Archiv der Kategorie: Web 2.0

Welches Potenzial hat Smart Home für die Assekuranz?

[Leipzig, 13. November 2017] Wo steht die Assekuranz hinsichtlich Smart Home? Welche Schwerpunkte werden aktuell gesetzt, welche Versicherer haben bereits Produkte am Markt und gibt es erste Erfolgsgeschichten? Diesen und vielen weiteren Fragen gingen auf der zweiten Fachkonferenz „Smart Home – Nutzenpotenziale und Erfahrungsberichte“ der Versicherungsforen Leipzig am 9. und 10. November 2017 über 70 Experten der Versicherungswirtschaft nach.

Seit einigen Jahren schon hat das Thema Smart Home durch die fortschreitenden technologischen Entwicklungen Fahrt aufgenommen. Einige Versicherer, darunter namhafte deutsche Player, haben bereits erste Produkte am Markt. Doch die Herausforderungen sind vielfältig und lassen sich nicht so leicht lösen. Zudem ist die Wohngebäudesparte der Versicherer traditionell wenig rentabel. Von Innovationen wie Smart Home erhofft sich die Branche daher Einsparpotenziale im Bereich der Schadenkosten. Bei der zweiten Fachkonferenz „Smart Home“ der Versicherungsforen Leipzig diskutierten die Teilnehmer folglich nicht nur über die technischen Entwicklungen und die bestehenden Angebote der Branche, sondern auch darüber, wie man das Konzept Smart Home in der Breite erfolgreich machen kann.

Einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen und was diese für die Assekuranz bedeuten gab zum Auftakt der zweitägigen Veranstaltung in Leipzig Günther Ohland, Vorsitzender des Vorstands der Smart Home Initiative Deutschland e. V. Er betonte, dass Innovationen im Bereich Wohnen einen langen Atem brauchen, da Wohnungen und Häuser nicht jährlich renoviert werden und Modernisierungen viel länger bräuchten, um sich in der Breite durchzusetzen. Ein weiteres Problem sieht er darin, dass kein einheitlicher Standard für Smart-Home-Geräte besteht und viele Produkte nicht kompatibel sind. Der demografische Wandel begünstige jedoch die Relevanz von Smart Home, da gerade Ambient-Assistet-Living-Produkte so eine größere Akzeptanz erfahren könnten.

Prof. Dr. Dirk-Carsten Günther, BLD Rechtsanwälte, beleuchtete Smart Home aus der rechtlichen Perspektive. Er gab zu Bedenken, dass sich rechtliche Beiträge zu Smart Home vornehmlich mit datenschutzrechtlichen Themen befassen, nicht aber mit haftungs- oder deckungsrechtlichen Fragestellungen. Smart Home empfindet er daher noch als rechtliches Neuland, in dem noch viele Fragen geklärt werden müssten, beispielsweise wie mit neuen Gefahren wie dem Eindringen in ein Haus durch Auslesen des WLANs umgegangen werden kann.

Dass einige Versicherer schon erfolgreich Produkte an den Markt gebracht haben, zeigten die Erfahrungsberichte der Konferenz. Die Provinzial NordWest arbeitet mit dem Distributor und Dienstleister Komsa zusammen und bietet den Kunden die Smart-Home-Geräte von Lupus Electronics an. Der Versicherer sieht einen hohen qualitativen und quantitativen Nutzen in diesem Projekt. So sollen nicht nur Einsparungen bei den Schadenkosten gemacht werden, sondern das Smart-Home-Produkt wird auch zur Kundenbindung eingesetzt und bietet u. a. durch ein großes Medienecho einen strategischen Mehrwert.

Die Generali Versicherung sowie die Bayerische setzen hingegen auf den Smart-Home-Gerätehersteller devolo. Während die Generali ihren Kunden ein „Starter Kit“ anbietet, um die Hemmschwelle für Smart Home niedrig zu halten, müssen die Kunden der Bayerischen in einem Konfigurator von devolo selbst aussuchen, welche Komponenten sie einsetzen möchten. Bei beiden Angeboten zeigte sich bisher, dass die Installation der Geräte zwar nicht sehr kompliziert ist, die Kunden jedoch stark an die Hand genommen werden müssen, beispielsweise durch detaillierte und ansprechende Anleitungen oder aber einen zusätzlichen Installationsservice.

Auch wenn Smart Home mittlerweile für viele kein Fremdwort mehr ist, setzen sich die Konzepte nicht so schnell durch, wie vielleicht erhofft. Produkte wie Amazon Alexa, das mit vielen smarten Geräten kompatibel ist, begünstigen jedoch die Verbreitung. Für die Assekuranz ist es aktuell noch schwierig, große Erfolge mit den Smart-Home-Angeboten zu erlangen, momentan dominieren bei den Vorteilen solcher Angebote die Imagegewinne gegenüber Schadenkosteneinsparungen. Als einen kritischen Erfolgsfaktor sehen die Experten den Vertrieb. Nur wenn Smart-Home-Tarife von den Vermittlern überzeugend angeboten werden, wird es eine Chance auf große Akzeptanz bei den Kunden geben. Einen weiteren wichtigen Faktor betonte zudem Prof. Dr. Viktor Grinewitschus, EBZ Business School. Er ist der Meinung, dass ein wichtiger Treiber für Smart Home in der Zukunft die Kombination von Produkten mit weiteren Services, z. B. in der Pflege, sei.

Die vielen Diskussionspunkte sowie das große Interesse der Teilnehmer zeigte einmal mehr, dass Smart Home das Potenzial hat, eines der Trendthemen für die Zukunft (der Assekuranz) zu werden. Man kann gespannt sein, welche Kooperationen und Produkt(-neuheiten) die Branche in den nächsten Jahren erwarten.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.versicherungsforen.net/smarthome

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Kooperation von Digital-Versicherer FRIDAY und Online-Makler Friendsurance macht Kfz-Versicherung günstiger: Autofahrer sparen doppelt durch Schadensfrei-Bonus und Zahl-pro-Kilometer

Berlin, den 23. Oktober 2017. Der Berliner Online-Makler Friendsurance gewinnt einen neuen Versicherungspartner: FRIDAY, die erste digitale Autoversicherung in Deutschland. Beide Unternehmen sind Pioniere für digitale Lösungen in der Versicherungsbranche und haben sich einer konsequenten Kundenorientierung verschrieben.

FRIDAY und Friendsurance machen Versicherungen kundenfreundlicher

„FRIDAY und Friendsurance basieren beide auf einer sehr einfachen Idee: Wir belohnen Versicherungskunden. Bei FRIDAY zum Beispiel mit dem Zahl-pro-Kilometer Tarif: Fährt ein Autohalter weniger als angegeben, erhält er einen Teil seiner Prämie am Jahresende erstattet”, sagt Dr. Christoph Samwer, Mitgründer und CEO von FRIDAY. „Und bei Friendsurance erhält der Versicherte Beiträge zurück, wenn er schadensfrei bleibt. So fair kann Versicherung sein.“ Zudem bekommen die Kunden ein nahtloses digitales und papierloses Kundenerlebnis.

Peer-to-Peer-Modell trifft Autoversicherung

„Wir bieten unseren Kunden die Möglichkeit, ihre Versicherungen unter www.friendsurance.de bequem online zu verwalten und sich umfassend in allen Versicherungsfragen beraten zu lassen“, erklärt Tim Kunde, Geschäftsführer und Mitgründer von Friendsurance. „Als besonderen Service haben wir darüber hinaus eigens für unsere Kunden ein Peer-to-Peer-Versicherungsmodell entwickelt, das Schadensfreiheit mit jährlichen Beitragsrückzahlungen belohnt: unseren Schadensfrei-Bonus.“ Der unabhängige Versicherungsmakler hat mit seinem Modell bereits weit über 100.00 Kunden und mehr als 70 Versicherungsunternehmen überzeugt.

 

Die digitale Versicherungsplattform www.friday.de bietet innovative Lösungen für den Automarkt. FRIDAY hat als erster Versicherer in Deutschland die monatliche Kündbarkeit der Autoversicherung sowie die kilometergenaue Abrechnung der Prämie eingeführt. „FRIDAY ist eine volldigitale Versicherungsplattform mit Volllizenz, die eine einfache wie schnelle Anbindung von Partnern ermöglicht. Dabei ist für uns entscheidend, dass wir durch jede Partnerschaft einen klaren Mehrwert für Kunden anbieten”, so Samwer.

Über FRIDAY

FRIDAY ist der erste digitale Versicherer in Deutschland, der eigene Kfz-Tarife anbietet. Das Berliner Unternehmen wurde 2017 mit der Unterstützung des Schweizer Versicherers Baloise Group gegründet und besteht aus einem erfahrenen Team unter der Führung von Dr. Christoph Samwer. FRIDAY beschäftigt 30 Mitarbeiter, darunter promovierte Versicherungswissenschaftler, Wirtschaftsmathematiker, erfahrene Gründer und Digitalexperten. Das Unternehmen betreibt eine digitale Versicherungsplattform, um zeitgemäße Versicherungslösungen anzubieten. Seit März 2017 bietet FRIDAY die erste monatlich kündbare Autoversicherung in Deutschland an. Zudem bietet FRIDAY weitere Innovationen, wie die kilometergenaue Abrechnung, die eine neue Qualität der Flexibilität und Fairness bieten.

 

Über Friendsurance Deutschland

Friendsurance ist ein unabhängiger, digitaler Versicherungsmakler. Als solcher kooperiert das Unternehmen mit über 70 Versicherungsunternehmen in Deutschland und betreut weit über 100.000 Kunden, denen Friendsurance vor allem eines bieten möchte: ein Zuhause für ihre Versicherungen. Neben der Möglichkeit Versicherungen online zu verwalten und sich umfassend beraten zu lassen, bietet Friendsurance seinen Kunden als besonderen Service den Schadensfrei-Bonus, der Schadensfreiheit mit jährlichen Beitragsrückzahlungen belohnt. Diesen gibt es sowohl für neue Versicherungen, die direkt über Friendsurance abgeschlossen werden, als auch für laufende Hausrat-, Kfz-, Privat-Haftpflicht- und Rechtsschutzversicherungen. Bislang haben über 80% der Nutzer Beiträge zurückbekommen – im Kompositbereich durchschnittlich rund 30% der eingezahlten Beiträge. Als Friendsurance den Schadensfrei-Bonus 2010 einführte, war das Unternehmen der einzige Anbieter am Markt. Mittlerweile gibt es ein eigenes Segment für so genannte Peer-to-Peer-Versicherungen mit rund 30 Anbietern weltweit.

Friendsurance ist ein Markenname, unter dem die Alecto GmbH Versicherungslösungen anbietet. Das Insurtech-Unternehmen beschäftigt heute rund 90 Mitarbeiter am Standort Berlin. Weitere Informationen unter: www.friendsurance.de.

Insurtech in allen Altersgruppen angekommen: Friendsurance Deutschland veröffentlicht Zahlen zum 7. Geburtstag

Berlin, den 23. März 2017. Anlässlich seines siebten Geburtstags am 24. März gibt das Berliner Insurtech-Unternehmen Friendsurance neue Kennzahlen und Statistiken zu Kunden, Partnern, Wettbewerbern und Mitarbeitern heraus.
Unter deutschen Insurtechs ganz vorne
Nach einer aktuellen Auswertung von Getsurance ist Friendsurance das
deutsche Insurtech-Startup mit dem meisten Traffic (Quelle:
http://gruender.wiwo.de/insurtech-2016-welche-deutschen-start-ups-besonders-gut-abschneiden).
Allein in den letzten 12 Monaten hatte die Webseite www.friendsurance.de
fast zwei Millionen Besucher. Die Friendsurance-App wurde in diesem Zeitraum
über 87.000 Mal im Apple Store und bei Google Play heruntergeladen.

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Durchschnittlich 100 € Rückzahlung für Schadensfreiheit Als
Online-Versicherungsmakler betreut Friendsurance eine sechsstellige
Kundenzahl. Auffallend ist, dass sich die Kunden gleichermaßen auf die
verschiedenen Altersgruppen verteilen. „Nicht nur junge Menschen kaufen und
verwalten heute Versicherungen im Internet. Online-Versicherungen sind auch
bei allen anderen Altersgruppen angekommen”, sagt Tim Kunde, Geschäftsführer
und Mitgründer von Friendsurance. Im Komposit-Bereich hat der Großteil der
Kunden zwei bis drei Versicherungen über Friendsurance. „Das lohnt sich: Ein
Kunde, der drei Versicherungen – Hausrat, Privat-Haftpflicht- und
Rechtsschutz – mit Schadensfrei-Bonus besitzt, bekam bei Schadensfreiheit
bislang durchschnittlich 98,67 € pro Jahr  zurück“, erklärt Tim Kunde. Das
entspricht rund 30% dessen, was diese drei Versicherungen durchschnittlich
in Deutschland kosten (Quellen:
www.gdv.de/2016/04/geschaeftsentwicklung-2015-alle-zahlen-im-ueberblick und
www.verbraucherzentrale.de/Private-Haftpflichtversicherung).

Pionier der P2P-Versicherungen
Als Friendsurance sein Peer-to-Peer-Versicherungsmodel, das Schadensfreiheit
mit Beitragsrückzahlungen belohnt, im Jahr 2010 einführte, war das
Unternehmen der einzige Anbieter am Markt. Mittlerweile gibt es ein eigenes
Segment für Peer-to-Peer-Versicherungen mit 28 Anbietern weltweit. „Als
Firstmover mit einem völlig neuen Konzept mussten wir viel
Überzeugungsarbeit leisten“, so Tim Kunde. Inzwischen erkennen immer mehr
Versicherungsunternehmen die Vorteile des P2P-Modells, darunter gesteigerte
Kundenzufriedenheit und Kostensenkung durch weniger Betrug. Allein in diesem
Jahr verzeichnet Friendsurance bereits drei neue Partner und kooperiert nun
mit 74 Versicherungsunternehmen in Deutschland.

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Junges, internationales Team
Neben dem Schadensfrei-Bonus bietet Friendsurance seinen Kunden die
Möglichkeit, ihre Versicherungen online zu verwalten. Mit der
Friendsurance-App können Kunden außerdem ihre Vertragsdetails und Fristen
überall und jederzeit vom Smartphone aus einsehen. “Der Schadensfrei-Bonus
ist der erste in einer Reihe von Versicherungslösungen mit dem Ziel
Versicherungen kundenfreundlicher zu machen”, sagt Tim Kunde. An diesem Ziel
arbeiten aktuell 97 Mitarbeiter aus 20 Nationen am Unternehmensstandort
Berlin. Allein im ersten Quartal 2017 ist das Friendsurance-Team um neun
neue Mitarbeiter gewachsen.

Über Friendsurance
Die Vision von Friendsurance ist es, Versicherungen kundenfreundlicher zu
machen. Als Pionier hat das Insurtech-Unternehmen ein
Peer-to-peer-Versicherungsmodell entwickelt, das Schadensfreiheit mit
jährlichen Beitragsrückzahlungen belohnt. Den Schadensfrei-Bonus gibt es
sowohl für neue Versicherungen, die direkt über Friendsurance abgeschlossen
werden, als auch für laufende Hausrat-, Kfz-, Privat-Haftpflicht- und
Rechtsschutzversicherungen. Bislang haben über 80% der Nutzer Beiträge
zurückbekommen – im Kompositbereich durchschnittlich rund 30% der
eingezahlten Beiträge. Darüber hinaus bietet Friendsurance seinen Kunden die
Möglichkeit, ihre Versicherungsverträge bequem online zu verwalten.
Friendsurance ist der Markenname, unter dem die Alecto GmbH innovative und
faire Versicherungslösungen anbietet. Die Alecto agiert dabei als
unabhängiger Online-Versicherungsmakler und betreut bereits eine
sechsstellige Kundenzahl und kooperiert mit rund 70
Versicherungsunternehmen. Gegründet 2010, beschäftigt das Unternehmen heute
rund 90 Mitarbeiter am Standort Berlin. Weitere Informationen unter:
www.friendsurance.de/presse.

Insurance goes mobile – Mobile Anwendungen erhalten Einzug in die Assekuranz

[Leipzig, 23. Februar 2017] Mobile Technologien und Endgeräte sind aus dem privaten und geschäftlichen Alltag nicht mehr wegzudenken. Auch Versicherungsunternehmen entziehen sich diesem Trend nicht mehr und arbeiten an umfassenden mobilen Lösungen. Am 21. und 22. Februar 2017 fand daher bereits zum sechsten Mal die Fachkonferenz „Insurance goes mobile – Strategien, Prozesse, Applikationen“ der Versicherungsforen Leipzig statt. 

Unter der fachlichen Leitung von Dr. André Köhler diskutierten über 100 Experten der Versicherungswirtschaft bei der zweitägigen Veranstaltung die aktuellen Herausforderungen, die der Einsatz und die Entwicklung mobiler IT-Anwendungen mit sich bringen und wie Versicherungsunternehmen die neuen technologischen Möglichkeiten nutzen können, um Mitarbeitern und Kunden die Kommunikation zu erleichtern. Von Kundenservice-Apps bis zu mobilen Lösungen zur Vertriebsunterstützung, sind die Einsatzmöglichkeiten dabei vielfältig.

Klar sein sollte für alle Unternehmen, dass die Nutzung mobiler Endgeräte für Kunden im privaten Leben zur Selbstverständlichkeit geworden ist. Die Annehmlichkeiten, die Smartphones und Tablets bieten, erwarten Kunden auch im Kontakt mit (Versicherungs-)unternehmen. Prof. Dr. Carsten Felden (TU Bergakademie Freiberg) gab jedoch zu bedenken, dass einige mobile Kanäle für die offizielle Kundenkommunikation nicht erlaubt sind, beispielsweise der Versand sensibler Daten und Dokumente über Facebook und WhatsApp. Hier gilt es den Kunden aufzuklären und ebenso einfache Kontaktwege zu etablieren.

Silke Lautenschläger, Mitglied des Vorstands der ERGO Deutschland AG, betonte in ihrem Vortrag, dass Unternehmen die „Orte“, an denen Kunden heute unterwegs sind, durch mobile Unterstützung viel besser miteinander verknüpfen und so die Kundenzufriedenheit stärken können. Durch diese unmittelbare Nähe werden Unternehmen im Alltag des Kunden viel präsenter und die Geschwindigkeit in der Kundeninteraktion steigt. Die ERGO setzt hierbei auf die mobile Homepage als zentrale Anlaufstelle.

Die CosmosDirekt Versicherung hat sich für einen gegenteiligen Ansatz entschieden: Da das Kundenportal auf der Webseite nicht responsiv programmiert ist, entschied man sich, eine Kundenportal-App in einem agilen Ansatz zu entwickeln. Agile, crossfunktionale Teams und ein Minimum-Viable-Product-Ansatz führten schnell zum Erfolg. Auch bei der Consorsbank setzt man auf einen agilen Ansatz bei der App-Entwicklung. Hohe Akzeptanz der Kunden, kurze Updatezyklen und letztendlich auch eine gestiegene Anzahl an Trades, die den Kunden durch die App möglich gemacht wurden, zeigen den Erfolg.

Einen anderen Einsatzbereich mobiler Anwendungen zeigte Ralph Demtröder von der Deutschen Vermögensberatung AG (DVAG) auf. Die DVAG setzt seit jeher auf einen mobilen Vertrieb, der vor Ort bei seinen Kunden zu Hause berät. Naturgemäß mussten daher früher alle notwendigen Unterlagen mitgenommen werden. Schon früh entschied sich die DVAG auf mobile Technologien zu setzen und hat in den vergangenen Jahren sämtliche Materialien, die ein Berater benötigt, digitalisiert. Heute können die Mitarbeiter ihre gesamten Beratungsgespräche mit dem iPad führen und haben dort alle Informationen gebündelt. Demtröder gab jedoch zu bedenken, dass dies zwar gut klingt, doch die Akzeptanz der neuen Systeme erst erlernt werden müsse. Gerade bei älteren Mitarbeitern bestehe ein hoher Schulungsbedarf.

Weitere Vorträge der Veranstaltung kamen von der Barmenia Krankenversicherung, der Deutschen Telekom Assekuranz-Vermittlungsgesellschaft, der Generali, der Alten Leipziger Halleschen und vom HDI. Zudem kamen die InsurTechs fileee und Haftpflichthelden zu Wort.

Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.versicherungsforen.net/mobile_it

— Pressemitteilung —

Ihre Ansprechpartnerin
Katharina Thiemann
T +49 341 98988-224
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I http://www.versicherungsforen.net/presse

Die besten Versicherungsblogs des Jahres 2016

3m5. und TU Dresden suchen beste Versicherungsblogs
Die Versicherungswirtschaft will mit dem Kommunikationsverhalten ihrer Kunden Schritt halten und setzt auf Internet und Social Media. In der oft gerade für persönliche Notlagen ihrer Kunden zuständigen Versicherungsbranche sind Glaubwürdigkeit und Vertrauen zwei wichtige Eigenschaften, die der Kunde von seiner Versicherung oder seinem Makler erwartet. Es liegt auf der Hand, dass sich auch die Versicherungsbranche einer Präsenz in den Social Media nicht verschließen kann. Dabei ist ein Medium des Social Web von besonderer Relevanz: der Blog. Unter sämtlichen Spielarten der Social Media ist er jenes Medium, in welchem Versicherungen mit 45,5 Prozent aller Nennungen am häufigsten erwähnt werden. Das geht aus der Social-Media-Benchmarkstudie „Die besten 25 Versicherer im Web“ der Kommunikationsberatung Faktenkontor hervor.

–>> mehr Infos

Erstes kollaboratives Lab der Versicherungswirtschaft gegründet: Im Insurance Innovation Lab arbeiten Versicherer gemeinsam an Lösungen für die Zukunft der Assekuranz

+++ Pressemitteilung +++

[Leipzig, 30. Juni 2016] Wie kann sich die Assekuranz zukunftsfähig aufstellen? Mit dem Insurance Innovation Lab gibt es ab sofort ein Angebot, das den aktuellen Bedarf der Versicherungsbranche nach Veränderung adressiert und dabei kleineren und mittelgroßen Versicherern die Möglichkeit bietet, Innovationen schnell und ressourcenschonend zu entwickeln und umzusetzen.

Am 1. Juli 2016 startet in Leipzig das Insurance Innovation Lab mit zunächst fünf beteiligten Versicherern. Im Lab wird gemeinsam an den Zukunftsfragen rund um die Kundenschnittstelle der Assekuranz gearbeitet. Der kollaborative Ansatz des Labs befördert Interaktion und Lernen auch zwischen den Versicherern. Gemeinsam profitieren die Beteiligten vom interdisziplinären und methodisch fundierten Forschungs- und Entwicklungsansatz.

Insurance Innovation Lab _Logo

Strategische Fragestellungen der Digitalisierung werden in einem kollaborativen Forschungsprozess beantwortet. Die Entwicklung neuer Produkte, Services und Geschäftsmodelle findet im Rahmen individueller Innovationsprojekte statt. Die Leistungen des Insurance Innovation Labs gehen dabei deutlich über die Entwicklung von Konzepten hinaus. In individuellen Innovationsprojekten werden die beteiligten Versicherer von der Ideengenerierung über die Entwicklung empirisch abgesicherter Konzepte und Prototypen bis zur Umsetzung am Markt unterstützt. Der Fokus des Labs liegt auf einem intensiven Wissens- und Methodentransfer in das Versicherungsunternehmen und schneller Ergebnisverwertung. Die enge fachliche Zusammenarbeit mit den Versicherungsforen Leipzig sowie das Zurückgreifen auf ihr starkes Unternehmensnetzwerk erhöht das Marktpotenzial der Innovationen.

Gleichzeitig fungiert das Lab als Schnittstelle zwischen schnelllebiger Start-up-Szene und etablierter Versicherungswelt und setzt auf die Vernetzung untereinander. Die enge Zusammenarbeit mit dem New Players Network, einer Initiative der Versicherungsforen Leipzig, ermöglicht eine Verbindung zu Insurtechs und FinTechs aber auch zu Start-ups, für deren technologische Lösungen die Assekuranz ein vielversprechendes Anwendungsfeld darstellt.

„Neue Geschäftsmodelle und Marktstrategien sind für die Zukunft der Assekuranz von zentraler Bedeutung“, betont Dr. Hagen Habicht, Leiter des Insurance Innovation Labs. „Das Insurance Innovation Lab bietet den Grundfragen des digitalen Wandels eine Plattform. Es fördert Erfolg versprechende Ideen und setzt auf Synergien zwischen New und Old Economy.“

Bereits am 15. Juni lud das Insurance Innovation Lab zum Kick-off-Abend nach Leipzig: Vertreter der Canada Life, der Signal Iduna, der Roland Rechtsschutz, der Fachlehrer Versicherung, der KS/Auxilia und der SV Sachsen sowie Start-ups aus dem New Players Network (Timo Dreger/OptioPay, Jan Fischer/Innosabi, Paul Staroste/Unfallhilfe24) diskutierten Chancen der Digitalisierung und erprobten dabei Innovationsmethoden, die zukünftig im Insurance Innovation Lab zum Einsatz kommen. In den Räumlichkeiten des SpinLab – The HHL Accelerator in Leipzig pitchten diese Vertreter der Old und New Economy ihre Vorstellungen und Strategien für gemeinsame Innovationsprojekte. Anschließend wurden mittels Conceptual Prototyping gemeinsame Ansätze für die effektive Zusammenarbeit zwischen Versicherern, Start-ups und dem Insurance Innovation Lab erarbeitet.

Weitere Informationen erhalten Sie unter http://insurelab.de

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Katharina Thiemann
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Über das Insurance Innovation Lab
Im Insurance Innovation Lab wird die Digitalisierung der Versicherungswirtschaft gestaltet. Gemeinsam mit Versicherungen und Tech-Start-ups entwickeln wir Innovationen “outside the box“. Wir erschließen vielversprechende Ideen und wandeln diese in Geschäftsmodelle der Zukunft um. Wir begleiten den Innovationsprozess von der Ideengenerierung bis zur marktreifen Umsetzung, als Ausgründung in einem Start-up oder im Haus eines etablierten Unternehmens.

Die Forschung im Insurance Innovation Lab setzt auf Kollaboration: mehrere mittelständische Versicherer arbeiten zusammen. Diese kooperative Forschungseinheit ist für alle beteiligten Unternehmen der Schlüssel, um außerhalb der eigenen Strukturen modernste Innovationswerkzeuge einzusetzen und vom Erfahrungsaustausch zu profitieren. Dabei garantiert Kooperieren ein ressourceneffizientes Vorgehen.
Schnellstmögliche Umsetzung der Innovationen wird durch schlanke, individuelle Entwicklungsprojekte erreicht. Unser Operation-Excellence-Team begleitet die Unternehmen bis zur Markteinführung – je nach Bedarf in den bestehenden Konzernstrukturen oder als Ausgründung / Start-up.

Friendsurance präsentiert: Die Insurtech-Szene im weltweiten Überblick

*** Pressemitteilung ***

Berlin, den 12. Januar 2016. Insurtech (zusammengesetzt aus Insurance und Technologie) ist derzeit das Buzzword schlechthin. Allein in 2015 sind weltweit über 800 Millionen $  in Insurtech-Startups geflossen.[1] Aber was genau verbirgt sich eigentlich dahinter? In einer Infografik zeigt die Berliner Versicherungs-Plattform www.friendsurance.de, welche Segmente sich innerhalb des Insurtech-Universums bereits etabliert haben und welche Unternehmen in den einzelnen Segmenten tätig sind (vgl. Anhang).

„Insurtech ist kein kurzfristiges Phänomen. Wir gehen davon aus, dass Insurtechs in den nächsten Jahren mithilfe digitaler Innovationen wesentlich dazu beitragen werden, dass Versicherungen deutlich kundenfreundlicher werden“, sagt Tim Kunde, Geschäftsführer und Mitgründer von Friendsurance. „So geht es bei fast allen Insurtech-Ideen darum, Versicherungen für den Kunden günstiger und einfacher zu machen – sei es durch neue Versicherungsmodelle, durch die Unterstützung bei Beratung und Verwaltung oder durch die Optimierung der Schnittstellen zwischen Kunde und Versicherungsunternehmen.“

©Friendsurance-Infografik-Insurtech-2016-klein (1)

Health Insurance:

Die meisten Insurtech-Unternehmen sind im Gesundheitsbereich tätig. Die Nutzung gesundheitsbezogener Informationen aus neuen Datenquellen wie Wearables und Smartphone-Apps ermöglicht individuelle Versicherungsbeiträge und incentiviert umsichtiges Verhalten. So gibt es z. B. Bonusprogramme für besondere Fitnessleistungen, die dem Kunden zu günstigeren Krankenversicherungs-Beiträgen verhelfen.

Peer-to-peer Insurance:

Mit insgesamt 16 Anbietern bilden Peer-to-peer-Versicherungen das zweitgrößte Segment innerhalb des Insurtech-Systems. Bei Peer-to-peer-Versicherungen schließt sich eine bestimmte Anzahl von Versicherten zusammen. Im Schadensfall unterstützen die Versicherten sich gegenseitig finanziell. Bei Schadensfreiheit reduzieren sich die Versicherungsbeiträge.

 Contract Management/Brokerage:

Eine Reihe neuer Online-Makler hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Verwaltung von Versicherungen zu erleichtern. Nach dem Motto „Alles an einem Ort“ kann der Kunde seine Verträge online verwalten und zum Teil sogar mobil über Smartphone-Apps einsehen und managen.

Spot Insurance:

Bei Spot Insurance handelt es sich um neue Kurzzeit-Versicherungen, die auf die kurzzeitige situationsbedingte Nutzung des Verbrauchers zugeschnitten sind. So kann ein Kunde bei diesen Anbietern z. B. einen 24-Stunden-Drittfahrerschutz abschließen, wenn man das Auto kurzfristig an einen Freund verleiht.

E-Commerce Insurance:

Mit zunehmender Nutzung von Elektronikgeräten sind im Segment E-Commerce neue Versicherungsmodelle für mobile Geräte entstanden. Dabei erhält der Versicherte neben dem Herstellerschutz eine zusätzliche Absicherung für teure Geräteschäden, die über die Garantie hinaus nicht mehr abgedeckt sind.

Usage Driven Insurance:

Usage Driven Insurance-Modelle orientieren sich mit ihren Angeboten vor allem am Nutzungsverhalten des Kunden und bieten dadurch preisgünstigere Versicherungslösungen. Metromile bietet z. B. faire Versicherungslösungen an, bei dem sich die Beiträge zur Kfz-Versicherung am Fahrverhalten und den gefahrenen Kilometern orientieren.

 

Mehr Informationen zu den einzelnen Insurtech-Segmenten im Friendsurance-Blog unter: https://www.friendsurance.de/blog/infografik-insurtech-unternehmen

 

Über Friendsurance

Die Versicherungs-Plattform Friendsurance hat ein neues Versicherungsmodell entwickelt, das Schadensfreiheit mit jährlichen Beitragsrückzahlungen belohnt: den Schadensfrei-Bonus. Dazu werden Versicherte mit derselben Versicherungsart online zu kleinen Gruppen zusammengeschlossen. Von den gezahlten Versicherungsbeiträgen fließt ein Teil in einen Rückzahlungstopf. Wenn kein Schaden passiert, bekommt jeder einen Teil aus dem Topf wieder. Bislang erhielten über 80% der Nutzer eine Rückzahlung. Den Schadensfrei-Bonus gibt es sowohl für neue Versicherungen, die direkt über Friendsurance abgeschlossen werden, als auch für laufende Hausrat-, Privat-Haftpflicht- und Rechtsschutzversicherungen. Der Schadensfrei-Bonus wurde 2015 im bundesweiten Wettbewerb „Land der Ideen“ als eine der besten digitalen Innovationen Deutschlands ausgezeichnet.

Friendsurance ist der Markenname, unter dem die Alecto GmbH innovative und faire Versicherungslösungen anbietet. Die Alecto agiert dabei als unabhängiger Versicherungsmakler und kooperiert bislang mit rund 70 Versicherungsunternehmen in Deutschland. Gegründet 2010, beschäftigt das Unternehmen heute 60 Mitarbeiter am Standort Berlin. Weitere Informationen unter:www.friendsurance.de/presse.

 

Branchenkompass Insurance 2015: Versicherungswirtschaft am Scheideweg

+++ Pressemitteilung +++

Hamburg, 13. Januar 2016 – Viele klassische Geschäftsmodelle haben ausgedient – neue Ansätze zur Kundenbindung müssen her. Auf diese knappe Formel bringt der „Branchenkompass Insurance 2015“ von Sopra Steria Consulting die aktuelle Stimmungslage der deutschen Assekuranz-Wirtschaft. Als Antwort auf wachsende Compliance-Anforderungen, das anhaltende Zins-Tief und den verschärften Wettbewerb wollen die meisten Versicherer ihre Digitalisierungsbemühungen in den nächsten zwei Jahren verstärken.

Trotz der positiven gesamtwirtschaftlichen Wachstumserwartung blickt die deutsche Versicherungsbranche derzeit nicht besonders optimistisch in die Zukunft. Wie der aktuelle Branchenkompass „Insurance“ von Sopra Steria Consulting zeigt, beurteilen viele Führungskräfte die aktuelle Lage heute noch kritischer als im Krisenjahr 2008: 29 Prozent der befragten Versicherungsentscheider erwarten bis 2018 eine insgesamt schlechtere Entwicklung als in der übrigen Volkswirtschaft; im Maklersegment sind es sogar 31 Prozent. Als Belastungen für neues Wachstum gelten laut Umfrage vor allem die neuen Regulierungsvorschriften, insbesondere die Umsetzung der EU-Vermittlerrichtlinie sowie verschärfte Eigenkapitalvorschriften gemäß Solvency II. Das anhaltende Niedrigzinsniveau spielt in diesem Punkt eine geringere Rolle als noch 2013. Drei von vier Entscheidern empfinden es derzeit als besondere Herausforderung für das eigene Unternehmen. Vor zwei Jahren lag dieser Wert noch bei 82 Prozent. Kaum noch Wachstumsperspektiven sieht die Branche für die klassische Lebensversicherung. Hoffnungsträger sind dagegen sowohl die betriebliche Altersvorsorge als auch Komposit-Versicherungen.

Als größte Herausforderung für ihr Unternehmen nannten 86 Prozent der Entscheider das Thema Compliance und 83 Prozent die Optimierung ihrer IT-Landschaft. Bei vier von fünf Befragten gewinnt die Digitalisierung von Geschäftsprozessen weiter an Bedeutung – wobei die Digitalisierungswelle auch vor Vertriebsabteilungen nicht haltmacht. Im Gegenteil: Vor dem Hintergrund massiver Marktveränderungen stufen Dreiviertel der Studienteilnehmer aus der Versicherungswirtschaft und 83 Prozent aus der Maklerbranche das Thema Kundenbindung beziehungsweise Kundenwertentwicklung als „sehr bedeutend“ ein. Fast alle der Befragten (97 Prozent) investieren derzeit in den Ausbau ihrer Kundenberatung. Außerdem wollen 89 Prozent ihre Kundenkommunikation über sämtliche Zugangskanäle hinweg besser mit den Erwartungen der Kunden synchronisieren. Folgerichtig rangieren Ausgaben für mobile Anwendungen mit 77 Prozent weit oben in der Investitionsplanung der befragten Unternehmen. Bereits 2015 war der Anteil des IT-Etats am Gesamtbudget deutlich höher als zwei Jahre zuvor – ein Trend, der sich auch in Zukunft fortsetzen wird: Bei Versicherern fließen bis 2018 rund ein Viertel aller Investitionen in die IT. Bei den Großen der Versicherungsbranche werden es sogar 29 Prozent und bei Maklern 18 Prozent sein. Offenbar hat sich in der Versicherungswirtschaft die Erkenntnis durchgesetzt, dass die Optimierung der IT-Landschaft die notwendigen Voraussetzungen schafft für die erfolgreiche Digitalisierung – und damit auch für den langfristigen Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit.

„Die Automatisierung, Virtualisierung und Digitalisierung von Prozessen hat in der Versicherungsbranche seit Jahren eine hohe Relevanz, denn die Assekuranzen haben gemerkt, dass sich durch Digitalisierung enorme Summen und Zeit einsparen lassen“, bewertet Petra Weber, Manager Insurance Business Consulting bei Sopra Steria Consulting die Ergebnisse der Untersuchung. „Der Branchenkompass bestätigt dies nachhaltig. Die Versicherungswirtschaft investiert in die Themen Prozessautomation, Portale und Kundenbindung – Faktoren, die die Branche einen Schritt weiter in Richtung digitaler Exzellenz bringen.“
Über die Studie:

Von August bis September 2015 befragte das Marktforschungsunternehmen forsa im Auftrag von Sopra Steria Consulting Führungskräfte aus 70 der größten Versicherungs- und Maklergesellschaften Deutschlands zu ihrer gegenwärtigen Geschäftspolitik. Durch den Vergleich mit Ergebnissen früherer Branchenkompass-Studien seit 2002 zeichnet die aktuelle Untersuchung überdies zeitliche Veränderungen der Stimmungslage in der deutschen Versicherungswirtschaft nach.

Hinweis an die Redaktionen: Der Branchenkompass Insurance 2015 kann für journalistische Zwecke kostenfrei hier angefordert werden.
Über Sopra Steria Consulting

Sopra Steria Consulting zählt zu den Top Business Transformation Partnern in Deutschland. Als ein führender europäischer Anbieter für digitale Transformation bietet Sopra Steria eines der umfassendsten Angebotsportfolios für End-to-End-Services am Markt: Beratung, Systemintegration, Softwareentwicklung, Infrastrukturmanagement und Business Process Services. Unternehmen und Behörden vertrauen auf die Expertise von Sopra Steria, komplexe Transformationsvorhaben, die geschäftskritische Herausforderungen adressieren, erfolgreich umzusetzen. Im Zusammenspiel von Qualität, Leistung, Mehrwert und Innovation befähigt Sopra Steria seine Kunden, Informationstechnologien optimal zu nutzen. Mit mehr als 37.000 Mitarbeitern in über 20 Ländern erzielte Sopra Steria 2014 einen Pro-forma-Umsatz in Höhe von 3,4 Mrd. Euro.

Die Sopra Steria Group (SOP) ist notiert an der NYSE Euronext Paris (Compartment A) – ISIN: FR0000050809.

Weitere Informationen finden sich unter www.soprasteria.de/newsroom/.

Local SEO: Tipps für Versicherungsmakler

Ein Gastbeitrag von Dennie Liemen.

München, 05.01.2015.

Eine gute Online-Strategie sollte nicht nur aus der mobiloptimierten Webseite und Social Media bestehen. Auch die Suchmaschinen-optimierung (SEO) darf nicht zu kurz kommen. Für Versicherungsmakler liegt da der Fokus ganz klar auf der Optimierung der eigenen Webseite mit Bezug auf das Einzugsgebiet. Durch dieses sogenannte „Local SEO“ können Makler ihre Sichtbarkeit im Netz deutlich erhöhen und weitere Touchpoints mit ihren Kunden schaffen.

Folgende Local SEO-Tipps lassen sich ohne externes Zutun umsetzen, um die eigene Auffindbarkeit im Web deutlich zu verbessern. Schließlich bietet das Internet verschiedene Möglichkeiten, Versicherungsnehmer auf sich aufmerksam zu machen. Durch bezahlte Anzeigen beispielsweise oder durch eine gute Platzierung in den Suchergebnissen. Laut einer Studie von Google suchen bereits 80 Prozent der Nutzer nach Dienstleistern und Händlern direkt vor Ort – Potenzial, dass auch Versicherungsmakler für die Akquise nutzen können.

OnPage – lokal sollte es sein

Nicht jedes Suchergebnis sieht für jeden Benutzer gleich aus. Die angezeigten Suchtreffer unterscheiden sich aufgrund verschiedener Faktoren. Einer davon ist der jeweilige Standort des Nutzers. Sucht ein Kunde aus Leipzig Reudnitz beispielsweise einen Versicherungsmakler, erscheinen neben den bezahlten Einträgen, vorrangig auch Einträge mit einem Bezug zu seinem Standort. Wer hier ohne viel Geld die Nutzer auf seine Webseiten lotsen möchte, sollte einen der vorderen Plätze einnehmen.

Eine solide Grundlage für ein besseres Ranking ist zum Beispiel eine Spezialisierung auf eine bestimmte Branche oder auf ein bestimmtes Versicherungsprodukt sowie die Konzentration auf ein eingegrenztes Gebiet, wie zum Beispiel Gewerbeversicherungen in Leipzig Reudnitz. Natürlich reicht auch die Konzentration auf einen geografischen Bereich, falls eine Spezialisierung nicht möglich ist.

Alle Webseiteninhalte sollten klar machen, in welcher Stadt bzw. in welchem Bezirk man aktiv ist. Ein Makler, der sich auf Leipzig Reudnitz fokussieren möchte, sollte in seinen Webseitentexten darauf eingehen, dass er als Versicherungsmakler genau in diesem Bezirk tätig ist. Dies sollte sich nicht nur in den Texten, sondern auch in Teilen der URL, im Seitentitel und der Seitenbeschreibung wiederfinden. Die Suchmaschinen nutzen diese Inhalte, um den Webseiten eine lokale Relevanz zu zuschreiben.

Dabei muss allerdings beachtet werden, dass die Texte nicht mit einem bestimmten Keyword vollgestopft werden. Nur weil in jedem Satz der Ortsname vorkommt, heißt das nicht, dass Google der Webseite eine hohe Relevanz zuschreibt. Für die Suchmaschine gehört das sogenannte Keyword Stuffing zu den Spam-Maßnahmen, die vom Suchmaschinenriesen abgestraft werden. Der natürliche Lesefluss sollte nicht gestört werden. Schließlich wollen die Makler nicht die Suchmaschine als Kunden gewinnen, sondern den Menschen.

Local Citations – Branchenverzeichnisse aktuell halten

Ein weiterer gewichtiger Punkt, um das eigene Ranking mit einfachen Mitteln zu verbessern, sind Local Citations. Anhand dieser bewertet Google die Vertrauenswürdigkeit von Webseiten. Local Citations meint die Erwähnung des Unternehmens mit Kontaktdaten, also Name, Adresse und Telefon (NAP).

Verzeichnisse wie GelbeSeiten.de oder „das Örtliche“ finden kaum noch Beachtung beim Nutzer, dennoch vertraut Google auf ihre Angaben und misst diesen einen gewissen Stellenwert bei. Was viele aber nicht wissen, ist, dass die  Branchenverzeichnisse selbst viel Aufwand bei der Suchmaschinenoptimierung betreiben. Auch Makler können davon profitieren. Wichtig dabei ist die konstante Schreibweise der eigenen NAP-Daten: Firmentitel, Adresse und Telefonnummer sollten unbedingt immer und überall in der gleichen Schreibweise verwendet werden. Nicht nur auf der eigenen Webseite, sondern auch auf den eigenen Social Media-Kanälen sowie den Branchenverzeichnisseinträgen, bei My Google Business oder auf meinestadt.de.

In einem kostenlosen Whitepaper von WinLocal findet sich eine gute Übersicht, wie man Local Citations aufbaut und welche Portale in Deutschland relevant sind.

Fazit

Makler benötigen zwingend eine stringente Online- bzw. Digitalstrategie, um im heutigen Wettbewerb mitzuhalten. Neben dem klar festgelegten Budget für Anzeigen, sollte auch Zeit für die eigenen Social Media-Aktivitäten und die Suchmaschinenoptimierung eingeplant werden. So steigenn die eigenen Chancen, besser von Neukunden gefunden zu werden und die Versicherungsnehmer genau da abzuholen, wo sie digital unterwegs sind: im Social Web und in den Suchmaschinen.

Über den Autor:

Dennie Liemen blickt auf 20 Jahre Berufserfahrung in der Versicherungsbranche zurück und ist Experte für Gewerbeversicherungen bei VersicherungsCheck24. Als Vorstand der Beratungswerk24 AG entwickelt er zusätzlich zusammen mit seinem Team Strategien für das E-Marketing von Web-Portalen für die Versicherungsbranche.

Neue Trendstudie: Omnichannel-Management der Zukunft bei Versicherungen

19 Strategie-Empfehlungen für Versicherungen: Neue Berufsbilder & Neue Produkte

Die Trendforscher des 2b AHEAD ThinkTanks haben eine neue Trendstudie mit Strategieempfehlungen zum künftigen Omnichannel-Management für Versicherungen veröffentlicht. Gemeinsam mit der KPMG und dem SAS Institute untersuchten sie in den vergangenen Monaten, mit welchen Strategien die Versicherer auf die Herausforderungen der kommenden Omnichannel-Ära reagieren müssen.

–>> Weitere Infos hier: Trendstudie Omnichannel-Management