Schlagwort-Archive: Online-Versicherung

„Stille Revolution im Vertrieb“

16.5.2014 – Digitale Technologien erleichtern Kunden den Zugang zum Versicherungsanbieter – und dem Anbieter den Zugang zum Kunden. Still und leise, aber ebenso grundlegend verändern sie die Art, wie Versicherer und Kunden miteinander agieren. Das ist jedenfalls der Befund einer neuen Studie der Swiss Re zum digitalen Vertrieb. Der „traditionelle“ Versicherungsvermittler bleibe wichtig, müsse aber sein Geschäftsmodell an die neuen Gegebenheiten anpassen.

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MetroMile: Per Mile Car Insurance

Fast 70% der Amerikaner zahlen zuviel für ihre Autoversicherung, weil sie unterdurchnittlich viel mit dem versicherten Auto fahren. metroMile bieten in den USA (derzeit in den Staaten Washington und Oregon) eine „Pay per mile“-Autoversicherung an und verspricht damit ein Sparpotenzial von 400 $ bei einer Fahrleistung unter 10.000 Meilen pro Jahr.

Ein sog. Metronome Device wird mit dem Diagnostic-System des Autos verbunden und liefert Diagnose und Bewegungsdaten, die über die MetroMile iOS App auf das smartphone übertragen werden. Die App zeigt den Spritverbrauch, die Spritkosten und die Fahrtdauer an. Es werden Vorschläge  zu alternativen Routen gemacht oder berechnet, wieviel Zeit man sparen würde, wenn man z.B. 10 Minuten früher losfahren würde und dann auf der Strecke weniger Verkehr wäre. Die „find my car“ Funktion hilt das Auto wiederzufinden, falls es abgeschleppt oder gestohlen wurde.

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Mehr Infos finden Sie hier: https://www.metromile.com/

Weitere Infos:

Neue Social-Media-Konzepte und Mobile Apps für Versicherungen

Crowdsourcing-Ideenstudie vorgestellt

 Hunderte von kreativen Menschen haben Ideen entwickelt, wie Versicherungsunternehmen in Facebook, mit Mobile Apps und über neue Services auf ihren Webseiten Fans gewinnen können. Die besten 100 Ideen wurden jetzt in der Studie „Digitalisierung im Versicherungsmarketing“ der Unternehmensberatung bizforward veröffentlicht.

Noch längst nicht alle Versicherer haben sich auf die zunehmende Digitalisierung der Lebenswelten ihrer Kunden eingestellt. Facebook-Seiten mit lediglich einer Handvoll Fans oder Mobile Apps mit minimalen Downloads sind keine Seltenheit. Gerade im Marketing ist die Branche deshalb auf der Suche nach konkreten Konzepten, die Kunden und Interessenten wirklich interessieren. Dieser Herausforderung hat sich die Unternehmensberatung bizforward (http://www.bizforward.de/) gestellt und eine Ideenstudie aufgelegt.

Crowdsourcing als Kreativturbo

Im Rahmen der Studie wurden zunächst mehrere hundert Personen aus unterschiedlichsten Berufszweigen und Branchen mit der Erzeugung von Ideen beauftragt. Bei diesem als „Crowdsourcing“ bekannten Innovationsinstrument agieren die Teilnehmer ohne die oft vorhandene Betriebs- und Branchenblindheit und bringen so ihre eigenen Sichtweisen in die Problemlösung ein.

Nach der Ideenerzeugung erfolgte die Auswahl und redaktionelle Veredelungder besten 100 Ideen. Dazu wurden Versicherungs-Experten hinzugezogen, um Insiderwissen aus der Branchein die Konzepte einfließen zu lassen.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen, wie bizforward Inhaber Matthias Klang meint: „Mit dieser Studie erhalten Versicherungen einen frischen Ideenpool für ihre Digitalmarketing-Maßnahmen. Wir sind von der kreativen Kraft des Crowdsourcings sehr überzeugt, gerade auch im direkten Vergleich mit der Beauftragung von Agenturen. Alle Ideen sind für die Käufer der Studie frei nutzbar!“

Interessanter Content, Wettbewerbe, Gamification und neue Services

Die Ideen sind in die Kategorien „Content & Services“, „Vertrieb“, „Games & Fun“, „Wettbewerbe“, sowie „Image und PR“ eingeteilt. Das oft als langweilig empfundene Thema „Versicherungsprodukt“  steht dabei selten im Mittelpunkt.

Jede einzelne der 100 Ideen ist auf einer robusten Karte aufgedruckt, die zum Beispiel in firmeninternen Workshops genutzt werden kann. Nähere Informationen zur Studie und eine Vorschau mit drei Beispielideen finden sich auf http://www.bizforward.de/ideenstudien-formular-tm/. Die Studie ist zum Preis von 1.490,- € zzgl. MwSt. erhältlich.

Über das Unternehmen

bizforward ist eine im Jahr 2011 gegründete Unternehmensberatung für Business Development und konzentriert sich auf die Überarbeitung von bestehenden Geschäftsmodellen und die Entwicklung von neuen Geschäftsfeldern. Mit den regelmäßig erscheinenden bizforward Ideenstudien werden neue Impulse für zentrale Problemstellungen bestimmter Branchen gegeben.

Social Media als Vertriebskanal: eine Bestandsaufnahme

Ein Gastbeitrag von Dr. Rainer Demski, Geschäftsführer der Hamburger Agentur Social Markets (www.social-markets.de).

Social Commerce als neue Chance für die Versicherungswirtschaft?

Taugt das täglich wachsende Social Web als Vertriebskanal? Diese Frage stellt sich derzeit und angesichts der starken Entwicklung sozialer Medien im Internet branchenübergreifend – auch in der Versicherungswirtschaft.

Zum Einstieg in das ebenso komplexe wie spannende Thema drei kleine Beispiele aus der Praxis und der Tiefe des Social Web.

Gefunden bei motor-talk.de:

Gefunden bei gutefrage.net:

Gefunden bei kapstadt.net:

Eins steht fest: der Buzz wächst. Jeden Tag, und zu den unterschiedlichsten Themen. Die drei genannten Beispiele zeigen: Menschen nutzen das Internet nicht mehr nur für Suche und Information, sondern ganz explizit auch zu Dialog und Austausch über Produkte, Leistungen und Preise. Dieser Trend zeigt sich in allen Branchen – auch in der Assekuranz.

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Versicherungen können beim Online-Marketing noch dazulernen

(ac) Im wettbewerbsintensiven Markt der KFZ-Versicherung, in dem seit Jahren ein Preiskampf geführt wird, sind die Effektivität und Effizienz des Online-Kanals wichtige Bausteine. Im alljährlichen Wettbewerb der Versicherer um die Gunst von KFZ-Versicherungskunden hat Greenwich Consulting die Online-Performance 16 bekannter, deutscher Versicherungsunternehmen im Bereich der KFZ-Policen untersucht. Die analysierten Firmen erzielen gemeinsam 43% der eingenommenen KFZ-Versicherungsbeiträge der Mitglieder des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft. Das Ergebnis der Studie: Versicherungen können besonders in den Bereichen Online-Marketing und Customer Service dazulernen.

Weiter auf http://www.asscompact.de/article/versicherungen-koennen-beim-online-marketing-noch-dazulernen/assekuranz/y/contentpool/55270

Studie: SocialMedia Nutzung in der Versicherungsbranche – Interview mit Tobias Lampe

Kurzportrait zu Tobias Lampe und zu KEYLENS Management Consultants:

Tobias Lampe ist Projektleiter bei KEYLENS Management Consultants, der Strategieberatung für marktorientierte Unternehmensführung. Er verantwortet bei KEYLENS die Social Media Practice. In entsprechenden Kundenprojekte  werden Social Media dabei nie isoliert betrachtet, sondern z.B. im Kontext einer Multikanalstrategie oder eines Lead Management Konzeptes. Vor seiner Zeit bei KEYLENS war Lampe bei der Strategieberatung Oliver Wyman und als Geschäftsführer eines Internetstartup tätig.

Kurz zur Studie: „SocialMedia in der Versicherungsbranche – Status Quo und Potenziale:

KEYLENS hat eine differenzierte Momentaufnahme der Social Media Aktivitäten deutscher Versicherungsunternehmen und einzelner US-Anbieter entlang der Fan-Entwicklungsstufen attract-engage-evangelize-convert erstellt. Dieses Benchmarking haben wir mit qualitativen Erkenntnissen aus unserer Projektpraxis ergänzt, um so auch unmittelbare Handlungsimplikationen ableiten zu können.

Hier das Interview:

Frage 1)

Als ein wichtiges Ergebnis stellen Sie fest: „Die Adaptionsrate von Social Media hat in den letzten Monaten in der Versicherungsbranche enorm an Fahrt gewonnen“.

Was sind aus Ihrer Sicht die wesentlichen Gründe, warum Versicherungen momentan das Thema „Social Media“ stärker für sich entdecken?

Prinzipiell ist eine Social Media Präsenz aus meiner Sicht für jedes B2C Unternehmen sinnvoll. Versicherungen tun sich da jedoch im Vergleich zu anderen Branchen schwer, da die Gepflogenheiten des Social Web (Offenheit, kurze klare Aussagen etc.) sich mit der eigenen Kommunikationskultur beißen. Auch ist der direkte Kundendialog für Versicherungen. die den Kundenkontakt sonst fast ausschließlich über Vertreter abbilden, ungewohnt.

Aus diesem Grund waren einzelne Direktversicherer auch die Ersten, die die neuen Instrumente für sich entdeckt haben. Nachdem auch Allianz und ERGO aktiv geworden sind, hat sich inzwischen eine hohe Eigendynamik eingestellt. Da spielt sicher auch eine Rolle, dass Aktivitäten von Wettbewerbern häufig einen Me-Too-Impuls auslösen. Aktuell haben einige Versicherer, die noch nicht im Social Web aktiv sind, ganz einfach auch die Sorge, allein außen vor zu bleiben.

Frage 2)

Welche Unternehmensziele eines Versicherungsunternehmens lassen sich aus Ihrer Sicht am besten im Social Web erreichen und welche Plattformen eignen sich für welche Ziele?

Wenn ich ein Ziel herausheben würde, dann ist es die Loyalisierung von Bestandskunden Dazu können Social Media durch die Anreicherung der Kundenkontaktkette mit positiven Erlebnissen einen Beitrag leisten – gerade wenn die Kontaktdichte an anderer Stelle ausdünnt, etwa weil ein wachsender Kundenanteil an der klassischen Vertreterbeziehung nicht mehr interessiert ist. Hierfür bietet Facebook wegen seiner Dialogorientierung (im Unterschied zu Youtube) und seiner starken und weiter wachsenden Durchdringung (im Unterschied zu Twitter) gute Möglichkeiten. Auch das wichtige Thema Personalisierung lässt sich über Facebook gut spielen, denkbar ist etwa ein „Facebook-Kaiser“.

Auch für die Verkaufsförderung können Social Media eine Rolle spielen – direkt oder durch Aktivierung der eigenen Vertreter und Vertriebspartner. Dabei sind auch Blogging oder Foren und Frage-Antwort-Plattformen (Bsp. gutefrage.net) für Versicherungen relevant. Einige Unternehmen setzen Social Media bereits erfolgreich für Recruitingzwecke oder Issue Management ein. Dagegen noch eher Zukunftsmusik und mit Vorsicht zu betrachten ist die Einbeziehung von über Social Media zugänglichen Informationen in das Contract und Claim Management.

Frage 3)

Sie haben in Ihrer Studie anhand der Faktoren „Verhältnis Likes zu Fans“, „Kommentare pro Tag“ und „Sentiment der Kommentare“ das Engagement innerhalb der Facebook-Auftritte ausgewählter Versicherungen untersucht. Dabei ist das Bild sehr unterschiedlich. Nur vier Unternehmen erreichen hier Werte über 5%.

Was sind aus Ihrer Sicht die Gründe und was machen die „Erfolgreichen“ aus Ihrer Sicht besonders gut?

 

Das fängt schon damit an, wie die Fans ursprünglich gewonnen werden. Häufig werden da immer noch unreflektiert Gewinnspiele eingesetzt, um schnell eine „kritische Masse“ zu erreichen. Mit Ablauf des Gewinnspiels verschwindet aber meistens auch das Interesse dieser „Fans“, nachhaltiger Dialog kann so nicht entstehen.

Ein weiterer Grund für die geringen Werte liegt darin, dass eine differenzierte Erfolgsmessung der Social Media Aktivitäten häufig noch fehlt. Eine präzise Antwort auf die Frage „Wie viele zusätzliche Verträge verkaufen wir dadurch?“ ist zugegeben schwierig. Das andere Extrem, sich mit dem einfachen Fanzählen zufrieden zu geben, ist jedoch noch unbefriedigender und führt zu falschen Anreizen, wie etwa den erwähnten Gewinnspielen. Ein gesunder Kompromiss sollte zumindest eine differenzierte Resonanzbetrachtung leisten, wie sie die KEYLENS Benchmarkingsystematik bietet.

Positive Resonanz erzielen dabei Unternehmen, die ein durchgängiges Konzept haben, wie der Dialog gepflegt werden soll. Das muss nicht immer hochinnovativ aussehen. Schon eine Rechtsfrage des Tages zur Diskussion zu stellen, wie dies D.A.S macht, ist ein erster Schritt zu dauerhaftem Dialog.

Frage 4)  

Was sind aus Ihrer Sicht die Hauptgründe, warum Social Media Angebote meistens noch eine Sackgasse darstellen und die strategische Einbindung fehlt?

Da gibt es aus meiner Sicht drei Gründe. Einmal eröffnen viele Unternehmen ihre Social Media Angebote aktionistisch, aus einer gewissen Eile heraus und dem Wunsch „endlich dabei sein zu wollen“. Dass es mit dem „dabei sein“ nicht getan ist, fällt da noch häufig unter den Tisch.

Zweitens beobachte ich, dass viele rein agenturgetriebenen Projekte sich zu stark auf die technische und kreative Umsetzung konzentrieren, während die strategische Dimension vernachlässigt wird. Das zeigen die zahlreichen Beispiele im Netz, die mit hohem Aufwand erstellt wurden, inzwischen aber komplett verwaist sind oder von Usern nie wirklich entdeckt wurden (etwa die Finzz Jugendcommunity von Union Investment).

Der dritte Grund liegt in häufig nachzulesenden Ratschlägen wie ‚man dürfe Social Media nicht für vertriebliche Zwecke einsetzen‘, da dies der DNA der neuen Instrumente widerspräche. Das schürt große Unsicherheit bei Unternehmen, was sie denn überhaupt in Social Media tun dürfen. Mein Ratschlag wäre eher: Alles ist erlaubt, solange es authentisch ist und den Usern nicht aufgezwängt wird. Auch Verkaufsgespräche über Social Media sind möglich, wenn der User von sich aus signalisiert, dass er das möchte.

Die meisten Social Media Angebote geben Usern aber gar nicht die Möglichkeit, ein entsprechendes Interesse zu signalisieren. So werden die Accounts zu Sackgassen, zu von unternehmerischen Zielen vollkommen isolierten Fan-Sammelbecken. Für High-Involvement-Marken wie Autofirmen mögen solche Sammelbecken noch einen Brand Building Effekt haben, wenn sich gleichgesinnte Fans  austauschen, für Versicherungen gilt das jedoch nicht. Hier ist ein klares Konzept im Sinne von Zielmigrationspfaden erforderlich, also welche Funktion Social Media innerhalb der Customer Journey haben sollen.

Frage 5)

Ein Fazit Ihrer Studie lautet:

„Die Zeit des reinen Experimentierens ist vorbei: Das Social Web der Versicherungsbranche wird jetzt besetzt und wer sich nicht schnell aber strategisch durchdacht positioniert, der wird die besten Plätze bald vergeben finden.“

Welche Versicherungsunternehmen haben sich aus Ihrer Sicht bereits strategisch gut positioniert?

In Deutschland hat sich aus meiner Sicht noch keine klare Best Practice herausgebildet. Am auffälligsten ist aktuell sicherlich der Direktableger WGV Himmelblau im Social Web unterwegs. Inwiefern die User sich so aber durch eine Trivialisierung, wie sie die Kommunikation von Himmelblau kennzeichnet, dauerhaft ansprechen lassen – da bin ich noch skeptisch. State Farm, Progressive und Aflac sind drei US-Beispiele, die eine nähere Betrachtung lohnen. Wer aber als Versicherungsunternehmen die Social Media Potenziale vollständig erschließen will, sollte sich nicht nur die eigenen Wettbewerber ansehen, sondern auch Branchen, die da schon weiter sind. Zwar lässt sich nicht alles übertragen, aber grundsätzliche Impulse, wie der Kundendialog über Social Media aussehen kann, lassen sich aus branchenfremden Best Practices allemal ableiten.

Frage 6)

Wie können Interessierte Details zu der Untersuchung erhalten?

Wir haben unsere Benchmarking-Erhebungen bewusst nicht in Form einer versandfertigen Studie gebracht. Stattdessen paketieren wir die Untersuchungsergebnisse jeweils individuell für Versicherungsunternehmen, die an bestimmten Schwerpunktthemen interessiert sind. Unternehmensvertreter und andere Interessierte, die im Rahmen eines unverbindlichen Gespräches mehr zu den Untersuchungen und zu unseren Social Media Konzepten erfahren möchten, können gerne mit mir direkt Kontakt aufnehmen:
Tobias.Lampe@keylens.com

Hr Lampe, ich danke Ihnen recht herzlich für das Interview!!!

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Weitere Infos:

Friendsurance: Das Prinzip Social Media in der Versicherungsbranche

Ein Berliner Start-up verbindet das Prinzip Social-Media mit Versicherungen. Nach dem Produktstart soll nun das Marketing intensiviert werden.

Bei Friendsurance haften Freunde für Freunde. Sie springen bei kleineren Schäden ein, dafür müssen die Versicherten nur geringere Policen bezahlen. Wer also online bei Friendsurance eine Versicherung abschließt, kann danach ein „Sicherheitsnetz“ mit Freunden bilden, beispielsweise über Facebook. Dadurch kann sich die Police um bis zu 70 Prozent reduzieren, je nachdem wie viele Freunde mitmachen und welchen Betrag sie im Schadensfall zahlen. Geht der Schaden über den festgelegten Betrag hinaus, springt die Versicherung ein.

Dank der Verbindung mit den Freunden gibt es auch gleich kostenloses Empfehlungsmarketing für das Produkt. Denn wer ein Sicherheitsnetz gründen will, muss seine Freunde von der Unterstützung bei der neuen Versicherung überzeugen.

Die Versicherungen können nur online abgeschlossen werden. Entsprechend setzt Friendsurance momentan ausschließlich auf Online-Werbung. Seit sechs Monaten ist das Unternehmen bereits auf dem Markt, 30 Personen arbeiten mittlerweile für Friendsurance. Mit verstärkter Pressearbeit und Marketing soll das Versicherungskonzept nun weiter Fahrt aufnehmen.

Verschiedene Kanäle werden dabei bespielt, ein Schwerpunkt liegt aber im Social Media. „Das ist ja schon im Produkt angelegt“, so Janis Meyer-Plath, Marketing-Leiter. Daneben investiert das Start-Up in Suchmaschinenmarketing und in Werbung auf Versicherungs- und Finanzseiten und Online-Tarif-Rechnern

Quelle: http://www.wuv.de/nachrichten/digital/friendsurance_das_prinzip_social_media_in_der_versicherungsbranche

Weiterer Artikel auf Spiegel.de: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,746746,00.html

Meines Erachtens ist das der erste Versuch, ernsthaft das Thema Social Media in ein Geschäftsmodell zu integrieren. Bleibt abzuwarten, ob das Modell „Freunde haften für Freunde“ in der Realität funktionieren kann.

Was haltet ihr von Friendsurance?

Ich würde mich, wie immer, über den ein oder anderen Kommentar freuen!

321versicherung.de ist bei Facebook angekommen

Aus der Pressemitteilung:

Mit dem Facebook-Auftritt von 321versicherung.de bieten sich den Besuchern noch mehr Möglichkeiten

Nun ist auch 321versicherung.de in dem sozialen Netzwerk Facebook vertreten. Für Besucher bieten sich auf der Fanpage des Vergleichsportals ganz neue Möglichkeiten. Sie können hier Fragen stellen, sich gegenseitig Ratschläge geben oder an Gewinnspielen teilnehmen. Auf diese Weise wird es noch einfacher, eine passende Versicherung zu finden.

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Versicherungen schlampen bei ihrem Online-Auftritt

Eine Homepage hat inzwischen jeder Versicherer, selbstverständlich. Doch die meisten Assekuranz-Unternehmen schöpfen die Möglichkeiten des Internets nach Einschätzung von Experten noch bei weitem nicht aus.

MÜNCHEN. „Die Banken sind so zwei bis drei Jahre weiter, was das Thema online betrifft“, sagte Google-Manager Stefan Hentschel auf einer Euroforum-Tagung. So hätte die Branche nach seiner Einschätzung schon vor Jahren zum Beispiel ein eigenes Vergleichstool schaffen können. „Man hat zehn Jahre verpennt.“ In den Vorstandsetagen sitze noch eine Generation, die nicht sehr internetaffin sei. „Und die Zielgruppe entfleucht ihnen in die digitale Welt.“

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Social Media Club München: Social Media Cases aus der Versicherungsbranche

Versicherungen und Social Media – passt das zusammen? Dieser Frage näherten sich gestern beim Social Media Club München zwei Repräsentanten der Versicherungsbranche: Markus Walter, Social Media Communicator der Allianz Deutschland AG und Andreas Bode, Vorstand der R+V Direktversicherung AG.  Beide Versicherungen sind seit 2009 im Social Web vertreten und stehen vor den gleichen Herausforderungen:

  • widerstände im eigenen Unternehmen abbauen und Kollegen davon überzeugen, dass auch die eher konservative Versicherungsbranche in Social Media präsent sein muss.
  • „Unsexy“ Inhalte – so der Tenor beider Referenten beim Social Media Club – für das Web 2.0 hübsch bzw. interessant machen.
  • Nähe zur Zielgruppe der Digital Natives schaffen, die sich bisher wenig mit Versicherungen befasst hat.

Social Media Club: Probieren geht über Studieren  Herr Walter und Herr Bode überzeugten die Teilnehmer des Social Media Clubs, dass das Prinzip des Social Webs perfekt zur Versicherungsbranche passt. Die Allianz stehe dafür, dass ihre Vertreter in direktem Kontakt mit der Zielgruppe sind, im Ortsverein, beim Stammtisch, beim Hausbesuch. Genossenschaften wie die R+V Direktversicherung seien sogar der Ursprung von Social Media, so Bode. Die Basis ist also vorhanden. Jetzt geht es um die Umsetzung. Für beide heißt das: Ausprobieren! Bode von R+V Direktversicherung geht sogar noch weiter: Wir wissen noch nicht, was wir von Social Media haben. Aber wir wissen, dass wir Nichts haben, wenn wir nicht dort sind.

Bei der Allianz steht Social Media auch für Charakter

Die Allianz setzt auf Social Media, weil sie für ihre Kunden da sein will. In Facebook & Co. möchte sie die Sprache der Zielgruppe sprechen, sich von der persönlichen Seite zeigen und spannende Inhalte bieten. Die Formel, die Walter dafür beim Social Media Club aufstellte, lautet: Corporate Social Media = communication + character + content. Dafür nutzt die Allianz vor allem Facebook und Twitter. Darüber hinaus beobachtet sie das Web. Da im Netz jedoch wenig über Versicherungen geredet werde, passiert hier nicht viel. An ein Blog traute sich die Allianz bis heute nicht heran. Dafür sei sie doch zu spießig, sagte Walter beim Social Media Club.

R+V Direktversicherung beim Social Media Club

Die R+V Direktversicherung ist mutiger. Sie hat ein Blog, zwei Twitter-Accounts (@ruv_de für Journalisten und @ruv24_de für Kunden) und eine Facebook Fanpage. Sie ist bei Flickr und hat einen YouTube Channel. Über Social Media möchte die Versicherung mit ihren Kunden in den Dialog treten. Beschwerden versteht sie als Anregung für Verbesserungen und Möglichkeit direkt mit der Zielgruppe im Web zu kommunizieren.

Allianz und R+V Direktversicherung machen vor, wie Versicherungen im Social Web ihre Zielgruppe ansprechen können. Daran sollte sich die Branche ein Beispiel nehmen. Denn – um mit den Worten des Social Media Club Referenten Bode zu schließen – wenn sich die Versicherungsunternehmen nicht an die veränderte Kommunikation anpassen, sterben sie wie die Dinosaurier. In diesem Sinne also: weiter so!

Quelle: http://www.netz-reputation.de/2010/11/social-media-club-munchen/