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Erstes kollaboratives Lab der Versicherungswirtschaft gegründet: Im Insurance Innovation Lab arbeiten Versicherer gemeinsam an Lösungen für die Zukunft der Assekuranz

+++ Pressemitteilung +++

[Leipzig, 30. Juni 2016] Wie kann sich die Assekuranz zukunftsfähig aufstellen? Mit dem Insurance Innovation Lab gibt es ab sofort ein Angebot, das den aktuellen Bedarf der Versicherungsbranche nach Veränderung adressiert und dabei kleineren und mittelgroßen Versicherern die Möglichkeit bietet, Innovationen schnell und ressourcenschonend zu entwickeln und umzusetzen.

Am 1. Juli 2016 startet in Leipzig das Insurance Innovation Lab mit zunächst fünf beteiligten Versicherern. Im Lab wird gemeinsam an den Zukunftsfragen rund um die Kundenschnittstelle der Assekuranz gearbeitet. Der kollaborative Ansatz des Labs befördert Interaktion und Lernen auch zwischen den Versicherern. Gemeinsam profitieren die Beteiligten vom interdisziplinären und methodisch fundierten Forschungs- und Entwicklungsansatz.

Insurance Innovation Lab _Logo

Strategische Fragestellungen der Digitalisierung werden in einem kollaborativen Forschungsprozess beantwortet. Die Entwicklung neuer Produkte, Services und Geschäftsmodelle findet im Rahmen individueller Innovationsprojekte statt. Die Leistungen des Insurance Innovation Labs gehen dabei deutlich über die Entwicklung von Konzepten hinaus. In individuellen Innovationsprojekten werden die beteiligten Versicherer von der Ideengenerierung über die Entwicklung empirisch abgesicherter Konzepte und Prototypen bis zur Umsetzung am Markt unterstützt. Der Fokus des Labs liegt auf einem intensiven Wissens- und Methodentransfer in das Versicherungsunternehmen und schneller Ergebnisverwertung. Die enge fachliche Zusammenarbeit mit den Versicherungsforen Leipzig sowie das Zurückgreifen auf ihr starkes Unternehmensnetzwerk erhöht das Marktpotenzial der Innovationen.

Gleichzeitig fungiert das Lab als Schnittstelle zwischen schnelllebiger Start-up-Szene und etablierter Versicherungswelt und setzt auf die Vernetzung untereinander. Die enge Zusammenarbeit mit dem New Players Network, einer Initiative der Versicherungsforen Leipzig, ermöglicht eine Verbindung zu Insurtechs und FinTechs aber auch zu Start-ups, für deren technologische Lösungen die Assekuranz ein vielversprechendes Anwendungsfeld darstellt.

„Neue Geschäftsmodelle und Marktstrategien sind für die Zukunft der Assekuranz von zentraler Bedeutung“, betont Dr. Hagen Habicht, Leiter des Insurance Innovation Labs. „Das Insurance Innovation Lab bietet den Grundfragen des digitalen Wandels eine Plattform. Es fördert Erfolg versprechende Ideen und setzt auf Synergien zwischen New und Old Economy.“

Bereits am 15. Juni lud das Insurance Innovation Lab zum Kick-off-Abend nach Leipzig: Vertreter der Canada Life, der Signal Iduna, der Roland Rechtsschutz, der Fachlehrer Versicherung, der KS/Auxilia und der SV Sachsen sowie Start-ups aus dem New Players Network (Timo Dreger/OptioPay, Jan Fischer/Innosabi, Paul Staroste/Unfallhilfe24) diskutierten Chancen der Digitalisierung und erprobten dabei Innovationsmethoden, die zukünftig im Insurance Innovation Lab zum Einsatz kommen. In den Räumlichkeiten des SpinLab – The HHL Accelerator in Leipzig pitchten diese Vertreter der Old und New Economy ihre Vorstellungen und Strategien für gemeinsame Innovationsprojekte. Anschließend wurden mittels Conceptual Prototyping gemeinsame Ansätze für die effektive Zusammenarbeit zwischen Versicherern, Start-ups und dem Insurance Innovation Lab erarbeitet.

Weitere Informationen erhalten Sie unter http://insurelab.de

Ihre Ansprechpartnerin
Katharina Thiemann
T +49 341 98988-224
E presse@insurelab.de
I http://insurelab.de

Über das Insurance Innovation Lab
Im Insurance Innovation Lab wird die Digitalisierung der Versicherungswirtschaft gestaltet. Gemeinsam mit Versicherungen und Tech-Start-ups entwickeln wir Innovationen “outside the box“. Wir erschließen vielversprechende Ideen und wandeln diese in Geschäftsmodelle der Zukunft um. Wir begleiten den Innovationsprozess von der Ideengenerierung bis zur marktreifen Umsetzung, als Ausgründung in einem Start-up oder im Haus eines etablierten Unternehmens.

Die Forschung im Insurance Innovation Lab setzt auf Kollaboration: mehrere mittelständische Versicherer arbeiten zusammen. Diese kooperative Forschungseinheit ist für alle beteiligten Unternehmen der Schlüssel, um außerhalb der eigenen Strukturen modernste Innovationswerkzeuge einzusetzen und vom Erfahrungsaustausch zu profitieren. Dabei garantiert Kooperieren ein ressourceneffizientes Vorgehen.
Schnellstmögliche Umsetzung der Innovationen wird durch schlanke, individuelle Entwicklungsprojekte erreicht. Unser Operation-Excellence-Team begleitet die Unternehmen bis zur Markteinführung – je nach Bedarf in den bestehenden Konzernstrukturen oder als Ausgründung / Start-up.

Branchenkompass Insurance 2015: Versicherungswirtschaft am Scheideweg

+++ Pressemitteilung +++

Hamburg, 13. Januar 2016 – Viele klassische Geschäftsmodelle haben ausgedient – neue Ansätze zur Kundenbindung müssen her. Auf diese knappe Formel bringt der „Branchenkompass Insurance 2015“ von Sopra Steria Consulting die aktuelle Stimmungslage der deutschen Assekuranz-Wirtschaft. Als Antwort auf wachsende Compliance-Anforderungen, das anhaltende Zins-Tief und den verschärften Wettbewerb wollen die meisten Versicherer ihre Digitalisierungsbemühungen in den nächsten zwei Jahren verstärken.

Trotz der positiven gesamtwirtschaftlichen Wachstumserwartung blickt die deutsche Versicherungsbranche derzeit nicht besonders optimistisch in die Zukunft. Wie der aktuelle Branchenkompass „Insurance“ von Sopra Steria Consulting zeigt, beurteilen viele Führungskräfte die aktuelle Lage heute noch kritischer als im Krisenjahr 2008: 29 Prozent der befragten Versicherungsentscheider erwarten bis 2018 eine insgesamt schlechtere Entwicklung als in der übrigen Volkswirtschaft; im Maklersegment sind es sogar 31 Prozent. Als Belastungen für neues Wachstum gelten laut Umfrage vor allem die neuen Regulierungsvorschriften, insbesondere die Umsetzung der EU-Vermittlerrichtlinie sowie verschärfte Eigenkapitalvorschriften gemäß Solvency II. Das anhaltende Niedrigzinsniveau spielt in diesem Punkt eine geringere Rolle als noch 2013. Drei von vier Entscheidern empfinden es derzeit als besondere Herausforderung für das eigene Unternehmen. Vor zwei Jahren lag dieser Wert noch bei 82 Prozent. Kaum noch Wachstumsperspektiven sieht die Branche für die klassische Lebensversicherung. Hoffnungsträger sind dagegen sowohl die betriebliche Altersvorsorge als auch Komposit-Versicherungen.

Als größte Herausforderung für ihr Unternehmen nannten 86 Prozent der Entscheider das Thema Compliance und 83 Prozent die Optimierung ihrer IT-Landschaft. Bei vier von fünf Befragten gewinnt die Digitalisierung von Geschäftsprozessen weiter an Bedeutung – wobei die Digitalisierungswelle auch vor Vertriebsabteilungen nicht haltmacht. Im Gegenteil: Vor dem Hintergrund massiver Marktveränderungen stufen Dreiviertel der Studienteilnehmer aus der Versicherungswirtschaft und 83 Prozent aus der Maklerbranche das Thema Kundenbindung beziehungsweise Kundenwertentwicklung als „sehr bedeutend“ ein. Fast alle der Befragten (97 Prozent) investieren derzeit in den Ausbau ihrer Kundenberatung. Außerdem wollen 89 Prozent ihre Kundenkommunikation über sämtliche Zugangskanäle hinweg besser mit den Erwartungen der Kunden synchronisieren. Folgerichtig rangieren Ausgaben für mobile Anwendungen mit 77 Prozent weit oben in der Investitionsplanung der befragten Unternehmen. Bereits 2015 war der Anteil des IT-Etats am Gesamtbudget deutlich höher als zwei Jahre zuvor – ein Trend, der sich auch in Zukunft fortsetzen wird: Bei Versicherern fließen bis 2018 rund ein Viertel aller Investitionen in die IT. Bei den Großen der Versicherungsbranche werden es sogar 29 Prozent und bei Maklern 18 Prozent sein. Offenbar hat sich in der Versicherungswirtschaft die Erkenntnis durchgesetzt, dass die Optimierung der IT-Landschaft die notwendigen Voraussetzungen schafft für die erfolgreiche Digitalisierung – und damit auch für den langfristigen Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit.

„Die Automatisierung, Virtualisierung und Digitalisierung von Prozessen hat in der Versicherungsbranche seit Jahren eine hohe Relevanz, denn die Assekuranzen haben gemerkt, dass sich durch Digitalisierung enorme Summen und Zeit einsparen lassen“, bewertet Petra Weber, Manager Insurance Business Consulting bei Sopra Steria Consulting die Ergebnisse der Untersuchung. „Der Branchenkompass bestätigt dies nachhaltig. Die Versicherungswirtschaft investiert in die Themen Prozessautomation, Portale und Kundenbindung – Faktoren, die die Branche einen Schritt weiter in Richtung digitaler Exzellenz bringen.“
Über die Studie:

Von August bis September 2015 befragte das Marktforschungsunternehmen forsa im Auftrag von Sopra Steria Consulting Führungskräfte aus 70 der größten Versicherungs- und Maklergesellschaften Deutschlands zu ihrer gegenwärtigen Geschäftspolitik. Durch den Vergleich mit Ergebnissen früherer Branchenkompass-Studien seit 2002 zeichnet die aktuelle Untersuchung überdies zeitliche Veränderungen der Stimmungslage in der deutschen Versicherungswirtschaft nach.

Hinweis an die Redaktionen: Der Branchenkompass Insurance 2015 kann für journalistische Zwecke kostenfrei hier angefordert werden.
Über Sopra Steria Consulting

Sopra Steria Consulting zählt zu den Top Business Transformation Partnern in Deutschland. Als ein führender europäischer Anbieter für digitale Transformation bietet Sopra Steria eines der umfassendsten Angebotsportfolios für End-to-End-Services am Markt: Beratung, Systemintegration, Softwareentwicklung, Infrastrukturmanagement und Business Process Services. Unternehmen und Behörden vertrauen auf die Expertise von Sopra Steria, komplexe Transformationsvorhaben, die geschäftskritische Herausforderungen adressieren, erfolgreich umzusetzen. Im Zusammenspiel von Qualität, Leistung, Mehrwert und Innovation befähigt Sopra Steria seine Kunden, Informationstechnologien optimal zu nutzen. Mit mehr als 37.000 Mitarbeitern in über 20 Ländern erzielte Sopra Steria 2014 einen Pro-forma-Umsatz in Höhe von 3,4 Mrd. Euro.

Die Sopra Steria Group (SOP) ist notiert an der NYSE Euronext Paris (Compartment A) – ISIN: FR0000050809.

Weitere Informationen finden sich unter www.soprasteria.de/newsroom/.

Neue Trendstudie: Omnichannel-Management der Zukunft bei Versicherungen

19 Strategie-Empfehlungen für Versicherungen: Neue Berufsbilder & Neue Produkte

Die Trendforscher des 2b AHEAD ThinkTanks haben eine neue Trendstudie mit Strategieempfehlungen zum künftigen Omnichannel-Management für Versicherungen veröffentlicht. Gemeinsam mit der KPMG und dem SAS Institute untersuchten sie in den vergangenen Monaten, mit welchen Strategien die Versicherer auf die Herausforderungen der kommenden Omnichannel-Ära reagieren müssen.

–>> Weitere Infos hier: Trendstudie Omnichannel-Management

„Stille Revolution im Vertrieb“

16.5.2014 – Digitale Technologien erleichtern Kunden den Zugang zum Versicherungsanbieter – und dem Anbieter den Zugang zum Kunden. Still und leise, aber ebenso grundlegend verändern sie die Art, wie Versicherer und Kunden miteinander agieren. Das ist jedenfalls der Befund einer neuen Studie der Swiss Re zum digitalen Vertrieb. Der „traditionelle“ Versicherungsvermittler bleibe wichtig, müsse aber sein Geschäftsmodell an die neuen Gegebenheiten anpassen.

 –>> Weiter auf www.versicherungsjournal.at

Von diesen Trends profitieren Versicherer

Sechs Entwicklungen wälzen die wirtschaftlichen Kräfteverhältnisse in den nächsten Jahren um, prophezeit die Beratungsfirma Accenture. Zu den grossen Gewinnern der kommenden Digitalisierung könnten auch die Versicherer gehören.

–>> Weiter auf http://www.finews.ch/news/versicherungen/14822-trends-versicherungen-digitalisierung-accenture-jean-francois-gasc-assekuranz

Social Media in der Assekuranz – Dabei sein ist eben nicht alles!

[Leipzig, 28. Februar 2014] Dies zeichnete sich bei der 4. Fachkonferenz „Social Media in der Versicherungswirtschaft“ der Versicherungsforen Leipzig am 25. und 26. Februar 2014 in Leipzig deutlich ab. Wurde Social Media in der Assekuranz anfangs kritisch beäugt, ist die Branche sich des konkreten Nutzens mittlerweile bewusst. Sowohl in den Bereichen Image- und Markenbildung als auch in Vertrieb und Kundenbetreuung entwickelt sich Social Media zu einem festen Bestandteil im Kommunikationswegemix der Versicherer.

Wo stehen Versicherungsunternehmen in puncto Social Media heute und wo liegen die Schwerpunkte der Aktivitäten? Welche Ansätze funktionieren gut, welche weniger? Diesen und vielen weiteren Fragen gingen in Leipzig auf der bereits vierten Fachkonferenz „Social Media in der Versicherungswirtschaft“ rund 100 Experten der Assekuranz auf den Grund.

War Social Media vor ein paar Jahren für viele Unternehmen noch absolutes Neuland, ist es heute aus den Kommunikationsstrategien der Versicherer nicht mehr weg zu denken. Fragen nach dem Nutzen einzelner Social Media-Kanäle stellen sich kaum mehr. Kommunikationskonzepte, bei denen Zielgruppen und relevante Themenwelten identifiziert werden, rücken hingegen in den Fokus. Längst sind die Diskussionen um Social Media nicht mehr von Skepsis und Zurückhaltung geprägt; mittlerweile weiß die Branche um das veränderte Kommunikationsverhalten der Gesellschaft, für die diese neuen Medien längst selbstverständlich geworden sind.

Be present – be relevant
Den Auftakt der diesjährigen Fachkonferenz machte Prof. Dr. Marco Hardiman von der Fachhochschule Kiel. In seinem Vortrag stellte er eine wissenschaftliche Sicht auf die sozialen Medien vor und zeigte auf, dass „social“ kein neues Phänomen ist, sondern dem Menschen als soziales Wesen seit Jahrhunderten innewohnt. Neu sei lediglich die Verlagerung in die Medien und die daraus resultierende Öffentlichkeit, die der Einzelne erlangt.

Um gegen andere Werbebotschaften zu bestehen, empfahl Prof. Hardiman aus wissenschaftlicher Sicht, die sogenannte „Consumer Energy“, also den Aufwand den Kunden bereit sind zu leisten, um einen Mehrwert für ein Unternehmen zu schaffen, zu nutzen. Diese Consumer Energy resultiert aus der Persönlichkeit und Motivation der Kunden, aber auch aus Markenimage und leistung der Unternehmen. Durch den erfolgreichen Einsatz von Social Media-Aktivitäten kann es Unternehmen gelingen, Consumer Energy zu generieren.

Wie dies in der Praxis aussehen kann, zeigte der Vortrag von Björn Ollhäuser, BMW, der die Social Media-Strategie des Autoherstellers eindrucksvoll präsentierte. BMW hat erkannt, dass Social Media nicht nur eine Rolle in der Unternehmenskommunikation spielt, sondern dass es in nahezu allen Abteilungen Anknüpfungspunkte gibt. Zwar scheint sich ein emotionales Produkt wie ein Fahrzeug auf den ersten Blick einfacher über Social Media vermarkten zu lassen, das Fundament einer erfolgreichen Social Media-Kommunikation sei aber bei allen Produkten grundsätzlich dasselbe: den Dialog mit dem Kunden suchen, Mehrwerte schaffen und aus Erfahrungen lernen.

Ollhäuser machte zudem deutlich, dass sich die Social Media-Welt weiter verändern wird. Die Fortschritte, die in diesem Bereich in den letzten Jahren gemacht wurden, lassen ahnen, wie stark sich Social Media auch weiterhin wandeln wird. Social Media-Kanäle befinden sich in einem permanenten Beta-Stadium, Mechanismen der viralen Verbreitung ändern sich ununterbrochen und nahezu täglich scheint es neue technische Möglichkeiten zu geben, wie Zielgruppen noch besser angesprochen oder analysiert werden können.

Die Rechtslage nicht aus den Augen verlieren
Große Aufmerksamkeit erregte zudem der Beitrag von Dr. Karsten Kinast, Kinast & Partner Rechtsanwälte. Er unterstrich, dass die rechtlichen Fragestellungen im Umfeld von Social Media zwar vielfältig, jedoch nicht eindeutig abgrenzbar sind. An konkreten Beispielen zeigte er auf, welche Gesetze bei den einzelnen Aktivitäten greifen können. So ist beispielsweise die Einbindung eines Impressums auf Unternehmensprofilseiten im Social Web nach dem Telemediengesetz Pflicht.

Dass es dabei große Stolpersteine gibt, zeigten zahlreiche Einwürfe seitens der Teilnehmer. Auch der Bereich Werbung über Social Media wurde ausführlich diskutiert. Die vielen Fragen aus dem Auditorium während des Vortrags von Dr. Kinast offenbarten, dass es große Unsicherheiten rund um Social Media und die deutsche Rechtslage gibt. Die Beantwortung dieser wird ein Thema sein, dem sich viele Versicherungsunternehmen in naher Zukunft stellen müssen.

Social Media im Einsatz
Konkrete Einblicke in den Social Media-Alltag in der Assekuranz gaben die Vorträge von Martina Faßbender (Gothaer Versicherung), John-Sebastian Komander (sijox Signal Iduna) und Bruno Kollhorst (Techniker Krankenkasse). Während die Gothaer Versicherung es als Ziel sieht, im Social Web den Dialog mit den Kunden zu suchen, möchte sijox „da sein, wenn man sie braucht“. Die Techniker Krankenkasse versucht hingegen aus Kunden Fans und die Marke erlebbar zu machen.

Alle drei Unternehmen betonten, dass Social Media eine Möglichkeit sei, dass Produkt Versicherung attraktiv zu machen und Botschaften so zu verpacken, dass sie die Nutzer, respektive Kunden, interessieren. Social Media ist daher für die Kommunikationsabteilungen der Assekuranz als große Chance zu verstehen.

Social Media im Versicherungsvertrieb
Eine ganz andere Seite der Social Media-Nutzung zeigten die Vorträge von Dr. Helge Lach (DVAG Vermögensberatung) und Henning Meyer (Sparkassen-Versicherung Sachsen). Beide Unternehmen nutzen die sozialen Medien für den Vertrieb und stimmen überein, dass nicht der anonyme Unternehmensauftritt, sondern die Präsenz der einzelnen Berater sinnvoll ist, um mit den Kunden über Social Media in Kontakt zu treten. Die Vertriebsagenturen, bzw. Berater bekommen daher von der DVAG und der Sparkassen-Versicherung Sachsen die bestmögliche Unterstützung für ihre Social Media-Aktivitäten.

In weiteren Vorträgen berichteten Reputation Manager gemeinsam mit PAAS Consulting, QUISMA, 3m5, Facelift sowie Werbeboten gemeinsam mit Wüstenrot & Württembergische zu konkreten Einsatzszenarien von Social Media-unterstützenden Softwareangeboten und Technologien.

Interaktion als Währung der sozialen Medien
Einhellige Meinung aller Referenten und Teilnehmer der diesjährigen Fachkonferenz „Social Media in der Versicherungswirtschaft“ war die sich wandelnde Bedeutung von harten Kennzahlen. Nicht mehr die Anzahl der Likes entscheidet über den Erfolg von Social Media-Maßnahmen, sondern der Grad der Interaktion mit den Nutzern. Die Frage, mit welchen Themen die größte Interaktionsrate bei den Kunden und Interessenten erreicht werden kann, hat in der Social Media-Strategie von vielen Unternehmen eine zentrale Stellung eingenommen. Es zeigte sich deutlich, dass in der Branche ein Umdenken stattgefunden hat und es wird spannend sein zu beobachten, wie die einzelnen Häuser dies umsetzen.

Um das Thema weiter zu evaluieren, laden die Versicherungsforen Leipzig bereits jetzt zur 5. Fachkonferenz „Social Media“ am 03./04. Februar 2015 nach Leipzig ein.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.versicherungsforen.net/social-media

Quelle: Pressemitteilung Versicherungsforen Leipzig

Premiumberatung gegen App-Invasion

Dort wo Versicherungs-Bedarf sein könnte, werden Apps bald längst da sein. Außer Kontakten erzeugen Apps auch neue Bedürfnisse. Versicherungsfremde Unternehmen treiben den Markt und rütteln am Expertenstatus. Die Rettung sind Premiumkunden.

–>> Weiter im Orginalartikel auf: http://www.procontra-online.de/artikel/date/2014/02/premiumberatung-gegen-die-invasion-der-apps/ 

Hier finden Sie die Studie zum Artikel zum kostenlosen Download: www.2bahead.com/studien/trendstudie/detail/trendstudie-zukunft-der-versicherungen/

Versicherungsforen Leipzig prognostizieren Trends der Assekuranz für 2014

[Leipzig, 16. Dezember 2013] Wie zukunftsfähig ist die Assekuranz? Wie gelingt es, die aktuellen Trends und Themen der Branche rechtzeitig zu erkennen und darauf zu reagieren? Basierend auf Erfahrungen aus Forschungs- und Entwicklungsprojekten haben die Versicherungsforen Leipzig Trends der Versicherungsbranche für das kommende Jahr identifiziert.

Aktuelle Marktentwicklungen fordern von der Assekuranz neue Ansätze und Geschäftsmodelle. In vielen Bereichen gilt es aber auch, an die Ergebnisse der vergangenen Monate anzuknüpfen und erfolgreiche Strukturen weiterzuentwickeln. Die Versicherungsforen Leipzig erwarten für das kommende Jahr, dass Forschung und Entwicklung in der Branche an Relevanz gewinnen und so der Weg für Innovationen geebnet werden kann.

„Forschung und Entwicklung sollten für eine moderne Branche an erster Stelle stehen“, sagt Markus Rosenbaum, Geschäftsführer der Versicherungsforen Leipzig. „Im vergangenen Jahr hat sich in der Versicherungswirtschaft schon viel getan: Regulierungen sind debattiert, Produkte überarbeitet und neue Technologien getestet worden. Die Assekuranz hat erkannt, dass es in vielen Bereichen akuten Handlungsbedarf gibt. Um handlungsfähig zu bleiben und auch zukünftig auf Markttrends reagieren zu können, sollte die Branche frühzeitig in Forschung und Entwicklung investieren.“

Konzentration auf Kernprozesse und den Kunden

In der Historie der Versicherungswirtschaft hat sich das Kundenverhalten selten so stark gewandelt wie in der vergangenen Dekade. Digitalisierung, moderne Kommunikationsmittel und neue Kommunikationskanäle haben zu deutlich veränderten Kundenanforderungen geführt. Dieser Trend wird sich auch im kommenden Jahr fortsetzen. Mehr denn je sind die Versicherungsunternehmen gefragt, ihre Leistungen möglichst deckungsgleich zum individuellen Bedarf der Kunden anzubieten, maßgeschneiderte Services überzeugen stärker als Standard-Produkte. Jeder Kontaktpunkt bietet dabei Chancen für eine hohe Kundenzufriedenheit. Der gelebte Omni-Kanal mit durchgängigen Prozessen ist bei vielen Versicherern jedoch noch in weiter Ferne und wird 2014 ein Fokusthema sein. Dafür gilt es, die Kernprozesse in den Unternehmen zu optimieren, um die wahrnehmbare Qualität der Dienstleistungen für den Kunden zu verbessern und die Effizienz zu steigern. Bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Prozessmanagements stehen die verantwortlichen Führungskräfte auch im kommenden Jahr vor einer Vielzahl von Hindernissen. Für deren Überwindung ist es aus Sicht der Versicherungsforen Leipzig notwendig, die Prozesslandschaft in handhabbare Bausteine im Sinne einer kundenorientierten End-to-End-Betrachtung zu gliedern und sich dabei im ersten Schritt auf die Kernprozesse zu konzentrieren. Um ein kundenfokussiertes, schlankes Prozessmanagement erfolgreich im Versicherungsunternehmen zu etablieren, wird oftmals ein langer Atem sowie eine entsprechende organisatorische Verbindlichkeit und Disziplin notwendig sein.

Neue Produkte für veränderte Rahmenbedingungen

Ein weiteres Thema, das im Jahr 2014 in der Assekuranz eine große Rolle spielen wird, ist der nach wie vor anhaltende Niedrigzins. Vor allem im Bereich der Lebensversicherung werden sich in Kürze Konsequenzen zeigen. Lebensversicherer stehen vor der Herausforderung, einerseits marktfähige und auf die Kundenbedürfnisse angepasste Produkte anzubieten, andererseits müssen sie auch unter den aktuellen Risikogesichtspunkten erfolgreich wirtschaften und am Kapitalmarkt ausreichend Zinsen erzielen, um ihre Garantieverpflichtungen zu erfüllen. Bereits 2013 reagierten einige Anbieter mit neuen Produkten, die Kunden durch eingeschränkte Garantien höhere Chancen auf bessere Gesamtleistungen bieten. Die Versicherungsforen Leipzig gehen davon aus, dass im nächsten Jahr weitere Lebensversicherer nachziehen und alternative Garantiemodelle entwickeln werden.

Auch in anderen Bereichen stehen die Produkte im Jahr 2014 auf dem Prüfstand. Moderne Technik ermöglicht es heute, individuelle Kundenansprüche in neue Dienstleistungskonzepte und konkrete Business Cases zu überführen und damit eine stärkere Kundenfokussierung einzunehmen. „Kundenorientierung leben“ wird immer wichtiger und ebnet den Weg, langfristig nicht ausschließlich in Produkten, sondern verstärkt in größeren Themen und Lebensbereichen zu denken. Für 2014 ist zu erwarten, dass Versicherungsunternehmen zunehmend in Produktlösungen (wie bspw. Ausschnittsdeckungen und Bausteinkonzepte) investieren, die dem Ruf der Kunden nach situativen, anlassbezogenen Nutzungen von Versicherungsschutz gerecht werden.

Nach dem Schaden ist vor dem Schaden

Nach einem schadenreichen Jahr 2013 wird sich der Konsolidierungskurs insbesondere in der Kfz- sowie der Wohngebäudeversicherung 2014 fortsetzen. Ein effektives Schadenmanagement wird zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Die Optimierung der Dienstleistersteuerung, hinsichtlich Vermittlungsquote und Anbindung, ist dabei ein zentrales Thema. Auch im Bereich des Betrugsmanagements besteht noch Potenzial, den Schadenaufwand zu reduzieren. Versicherer kommen langfristig nicht umhin, die Qualität und Effektivität der Betrugsabwehr zu verbessern – sowohl im eigenen Interesse, als auch zum Schutz der (ehrlichen) Versicherungsnehmer.

Auf der Seite der Schadenbearbeitungskosten bestehen große Potenziale in der Erzeugung und Verarbeitung strukturierter Daten in der Sachversicherung. Insbesondere in der Gebäudeversicherung muss eine Vielzahl an Gewerken in die Schadenregulierungsprozesse eingebunden werden. Die zunehmende technische Durchdringung mit mobilen Endgeräten ermöglicht eine Digitalisierung der Kalkulations- und Abrechnungsprozesse und der damit verbundenen Erfassung und Verarbeitung von strukturierten Daten am Ort der Schadenbehebung. Die Versicherungsforen Leipzig gehen davon aus, dass sich diese Entwicklung, die in der Kfz-Versicherung bereits eingesetzt hat, im kommenden Jahr zunehmend auf den gesamten Sachbereich ausweiten wird.

2014 – Auf dem Weg zu einer Re-Regulierung?

Im November 2013 konnte endlich eine Einigung hinsichtlich der Omnibus-II-Richtlinie zwischen Europäischem Rat, Parlament und Europäischer Kommission erzielt werden. Die Richtlinie regelt u.a. die Bewertung langfristiger Verpflichtungen und Garantien unter Solvency II und legt ihren Starttermin auf den 1. Januar 2016 fest. Die Vorbereitungsphase auf Solvency II, in der bereits einige Elemente, wie z.B. der ORSA-Prozess oder Teile der Berichterstattung an die Aufsicht, von den Versicherern umzusetzen sind, beginnt jedoch bereits am 1. Januar 2014. Das Jahr 2014 wird daher geprägt sein von intensiven Vorbereitungen auf Solvency II und der Implementierung der Regelungen in den Unternehmen.

Auch im Vertrieb nimmt das Thema (Re-)Regulierung in 2014 eine zentrale Rolle ein. Die Offenlegung negativer Geschäftspraktiken untermauert sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene Bestrebungen der Gesetzgeber und der Assekuranz, durch Regulierungsmaßnahmen und Initiativen den Verbraucherschutz zu stärken und zweifelhafte Vertriebspraktiken zu unterbinden. Auf EU-Ebene könnten 2014 die MiFID-II- und IMD2-Richtlinien sowie die PRIPs-Verordnung verabschiedet werden, national machen brancheninterne Initiativen wie „gut beraten“, der Verhaltenskodex für den Vertrieb oder der Code of Conduct zum Datenschutz von sich reden. Für 2014 erwarten die Versicherungsforen Leipzig eine Konsolidierung der Vermittlerzahlen, da nicht alle das Mehr an Anforderungen erfüllen können und wollen. Die Qualifizierung wird sich im Vertrieb daher konzentrieren und verstärken.

Keine Angst vor der Digitalisierung

In den vergangenen Jahren hat sich die IT-Branche rasant weiterentwickelt. Stichwörter wie Cloud Computing, Big Data oder Mobilität haben in fast allen Wirtschaftszweigen zunehmend an Relevanz gewonnen. Auch in der Assekuranz werden zukunftsfähige IT-Systeme immer wichtiger, sei es in Bezug auf die Digitalisierung der Vertriebsschnittstellen, bei der zunehmenden Vernetzung von Kunden-Kontaktkanälen oder der Durchdringung mobiler Endgeräte sowohl auf Seiten der Kunden als auch der Vermittler.

Für die Zukunft prognostizieren die Versicherungsforen Leipzig, dass sich IT-Abteilungen vom Getriebenen zum Treiber im Unternehmen entwickeln werden. Die IT wird Innovationen aktiv vorantreiben und Produktentwicklungen unterstützen. Auch über das Jahr 2014 hinaus ist mit einer weiteren digitalen Vernetzung zu rechnen, die insbesondere durch das steigende Volumen an Kundendaten, die über viele verschiedene Kontaktkanäle gesammelt und analysiert werden können, und durch die Weiterentwicklung moderner Technologien begünstigt wird.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.versicherungsforen.net

 

Ihre Ansprechpartnerin

Katharina Thiemann

T +49 341 98988-224

E thiemann@versicherungsforen.net

I http://www.versicherungsforen.net/presse

Über die Versicherungsforen Leipzig GmbH

Die Versicherungsforen Leipzig verstehen sich als Dienstleister für Forschung und Entwicklung (F&E) in der Assekuranz. Als Impulsgeber für die Versicherungswirtschaft liegt ihre Kernkompetenz im Erkennen, Aufgreifen und Erforschen neuer Trends und Themen, zum Beispiel im Rahmen von Studien und Forschungsprojekten unter unmittelbarer Beteiligung von Versicherern. Basierend auf aktuellen wissenschaftlichen und fachlichen Erkenntnissen entwickeln und implementieren sie zukunftsweisende Lösungen für die Branche.

Mit dem speziellen Wissen der Versicherungsbetriebslehre, der Versicherungsinformatik, der Versicherungsmathe­matik und des Versicherungsrechts schaffen die Versicherungsforen Leipzig die Basis für die Lösung anspruchsvoller neuer Fragestellungen innerhalb der Assekuranz. Zudem ermöglicht die wissenschaftliche Interdisziplinarität und der hohe Praxisbezug einen aufschlussreichen »Blick über den Tellerrand«.

MetroMile: Per Mile Car Insurance

Fast 70% der Amerikaner zahlen zuviel für ihre Autoversicherung, weil sie unterdurchnittlich viel mit dem versicherten Auto fahren. metroMile bieten in den USA (derzeit in den Staaten Washington und Oregon) eine „Pay per mile“-Autoversicherung an und verspricht damit ein Sparpotenzial von 400 $ bei einer Fahrleistung unter 10.000 Meilen pro Jahr.

Ein sog. Metronome Device wird mit dem Diagnostic-System des Autos verbunden und liefert Diagnose und Bewegungsdaten, die über die MetroMile iOS App auf das smartphone übertragen werden. Die App zeigt den Spritverbrauch, die Spritkosten und die Fahrtdauer an. Es werden Vorschläge  zu alternativen Routen gemacht oder berechnet, wieviel Zeit man sparen würde, wenn man z.B. 10 Minuten früher losfahren würde und dann auf der Strecke weniger Verkehr wäre. Die „find my car“ Funktion hilt das Auto wiederzufinden, falls es abgeschleppt oder gestohlen wurde.

metro1                   metro2

Mehr Infos finden Sie hier: https://www.metromile.com/

Weitere Infos:

Aktuelle Studie: Versicherungsabschluss via App als innovativer Vertriebsweg für die Assekuranz

Pressemitteilung 02. Mai 2013 – HEUTE UND MORGEN GmbH – Köln

Aktuelle Trendstudie des Marktforschungsinstituts HEUTE UND MORGEN zeigt große Akzeptanz und Erfolgspotentiale für den Vertrieb von Versicherungsprodukten via Apps.

Köln, 2. Mai 2013. Wer kennt sie nicht, die unzähligen Apps von Apple, Google & Co., die das mobile Leben erleichtern und bereichern sollen. Fest steht: der Markt für Smartphones und mobile Applikationen wächst weiterhin rasant. Zukünftig könnte davon auch die Versicherungswirtschaft mit Mobile-Commerce-Angeboten profitieren. Denn: mehr als jeder fünfte Bundesbürger (22%), der über ein Smartphone verfügt, kann sich heute bereits den Abschluss einfacher Versicherungsprodukte über eine Versicherungsabschluss-App knkret
vorstellen. Viele weitere Verbraucher zeigen sich zumindest interessiert an dem neuen Vertriebsweg.

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