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Aboalarm GmbH und Friendsurance starten Kooperation: Tech-Unternehmen vereinfachen Vertragsverwaltung für Versicherte

Berlin, den 06. Dezember 2016. Der Münchener Vertragsspezialist Aboalarm
GmbH und der Berliner Versicherungsmakler Friendsurance kooperieren ab
sofort beim Versicherungsscheck. Beide Unternehmen haben sich einer
konsequenten Kundenorientierung verschrieben und wollen gemeinsam
Versicherungen verbraucherfreundlicher machen.
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Erstes Insurtech, das die Kategorisierung von Bankdaten nutzt
Der unabhängige Versicherungsmakler Friendsurance bietet seinen Kunden als
exklusiven Service den Schadensfrei-Bonus, der Schadensfreiheit mit
jährlichen Beitragsrückzahlungen belohnt. Darüber hinaus haben
Friendsurance-Kunden die Möglichkeit, ihre Versicherungsverträge bequem
online zu verwalten. Um seinen Kundenservice abzurunden integriert
Friendsurance nun die von der Aboalarm GmbH entwickelte Software fintracer
als optionales Angebot auf seiner Plattform www.friendsurance.de. Die
Software kann Kontobewegungen schnell und einfach auf Versicherungen
überprüfen, wenn der Kunde dies wünscht. Damit ist Friendsurance das erste
Insurtech-Unternehmen, das die Auswertung und Kategorisierung von
Kontoumsätzen einbindet, um eine noch höhere Benutzerfreundlichkeit zu
bieten. Die Auswertung beschränkt sich dabei ausschließlich auf
versicherungsrelevante Informationen, um einen optimalen Schutz der
Kundendaten zu gewährleisten.

Einfach und komfortabel Geld sparen
„Kunden, die neu zu uns kommen, haben bei der Registrierung oftmals
notwendige Vertragsdaten wie Versicherungsnummer oder Vertragspartner
nicht zur Hand“, erklärt Tim Kunde, Geschäftsführer und Mitgründer von
Friendsurance. „Deshalb wollen wir die Dateneingabe vereinfachen: Auf
Wunsch können unsere Kunden ihre Kontobewegungen diskret und sicher durch
die fintracer-Software untersuchen lassen. Die Software erkennt
Versicherungsverträge unter den wiederkehrenden Buchungen und überträgt
die Informationen direkt an Friendsurance. So kann der Kunde ganz einfach
von uns prüfen lassen, ob der bestehende Versicherungsschutz optimal ist
und Verträge um unseren Schadensfrei-Bonus ergänzt werden können.“

„Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit Friendsurance, einem
Unternehmen, das wie wir zu den Ersten im Fintech- bzw. Insurtech-Bereich
gehörte“, sagt Dr. Bernd Storm van’s Gravesande, Mitgründer und
Geschäftsführer der Aboalarm GmbH. „Mit der Vertragserkennung bieten wir
den Kunden bereits jetzt einen echten Mehrwert. In Zukunft wollen wir die
Erkennung von Verträgen weiter optimieren, so dass auch
Versicherungslücken direkt aufgezeigt werden können.“

Über fintracer
fintracer (www.fintracer.de) ist eine B2B-Software zur Analyse von
Transaktionsdaten. Die Softwarelösung hilft Banken und Versicherungen, die
Kontoumsätze ihrer Kunden zu kategorisieren und bietet zudem verschiedene
Module, durch deren Einsatz Finanzdienstleister ihre Kunden bei der
nachhaltigen Reduktion ihrer Haushaltsausgaben unterstützen und beraten
können. Verträge, Versicherungen, Kredite – die Softwarelogik von
fintracer kann zu einer Vielzahl von Themen automatisierte
Handlungsempfehlungen generieren und so die kompetente Beratung von Banken
und Versicherungen erleichtern und beschleunigen. Die Softwaremodule sind
als Hosted und als On-Premise-Produkte verfügbar.
fintracer wird von der Aboalarm GmbH entwickelt und betrieben. Neben
fintracer bietet das Unternehmen auch den Service aboalarm an. Mit
aboalarm kündigen, widerrufen und verwalten Verbraucher schnell, einfach
und rechtssicher ihre Verträge von Mobilfunk und Internet bis hin zu
Fitnessstudio, Online Dating oder Kfz-Versicherung.

Über Friendsurance
Die Vision von Friendsurance ist es, Versicherungen kundenfreundlicher zu
machen. Dazu hat das Insurtech-Unternehmen ein
Peer-to-peer-Versicherungsmodell entwickelt, das Schadensfreiheit mit
jährlichen Beitragsrückzahlungen belohnt. Den Schadensfrei-Bonus gibt es
sowohl für neue Versicherungen, die direkt über Friendsurance
abgeschlossen werden, als auch für laufende Hausrat-, Kfz-,
Privat-Haftpflicht- und Rechtsschutzversicherungen. Bislang erhielten über
80% der Nutzer eine Rückzahlung – im Sachversicherungsbereich
durchschnittlich ein Drittel der eingezahlten Beiträge. Der
Schadensfrei-Bonus schafft nicht nur Mehrwert für Versicherte, sondern
auch für die rund 70 Versicherungsunternehmen, mit denen Friendsurance
kooperiert. Diese profitieren u.a. von einer gesteigerten
Kundenzufriedenheit und weniger Kosten, da der Schadensfrei-Bonus positive
Anreize gegen Versicherungsbetrug schafft.
Friendsurance ist der Markenname, unter dem die Alecto GmbH innovative und
faire Versicherungslösungen anbietet. Die Alecto agiert dabei als
unabhängige Versicherungsmaklerin und betreut eine sechsstellige
Kundenzahl. Gegründet 2010, beschäftigt das Unternehmen heute rund 90
Mitarbeiter am Standort Berlin. Weitere Informationen unter:
www.friendsurance.de/presse.

Pressekontakt
Pressebüro Friendsurance
Alecto GmbH

Branchenkompass Insurance 2015: Versicherungswirtschaft am Scheideweg

+++ Pressemitteilung +++

Hamburg, 13. Januar 2016 – Viele klassische Geschäftsmodelle haben ausgedient – neue Ansätze zur Kundenbindung müssen her. Auf diese knappe Formel bringt der „Branchenkompass Insurance 2015“ von Sopra Steria Consulting die aktuelle Stimmungslage der deutschen Assekuranz-Wirtschaft. Als Antwort auf wachsende Compliance-Anforderungen, das anhaltende Zins-Tief und den verschärften Wettbewerb wollen die meisten Versicherer ihre Digitalisierungsbemühungen in den nächsten zwei Jahren verstärken.

Trotz der positiven gesamtwirtschaftlichen Wachstumserwartung blickt die deutsche Versicherungsbranche derzeit nicht besonders optimistisch in die Zukunft. Wie der aktuelle Branchenkompass „Insurance“ von Sopra Steria Consulting zeigt, beurteilen viele Führungskräfte die aktuelle Lage heute noch kritischer als im Krisenjahr 2008: 29 Prozent der befragten Versicherungsentscheider erwarten bis 2018 eine insgesamt schlechtere Entwicklung als in der übrigen Volkswirtschaft; im Maklersegment sind es sogar 31 Prozent. Als Belastungen für neues Wachstum gelten laut Umfrage vor allem die neuen Regulierungsvorschriften, insbesondere die Umsetzung der EU-Vermittlerrichtlinie sowie verschärfte Eigenkapitalvorschriften gemäß Solvency II. Das anhaltende Niedrigzinsniveau spielt in diesem Punkt eine geringere Rolle als noch 2013. Drei von vier Entscheidern empfinden es derzeit als besondere Herausforderung für das eigene Unternehmen. Vor zwei Jahren lag dieser Wert noch bei 82 Prozent. Kaum noch Wachstumsperspektiven sieht die Branche für die klassische Lebensversicherung. Hoffnungsträger sind dagegen sowohl die betriebliche Altersvorsorge als auch Komposit-Versicherungen.

Als größte Herausforderung für ihr Unternehmen nannten 86 Prozent der Entscheider das Thema Compliance und 83 Prozent die Optimierung ihrer IT-Landschaft. Bei vier von fünf Befragten gewinnt die Digitalisierung von Geschäftsprozessen weiter an Bedeutung – wobei die Digitalisierungswelle auch vor Vertriebsabteilungen nicht haltmacht. Im Gegenteil: Vor dem Hintergrund massiver Marktveränderungen stufen Dreiviertel der Studienteilnehmer aus der Versicherungswirtschaft und 83 Prozent aus der Maklerbranche das Thema Kundenbindung beziehungsweise Kundenwertentwicklung als „sehr bedeutend“ ein. Fast alle der Befragten (97 Prozent) investieren derzeit in den Ausbau ihrer Kundenberatung. Außerdem wollen 89 Prozent ihre Kundenkommunikation über sämtliche Zugangskanäle hinweg besser mit den Erwartungen der Kunden synchronisieren. Folgerichtig rangieren Ausgaben für mobile Anwendungen mit 77 Prozent weit oben in der Investitionsplanung der befragten Unternehmen. Bereits 2015 war der Anteil des IT-Etats am Gesamtbudget deutlich höher als zwei Jahre zuvor – ein Trend, der sich auch in Zukunft fortsetzen wird: Bei Versicherern fließen bis 2018 rund ein Viertel aller Investitionen in die IT. Bei den Großen der Versicherungsbranche werden es sogar 29 Prozent und bei Maklern 18 Prozent sein. Offenbar hat sich in der Versicherungswirtschaft die Erkenntnis durchgesetzt, dass die Optimierung der IT-Landschaft die notwendigen Voraussetzungen schafft für die erfolgreiche Digitalisierung – und damit auch für den langfristigen Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit.

„Die Automatisierung, Virtualisierung und Digitalisierung von Prozessen hat in der Versicherungsbranche seit Jahren eine hohe Relevanz, denn die Assekuranzen haben gemerkt, dass sich durch Digitalisierung enorme Summen und Zeit einsparen lassen“, bewertet Petra Weber, Manager Insurance Business Consulting bei Sopra Steria Consulting die Ergebnisse der Untersuchung. „Der Branchenkompass bestätigt dies nachhaltig. Die Versicherungswirtschaft investiert in die Themen Prozessautomation, Portale und Kundenbindung – Faktoren, die die Branche einen Schritt weiter in Richtung digitaler Exzellenz bringen.“
Über die Studie:

Von August bis September 2015 befragte das Marktforschungsunternehmen forsa im Auftrag von Sopra Steria Consulting Führungskräfte aus 70 der größten Versicherungs- und Maklergesellschaften Deutschlands zu ihrer gegenwärtigen Geschäftspolitik. Durch den Vergleich mit Ergebnissen früherer Branchenkompass-Studien seit 2002 zeichnet die aktuelle Untersuchung überdies zeitliche Veränderungen der Stimmungslage in der deutschen Versicherungswirtschaft nach.

Hinweis an die Redaktionen: Der Branchenkompass Insurance 2015 kann für journalistische Zwecke kostenfrei hier angefordert werden.
Über Sopra Steria Consulting

Sopra Steria Consulting zählt zu den Top Business Transformation Partnern in Deutschland. Als ein führender europäischer Anbieter für digitale Transformation bietet Sopra Steria eines der umfassendsten Angebotsportfolios für End-to-End-Services am Markt: Beratung, Systemintegration, Softwareentwicklung, Infrastrukturmanagement und Business Process Services. Unternehmen und Behörden vertrauen auf die Expertise von Sopra Steria, komplexe Transformationsvorhaben, die geschäftskritische Herausforderungen adressieren, erfolgreich umzusetzen. Im Zusammenspiel von Qualität, Leistung, Mehrwert und Innovation befähigt Sopra Steria seine Kunden, Informationstechnologien optimal zu nutzen. Mit mehr als 37.000 Mitarbeitern in über 20 Ländern erzielte Sopra Steria 2014 einen Pro-forma-Umsatz in Höhe von 3,4 Mrd. Euro.

Die Sopra Steria Group (SOP) ist notiert an der NYSE Euronext Paris (Compartment A) – ISIN: FR0000050809.

Weitere Informationen finden sich unter www.soprasteria.de/newsroom/.