hohes Anforderungsprofil!

Ein Social Media Manager in der Versicherungsbranche muss ein extrem breites Wissen mitbringen. Zum einen gilt es die Bedürfnisse der unterschiedlichen Abteilungen zu kennen und zu verstehen. Nur dann kann er mit Seriosität und diplomatischen Geschick eine für das gesamte Unternehmen tragbare Social Media Strategie erarbeiten und durchsetzen. Weitere Eigenschaften die mitzubringen sind, sind Konfliktfähigkeit und viel Kreativität. Gerade die Kreativität wird durch eine grundständige, bestenfalls akademische, Ausbildung gefördert.

Das Anforderungsprofil von Social Media Managern ist bei vielen Unternehmen, zu recht, sehr hoch angesetzt. Die Grundvoraussetzung sind meist ein Hochschulabschluss und mindestens zwei Jahre Berufserfahrung, also nichts für Berufseinsteiger. Wer sich hier positionieren möchte, muss somit selbst Verantwortung übernehmen.

Spezielle Versicherungsstudiengänge an der Hochschule Coburg

Um ganz speziell die Versicherungsbranche mit adäquaten Weiterbildungsmöglichkeiten zu versorgen, hat die Hochschule Coburg, vor vielen Jahren, in Kooperation mit großen Versicherungsunternehmen passgenaue Studiengänge entwickelt.

– Versicherungswirtschaft (B.A.)
– Versicherungsmanagement (MBA)

Beide Studiengänge werden sowohl als Vollzeitmodell, dual und auch berufsbegleitend angeboten. Damit wird je nach eigener Zielsetzung für jeden Interessenten die passende Möglichkeit geboten einen dieser Versicherungsstudiengänge absolvieren zu können.

Die Hochschule Coburg bis heute mit vielen Versicherungsunternehmen, um diese Angebote genau nach deren Bedürfnissen zu konzipieren. Ziel der Zusammenarbeit ist es, den Studierenden einen Bachelor und einen Masterstudiengang anbieten zu können, welche ein marktorientiertes Wissen rund um das Thema Versicherungen bietet. Die Anerkennung der Betriebe ist eines der wichtigsten Elemente, um Studiengänge langfristig und erfolgreich anbieten zu können, gerade wenn diese eine bestimmte Nische bedienen. Durch das Feedback aus der Wirtschaft, lassen sich die Inhalte immer aktuell halten und bieten somit die Grundlage für den eigenen Erfolg in der Versicherungsbranche und den langfristigen Erfolg der Studiengänge selbst.

Studieren auch ohne Abitur

Für ein Studium ist mittlerweile kein Abitur mehr nötig. Fachbezogene Studiengänge können bereits mit einer Ausbildung und drei Jahren Berufserfahrung aufgenommen werden. Nähere Informationen dazu erhalten Sie direkt am Institut für lebenslanges Lernen Lhoch3 der Hochschule Coburg unter www.hs-coburg.de/Lhoch3.

Zum Author:

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Tobias Beuschel ist Projektkoordinator des Instituts für lebenslanges Lernen der Hochschule Coburg (www.hs-coburg.de/Lhoch3). Als Marketingspezialist ist er dort für den langfristigen Markenaufbau des Instituts verantwortlich. Nach seinem Studium der Geographie an der Universität Bayreuth war er zunächst bei einem der führenden Anbieter für Browsergames in Deutschland und Europa beschäftigt Dort leitete er nach kurzer Zeit, als Head of Marketing, die internationale Vermarktung der Spiele.

VersicherungsJournal heute: Wie Social Media auf Versicherungskunden wirken

1.8.2014 – Wer sich über Versicherungsprodukte informieren will, nutzt eher selten soziale Medien. Einer Studie zufolge spielen besonders Netzwerke wie Facebook dabei keine Rolle. Auch Online-Werbung dient dem Vertrieb wenig: Die meisten Internetnutzer zeigen sich davon genervt und versuchen, sie in sozialen Medien auszublenden. Dennoch nehmen immer mehr Menschen die Versicherungsthemen online wahr.

Weiter auf: http://www.versicherungsjournal.de/vertrieb-und-marketing/wie-social-media-auf-versicherungskunden-wirken-119676.php?vc=nl&vk=119676

Social Media in der Assekuranz – Dabei sein ist eben nicht alles!

[Leipzig, 28. Februar 2014] Dies zeichnete sich bei der 4. Fachkonferenz „Social Media in der Versicherungswirtschaft“ der Versicherungsforen Leipzig am 25. und 26. Februar 2014 in Leipzig deutlich ab. Wurde Social Media in der Assekuranz anfangs kritisch beäugt, ist die Branche sich des konkreten Nutzens mittlerweile bewusst. Sowohl in den Bereichen Image- und Markenbildung als auch in Vertrieb und Kundenbetreuung entwickelt sich Social Media zu einem festen Bestandteil im Kommunikationswegemix der Versicherer.

Wo stehen Versicherungsunternehmen in puncto Social Media heute und wo liegen die Schwerpunkte der Aktivitäten? Welche Ansätze funktionieren gut, welche weniger? Diesen und vielen weiteren Fragen gingen in Leipzig auf der bereits vierten Fachkonferenz „Social Media in der Versicherungswirtschaft“ rund 100 Experten der Assekuranz auf den Grund.

War Social Media vor ein paar Jahren für viele Unternehmen noch absolutes Neuland, ist es heute aus den Kommunikationsstrategien der Versicherer nicht mehr weg zu denken. Fragen nach dem Nutzen einzelner Social Media-Kanäle stellen sich kaum mehr. Kommunikationskonzepte, bei denen Zielgruppen und relevante Themenwelten identifiziert werden, rücken hingegen in den Fokus. Längst sind die Diskussionen um Social Media nicht mehr von Skepsis und Zurückhaltung geprägt; mittlerweile weiß die Branche um das veränderte Kommunikationsverhalten der Gesellschaft, für die diese neuen Medien längst selbstverständlich geworden sind.

Be present – be relevant
Den Auftakt der diesjährigen Fachkonferenz machte Prof. Dr. Marco Hardiman von der Fachhochschule Kiel. In seinem Vortrag stellte er eine wissenschaftliche Sicht auf die sozialen Medien vor und zeigte auf, dass „social“ kein neues Phänomen ist, sondern dem Menschen als soziales Wesen seit Jahrhunderten innewohnt. Neu sei lediglich die Verlagerung in die Medien und die daraus resultierende Öffentlichkeit, die der Einzelne erlangt.

Um gegen andere Werbebotschaften zu bestehen, empfahl Prof. Hardiman aus wissenschaftlicher Sicht, die sogenannte „Consumer Energy“, also den Aufwand den Kunden bereit sind zu leisten, um einen Mehrwert für ein Unternehmen zu schaffen, zu nutzen. Diese Consumer Energy resultiert aus der Persönlichkeit und Motivation der Kunden, aber auch aus Markenimage und leistung der Unternehmen. Durch den erfolgreichen Einsatz von Social Media-Aktivitäten kann es Unternehmen gelingen, Consumer Energy zu generieren.

Wie dies in der Praxis aussehen kann, zeigte der Vortrag von Björn Ollhäuser, BMW, der die Social Media-Strategie des Autoherstellers eindrucksvoll präsentierte. BMW hat erkannt, dass Social Media nicht nur eine Rolle in der Unternehmenskommunikation spielt, sondern dass es in nahezu allen Abteilungen Anknüpfungspunkte gibt. Zwar scheint sich ein emotionales Produkt wie ein Fahrzeug auf den ersten Blick einfacher über Social Media vermarkten zu lassen, das Fundament einer erfolgreichen Social Media-Kommunikation sei aber bei allen Produkten grundsätzlich dasselbe: den Dialog mit dem Kunden suchen, Mehrwerte schaffen und aus Erfahrungen lernen.

Ollhäuser machte zudem deutlich, dass sich die Social Media-Welt weiter verändern wird. Die Fortschritte, die in diesem Bereich in den letzten Jahren gemacht wurden, lassen ahnen, wie stark sich Social Media auch weiterhin wandeln wird. Social Media-Kanäle befinden sich in einem permanenten Beta-Stadium, Mechanismen der viralen Verbreitung ändern sich ununterbrochen und nahezu täglich scheint es neue technische Möglichkeiten zu geben, wie Zielgruppen noch besser angesprochen oder analysiert werden können.

Die Rechtslage nicht aus den Augen verlieren
Große Aufmerksamkeit erregte zudem der Beitrag von Dr. Karsten Kinast, Kinast & Partner Rechtsanwälte. Er unterstrich, dass die rechtlichen Fragestellungen im Umfeld von Social Media zwar vielfältig, jedoch nicht eindeutig abgrenzbar sind. An konkreten Beispielen zeigte er auf, welche Gesetze bei den einzelnen Aktivitäten greifen können. So ist beispielsweise die Einbindung eines Impressums auf Unternehmensprofilseiten im Social Web nach dem Telemediengesetz Pflicht.

Dass es dabei große Stolpersteine gibt, zeigten zahlreiche Einwürfe seitens der Teilnehmer. Auch der Bereich Werbung über Social Media wurde ausführlich diskutiert. Die vielen Fragen aus dem Auditorium während des Vortrags von Dr. Kinast offenbarten, dass es große Unsicherheiten rund um Social Media und die deutsche Rechtslage gibt. Die Beantwortung dieser wird ein Thema sein, dem sich viele Versicherungsunternehmen in naher Zukunft stellen müssen.

Social Media im Einsatz
Konkrete Einblicke in den Social Media-Alltag in der Assekuranz gaben die Vorträge von Martina Faßbender (Gothaer Versicherung), John-Sebastian Komander (sijox Signal Iduna) und Bruno Kollhorst (Techniker Krankenkasse). Während die Gothaer Versicherung es als Ziel sieht, im Social Web den Dialog mit den Kunden zu suchen, möchte sijox „da sein, wenn man sie braucht“. Die Techniker Krankenkasse versucht hingegen aus Kunden Fans und die Marke erlebbar zu machen.

Alle drei Unternehmen betonten, dass Social Media eine Möglichkeit sei, dass Produkt Versicherung attraktiv zu machen und Botschaften so zu verpacken, dass sie die Nutzer, respektive Kunden, interessieren. Social Media ist daher für die Kommunikationsabteilungen der Assekuranz als große Chance zu verstehen.

Social Media im Versicherungsvertrieb
Eine ganz andere Seite der Social Media-Nutzung zeigten die Vorträge von Dr. Helge Lach (DVAG Vermögensberatung) und Henning Meyer (Sparkassen-Versicherung Sachsen). Beide Unternehmen nutzen die sozialen Medien für den Vertrieb und stimmen überein, dass nicht der anonyme Unternehmensauftritt, sondern die Präsenz der einzelnen Berater sinnvoll ist, um mit den Kunden über Social Media in Kontakt zu treten. Die Vertriebsagenturen, bzw. Berater bekommen daher von der DVAG und der Sparkassen-Versicherung Sachsen die bestmögliche Unterstützung für ihre Social Media-Aktivitäten.

In weiteren Vorträgen berichteten Reputation Manager gemeinsam mit PAAS Consulting, QUISMA, 3m5, Facelift sowie Werbeboten gemeinsam mit Wüstenrot & Württembergische zu konkreten Einsatzszenarien von Social Media-unterstützenden Softwareangeboten und Technologien.

Interaktion als Währung der sozialen Medien
Einhellige Meinung aller Referenten und Teilnehmer der diesjährigen Fachkonferenz „Social Media in der Versicherungswirtschaft“ war die sich wandelnde Bedeutung von harten Kennzahlen. Nicht mehr die Anzahl der Likes entscheidet über den Erfolg von Social Media-Maßnahmen, sondern der Grad der Interaktion mit den Nutzern. Die Frage, mit welchen Themen die größte Interaktionsrate bei den Kunden und Interessenten erreicht werden kann, hat in der Social Media-Strategie von vielen Unternehmen eine zentrale Stellung eingenommen. Es zeigte sich deutlich, dass in der Branche ein Umdenken stattgefunden hat und es wird spannend sein zu beobachten, wie die einzelnen Häuser dies umsetzen.

Um das Thema weiter zu evaluieren, laden die Versicherungsforen Leipzig bereits jetzt zur 5. Fachkonferenz „Social Media“ am 03./04. Februar 2015 nach Leipzig ein.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.versicherungsforen.net/social-media

Quelle: Pressemitteilung Versicherungsforen Leipzig

Das kann sich sehen lassen: Der neue „Fachblog für die Assekuranz“ der Versicherungsforen Leipzig

[Leipzig, 25. Februar 2014] Die Versicherungsforen Leipzig bringen eine neue Dialog-Plattform für die Versicherungsbranche an den Start: Im Rahmen der Fachkonferenz „Social Media in der Versicherungswirtschaft“ präsentiert das Unternehmen am 25. Februar 2014 den „Fachblog für die Assekuranz“.

Kaum ein Unternehmen kann es sich leisten, nicht im Internet präsent zu sein. Doch nur eine Website zu haben, reicht heute nicht mehr aus – die Bedeutung der sozialen Medien hat in den letzten Jahren rasant zugenommen. Was im privaten Bereich längst zum festen Bestandteil des Alltags zählt, findet auch im beruflichen Umfeld immer häufiger Anwendung. In der Versicherungsbranche, insbesondere im B2B-Bereich, ist speziell das Medium Blog noch wenig verbreitet. Die Versicherungsforen Leipzig setzen bei ihren Social Media-Maßnahmen jedoch auf einen umfassenden Ansatz und erweitern diesen nun um einen Fachblog als zentrales Kommunikationsmedium.

Der Blog der Versicherungsforen Leipzig soll als Sprachrohr der unternehmenseigenen Fachexpertise dienen und setzt dabei nicht auf Lifestyle und Produktinformation, sondern auf aktuelle Themen der Versicherungswirtschaft. Der „Fachblog für die Assekuranz“ spiegelt die verschiedenen Themenfelder des Unternehmens wider und bedient damit ein breites Spektrum an Fachthemen. Die Mitarbeiter bloggen zu den Schwerpunkten Schadenmanagement, Vertriebsmanagement, Produktmanagement, Versicherungsbetrieb, Betriebsorganisation, Informationstechnologie, Risikomanagement und Aktuariat. Das Erscheinungsbild des Blogs ist modern, klar strukturiert und überzeugt durch eine starke Bildsprache. Ziel des Blogs ist es mit den Lesern in Kontakt zu kommen, sich auszutauschen und dem Unternehmen ein persönlicheres Gesicht nach außen zu geben.

„In unserem Unternehmen leben wir einen starken Netzwerkgedanken. Diesen wollen wir auch über die sozialen Medien nach außen transportieren“, erklärt Sabine Müller-Gora, Leiterin Unternehmenskommunikation der Versicherungsforen Leipzig. „Unser neuer Blog bietet nun eine zentrale Plattform zum Austausch mit Fachleuten und interessierten Lesern, auf den wir uns sehr freuen.“

Den „Fachblog für die Assekuranz“ finden Sie ab sofort unter http://blog.versicherungsforen.net

Ihre Ansprechpartnerin
Katharina Thiemann
T +49 (0)341 / 98988 – 224
E thiemann@versicherungsforen.net
I http://www.versicherungsforen.net/presse

Quelle: Pressemitteilung Versicherungsforen Leipzig

Social Media in der Praxis: Interview mit Oliver Mack

Antje Gellert (Leiterin Kompetenzfeld Versicherungsmarketing bei den Versicherungsforen in Leipzig)  im Interview mit Oliver Mack (Chief Operating Officer bei Hoesch & Partner GmbH Versicherungsmakler) über den Nutzen von Social Media für Versicherungsmakler:

Herr Mack wird auch auf der Fachkonferenz Social Media in der Versicherungswirtschaft am 25. und 26. Februar 2014 in Leipzig als Referent zu erleben sein.

Studie : Versicherungen im Social Web

Meinungen im Social Web häufig für die Kaufentscheidung herangezogen.

Die fünf beliebtesten Versicherungen im Social Web sind Arag, Gothaer, Hannover Rück, CosmosDirekt und R+V. Dies ist das Ergebnis der Studie „Versicherungen im Social Web“ von Webbosaurus, einem Anbieter für Full-Service Social Media Monitoring. Insgesamt 2.929 relevante Beiträge wurden für die Studie untersucht. Deutlich wird: es herrscht große Unsicherheit bei der Wahl des passenden Anbieters.

„Im Vergleich zu anderen Branchen nutzen deutlich mehr Nutzer vorab das Social Web, um ihre Kaufentscheidung zu treffen. Für die Versicherungen bedeutet dies, genau hinzuschauen, welche Themen die Kunden in diesem Zusammenhang beschäftigen“, erläutert Jan Bartels von Webbosaurus. Neben dem Preis seien vor allem die schnelle Abwicklung des Vertragsabschlusses, sowie das Verhalten im Schadensfall wichtige Faktoren bei der Wahl des Anbieters. „Zwar findet die Vielzahl der Gespräche auf Twitter statt, interessant für Versicherer ist aber insbesondere die kontinuierliche Beobachtung von Spezialforen und Verbraucherportalen, da dort ausführlich über Erfahrungen berichtet wird“, ergänzt Geschäftsführer Philipp Rodewald. Wichtig sei es daher, zu prüfen, welche Anregungen die Versicherer aufnehmen und umsetzen können.

Im Zeitraum vom 15.10.-14.11.2013 wurden insgesamt 21 der größten deutschen Versicherungen beobachtet. Anhand von Keywords und Suchphrasen wurden mit der Monitoringtechnologie von Webbosaurus automatisch Social Media Plattformen durchsucht. Betrachtet wurden Blogs, Foren, Verbraucherportale, Frage- und Antwortportale, soziale Netzwerke, Twitter, sowie Videoplattformen. Das Analystenteam von Webbosaurus prüfte daraufhin die Beiträge auf deren Relevanz und filterte Spam heraus.

Webbosaurus ist ein Anbieter für Full-Service Social Media Monitoring und individuelle Analysen. Seit 2009 überwacht die Agentur die Reputation von Marken und Unternehmen im Social Web. Zusätzlich berät Webbosaurus Unternehmen, sowie PR- und Marketingagenturen in den Bereichen Social Media und digitale Kommunikation. Zu den Kunden zählen unter anderem verschiedene FMCG-, B2B- und Modeunternehmen. Der Sitz von Webbosaurus befindet sich in Berlin.

Die komplette Studie „Versicherungen im Social Web“ wird am 27.11.2013 veröffentlicht und ist kostenlos unter http://www.webbosaurus.de bestellbar.

– Pressemitteilung –

Versicherungsbote: Was bedeutet die Facebook Graph Search für Versicherungsmakler?

Anfang des Jahres stellte Mark Zuckerberg etwas vor, was sich „Facebook Graph Search“ nennt. Im ersten Moment klingt es vielleicht wie ein einfaches Update der bisherigen Suche. Aber tatsächlich haben die beiden Versionen in ungefähr so viel miteinander gemeinsam wie eine elektrische Schreibmaschine und Microsoft Word. Mit beidem kann man zweifellos Texte schreiben, aber Sie werden mir sicherlich zustimmen, dass Microsoft Word weitaus mehr kann.

–>> Weiter im Versicherungsbote