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Welches Potenzial hat Smart Home für die Assekuranz?

[Leipzig, 13. November 2017] Wo steht die Assekuranz hinsichtlich Smart Home? Welche Schwerpunkte werden aktuell gesetzt, welche Versicherer haben bereits Produkte am Markt und gibt es erste Erfolgsgeschichten? Diesen und vielen weiteren Fragen gingen auf der zweiten Fachkonferenz „Smart Home – Nutzenpotenziale und Erfahrungsberichte“ der Versicherungsforen Leipzig am 9. und 10. November 2017 über 70 Experten der Versicherungswirtschaft nach.

Seit einigen Jahren schon hat das Thema Smart Home durch die fortschreitenden technologischen Entwicklungen Fahrt aufgenommen. Einige Versicherer, darunter namhafte deutsche Player, haben bereits erste Produkte am Markt. Doch die Herausforderungen sind vielfältig und lassen sich nicht so leicht lösen. Zudem ist die Wohngebäudesparte der Versicherer traditionell wenig rentabel. Von Innovationen wie Smart Home erhofft sich die Branche daher Einsparpotenziale im Bereich der Schadenkosten. Bei der zweiten Fachkonferenz „Smart Home“ der Versicherungsforen Leipzig diskutierten die Teilnehmer folglich nicht nur über die technischen Entwicklungen und die bestehenden Angebote der Branche, sondern auch darüber, wie man das Konzept Smart Home in der Breite erfolgreich machen kann.

Einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen und was diese für die Assekuranz bedeuten gab zum Auftakt der zweitägigen Veranstaltung in Leipzig Günther Ohland, Vorsitzender des Vorstands der Smart Home Initiative Deutschland e. V. Er betonte, dass Innovationen im Bereich Wohnen einen langen Atem brauchen, da Wohnungen und Häuser nicht jährlich renoviert werden und Modernisierungen viel länger bräuchten, um sich in der Breite durchzusetzen. Ein weiteres Problem sieht er darin, dass kein einheitlicher Standard für Smart-Home-Geräte besteht und viele Produkte nicht kompatibel sind. Der demografische Wandel begünstige jedoch die Relevanz von Smart Home, da gerade Ambient-Assistet-Living-Produkte so eine größere Akzeptanz erfahren könnten.

Prof. Dr. Dirk-Carsten Günther, BLD Rechtsanwälte, beleuchtete Smart Home aus der rechtlichen Perspektive. Er gab zu Bedenken, dass sich rechtliche Beiträge zu Smart Home vornehmlich mit datenschutzrechtlichen Themen befassen, nicht aber mit haftungs- oder deckungsrechtlichen Fragestellungen. Smart Home empfindet er daher noch als rechtliches Neuland, in dem noch viele Fragen geklärt werden müssten, beispielsweise wie mit neuen Gefahren wie dem Eindringen in ein Haus durch Auslesen des WLANs umgegangen werden kann.

Dass einige Versicherer schon erfolgreich Produkte an den Markt gebracht haben, zeigten die Erfahrungsberichte der Konferenz. Die Provinzial NordWest arbeitet mit dem Distributor und Dienstleister Komsa zusammen und bietet den Kunden die Smart-Home-Geräte von Lupus Electronics an. Der Versicherer sieht einen hohen qualitativen und quantitativen Nutzen in diesem Projekt. So sollen nicht nur Einsparungen bei den Schadenkosten gemacht werden, sondern das Smart-Home-Produkt wird auch zur Kundenbindung eingesetzt und bietet u. a. durch ein großes Medienecho einen strategischen Mehrwert.

Die Generali Versicherung sowie die Bayerische setzen hingegen auf den Smart-Home-Gerätehersteller devolo. Während die Generali ihren Kunden ein „Starter Kit“ anbietet, um die Hemmschwelle für Smart Home niedrig zu halten, müssen die Kunden der Bayerischen in einem Konfigurator von devolo selbst aussuchen, welche Komponenten sie einsetzen möchten. Bei beiden Angeboten zeigte sich bisher, dass die Installation der Geräte zwar nicht sehr kompliziert ist, die Kunden jedoch stark an die Hand genommen werden müssen, beispielsweise durch detaillierte und ansprechende Anleitungen oder aber einen zusätzlichen Installationsservice.

Auch wenn Smart Home mittlerweile für viele kein Fremdwort mehr ist, setzen sich die Konzepte nicht so schnell durch, wie vielleicht erhofft. Produkte wie Amazon Alexa, das mit vielen smarten Geräten kompatibel ist, begünstigen jedoch die Verbreitung. Für die Assekuranz ist es aktuell noch schwierig, große Erfolge mit den Smart-Home-Angeboten zu erlangen, momentan dominieren bei den Vorteilen solcher Angebote die Imagegewinne gegenüber Schadenkosteneinsparungen. Als einen kritischen Erfolgsfaktor sehen die Experten den Vertrieb. Nur wenn Smart-Home-Tarife von den Vermittlern überzeugend angeboten werden, wird es eine Chance auf große Akzeptanz bei den Kunden geben. Einen weiteren wichtigen Faktor betonte zudem Prof. Dr. Viktor Grinewitschus, EBZ Business School. Er ist der Meinung, dass ein wichtiger Treiber für Smart Home in der Zukunft die Kombination von Produkten mit weiteren Services, z. B. in der Pflege, sei.

Die vielen Diskussionspunkte sowie das große Interesse der Teilnehmer zeigte einmal mehr, dass Smart Home das Potenzial hat, eines der Trendthemen für die Zukunft (der Assekuranz) zu werden. Man kann gespannt sein, welche Kooperationen und Produkt(-neuheiten) die Branche in den nächsten Jahren erwarten.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.versicherungsforen.net/smarthome

Online-Panel „Insight“: Ein neues Expertennetzwerk für die Assekuranz

[Leipzig, 26. Oktober 2017] Die Versicherungsforen Leipzig und das Insurance Innovation Lab haben mit „Insight“ ein neues Expertennetzwerk gestartet. Das Online-Panel bietet die Möglichkeit, eigenes Wissen und Erfahrungen mit anderen Experten zu teilen und darüber hinaus einen Einblick in aktuelle Herausforderungen, relevante Trends und neue Marktteilnehmer sowie deren Einfluss auf die Branche zu gewinnen. Über regelmäßige Befragungen werden dabei Veränderungen in der Assekuranz umfassend beobachtet und analysiert, aussagekräftige Statistiken für ein aktuelles Stimmungsbild der Branche erstellt und Schlussfolgerungen für die Entwicklung von Innovationen gezogen.

Was sind Themen, die die Assekuranz bewegen? Welchen Herausforderungen stehen Versicherer bei der Produktentwicklung insbesondere im Hinblick auf die Integration ihrer Kunden gegenüber? Wie relevant sind aktuelle Trends und neue Technologien für die Unternehmen? Das sind nur einige von vielen Fragen, mit denen sich die Assekuranz in Zeiten von digitalem Wandel und steigendem Innovationsdruck konfrontiert sieht. Um die Veränderungsprozesse in der Versicherungswirtschaft zu erforschen, Entwicklungstendenzen auszumachen und Versicherern eine Plattform für einen gegenseitigen Austausch zu bieten, haben die Versicherungsforen Leipzig und das Insurance Innovation Lab jetzt das Expertennetzwerk „Insight“ ins Leben gerufen.

Auf www.insight-netzwerk.de haben Experten aus der Versicherungswirtschaft sowie branchennahe Dienstleister die Möglichkeit, durch die Teilnahme an regelmäßigen Umfragen ihre Erfahrung und Meinung zu Themen wie Innovationsmanagement, Digitalisierung, Marktgeschehen, neue Marktteilnehmer, Kundenintegration oder auch allgemeine Chancen und potenzielle Risiken einzubringen. „Wir wollen Branchenkenner und -vordenker zusammenbringen und mit ihnen gemeinsam neue Erkenntnisse gewinnen und diskutieren“, sagt Justus Lücke, Geschäftsführer der Versicherungsforen Leipzig. „Versicherer gewinnen mit einer Teilnahme in unserem Expertennetzwerk Insight‘ neue und tiefere Einblicke in aktuelle und zukünftige Themen, die sie und die Assekuranz umtreiben. Sich mit Zukunftsthemen der eigenen Branche zu beschäftigen, ist letztlich auch der Schlüssel für die Entwicklung neuer, innovativer Produkte, Services und Prozesse.“

Die Mitglieder des neuen Expertennetzwerks können zudem auch selbst Themen sowie Fragen für die Umfragen beisteuern und erhalten die Ergebnisse der Online-Befragungen kostenfrei zum Beispiel in Form von Stimmungsbarometern oder Trendanalysen.

„‘Insight‘ gibt Experten aus der Versicherungsbranche die Möglichkeit, ihre Erfahrungen durch die Perspektiven anderer Experten auf den Prüfstand zu stellen und neue Lösungen für zentrale Fragestellungen zu entdecken. Gerade, wenn es um die Entwicklung neuer Produkte oder Dienstleistungen geht, ist es wichtig, sich mit den zentralen Anforderungen an Innovationsprozesse auseinanderzusetzen – dazu gehört auch das effiziente Scouten von Informationen und neuem Wissen“, betont Dr. Hagen Habicht, Gründer des Insurance Innovation Lab. „Unser Expertennetzwerk trägt dazu bei, dass Versicherer miteinander von neuen Informationsquellen lernen, sich dabei gegenseitig inspirieren und ihre Wissensbestände neu kombinieren.“

Die Anmeldung für „Insight – Das Expertennetzwerk“ ist kostenlos unter www.insight-netzwerk.de möglich.

Von diesen Trends profitieren Versicherer

Sechs Entwicklungen wälzen die wirtschaftlichen Kräfteverhältnisse in den nächsten Jahren um, prophezeit die Beratungsfirma Accenture. Zu den grossen Gewinnern der kommenden Digitalisierung könnten auch die Versicherer gehören.

–>> Weiter auf http://www.finews.ch/news/versicherungen/14822-trends-versicherungen-digitalisierung-accenture-jean-francois-gasc-assekuranz

Premiumberatung gegen App-Invasion

Dort wo Versicherungs-Bedarf sein könnte, werden Apps bald längst da sein. Außer Kontakten erzeugen Apps auch neue Bedürfnisse. Versicherungsfremde Unternehmen treiben den Markt und rütteln am Expertenstatus. Die Rettung sind Premiumkunden.

–>> Weiter im Orginalartikel auf: http://www.procontra-online.de/artikel/date/2014/02/premiumberatung-gegen-die-invasion-der-apps/ 

Hier finden Sie die Studie zum Artikel zum kostenlosen Download: www.2bahead.com/studien/trendstudie/detail/trendstudie-zukunft-der-versicherungen/

Versicherungsforen Leipzig prognostizieren Trends der Assekuranz für 2014

[Leipzig, 16. Dezember 2013] Wie zukunftsfähig ist die Assekuranz? Wie gelingt es, die aktuellen Trends und Themen der Branche rechtzeitig zu erkennen und darauf zu reagieren? Basierend auf Erfahrungen aus Forschungs- und Entwicklungsprojekten haben die Versicherungsforen Leipzig Trends der Versicherungsbranche für das kommende Jahr identifiziert.

Aktuelle Marktentwicklungen fordern von der Assekuranz neue Ansätze und Geschäftsmodelle. In vielen Bereichen gilt es aber auch, an die Ergebnisse der vergangenen Monate anzuknüpfen und erfolgreiche Strukturen weiterzuentwickeln. Die Versicherungsforen Leipzig erwarten für das kommende Jahr, dass Forschung und Entwicklung in der Branche an Relevanz gewinnen und so der Weg für Innovationen geebnet werden kann.

„Forschung und Entwicklung sollten für eine moderne Branche an erster Stelle stehen“, sagt Markus Rosenbaum, Geschäftsführer der Versicherungsforen Leipzig. „Im vergangenen Jahr hat sich in der Versicherungswirtschaft schon viel getan: Regulierungen sind debattiert, Produkte überarbeitet und neue Technologien getestet worden. Die Assekuranz hat erkannt, dass es in vielen Bereichen akuten Handlungsbedarf gibt. Um handlungsfähig zu bleiben und auch zukünftig auf Markttrends reagieren zu können, sollte die Branche frühzeitig in Forschung und Entwicklung investieren.“

Konzentration auf Kernprozesse und den Kunden

In der Historie der Versicherungswirtschaft hat sich das Kundenverhalten selten so stark gewandelt wie in der vergangenen Dekade. Digitalisierung, moderne Kommunikationsmittel und neue Kommunikationskanäle haben zu deutlich veränderten Kundenanforderungen geführt. Dieser Trend wird sich auch im kommenden Jahr fortsetzen. Mehr denn je sind die Versicherungsunternehmen gefragt, ihre Leistungen möglichst deckungsgleich zum individuellen Bedarf der Kunden anzubieten, maßgeschneiderte Services überzeugen stärker als Standard-Produkte. Jeder Kontaktpunkt bietet dabei Chancen für eine hohe Kundenzufriedenheit. Der gelebte Omni-Kanal mit durchgängigen Prozessen ist bei vielen Versicherern jedoch noch in weiter Ferne und wird 2014 ein Fokusthema sein. Dafür gilt es, die Kernprozesse in den Unternehmen zu optimieren, um die wahrnehmbare Qualität der Dienstleistungen für den Kunden zu verbessern und die Effizienz zu steigern. Bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Prozessmanagements stehen die verantwortlichen Führungskräfte auch im kommenden Jahr vor einer Vielzahl von Hindernissen. Für deren Überwindung ist es aus Sicht der Versicherungsforen Leipzig notwendig, die Prozesslandschaft in handhabbare Bausteine im Sinne einer kundenorientierten End-to-End-Betrachtung zu gliedern und sich dabei im ersten Schritt auf die Kernprozesse zu konzentrieren. Um ein kundenfokussiertes, schlankes Prozessmanagement erfolgreich im Versicherungsunternehmen zu etablieren, wird oftmals ein langer Atem sowie eine entsprechende organisatorische Verbindlichkeit und Disziplin notwendig sein.

Neue Produkte für veränderte Rahmenbedingungen

Ein weiteres Thema, das im Jahr 2014 in der Assekuranz eine große Rolle spielen wird, ist der nach wie vor anhaltende Niedrigzins. Vor allem im Bereich der Lebensversicherung werden sich in Kürze Konsequenzen zeigen. Lebensversicherer stehen vor der Herausforderung, einerseits marktfähige und auf die Kundenbedürfnisse angepasste Produkte anzubieten, andererseits müssen sie auch unter den aktuellen Risikogesichtspunkten erfolgreich wirtschaften und am Kapitalmarkt ausreichend Zinsen erzielen, um ihre Garantieverpflichtungen zu erfüllen. Bereits 2013 reagierten einige Anbieter mit neuen Produkten, die Kunden durch eingeschränkte Garantien höhere Chancen auf bessere Gesamtleistungen bieten. Die Versicherungsforen Leipzig gehen davon aus, dass im nächsten Jahr weitere Lebensversicherer nachziehen und alternative Garantiemodelle entwickeln werden.

Auch in anderen Bereichen stehen die Produkte im Jahr 2014 auf dem Prüfstand. Moderne Technik ermöglicht es heute, individuelle Kundenansprüche in neue Dienstleistungskonzepte und konkrete Business Cases zu überführen und damit eine stärkere Kundenfokussierung einzunehmen. „Kundenorientierung leben“ wird immer wichtiger und ebnet den Weg, langfristig nicht ausschließlich in Produkten, sondern verstärkt in größeren Themen und Lebensbereichen zu denken. Für 2014 ist zu erwarten, dass Versicherungsunternehmen zunehmend in Produktlösungen (wie bspw. Ausschnittsdeckungen und Bausteinkonzepte) investieren, die dem Ruf der Kunden nach situativen, anlassbezogenen Nutzungen von Versicherungsschutz gerecht werden.

Nach dem Schaden ist vor dem Schaden

Nach einem schadenreichen Jahr 2013 wird sich der Konsolidierungskurs insbesondere in der Kfz- sowie der Wohngebäudeversicherung 2014 fortsetzen. Ein effektives Schadenmanagement wird zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Die Optimierung der Dienstleistersteuerung, hinsichtlich Vermittlungsquote und Anbindung, ist dabei ein zentrales Thema. Auch im Bereich des Betrugsmanagements besteht noch Potenzial, den Schadenaufwand zu reduzieren. Versicherer kommen langfristig nicht umhin, die Qualität und Effektivität der Betrugsabwehr zu verbessern – sowohl im eigenen Interesse, als auch zum Schutz der (ehrlichen) Versicherungsnehmer.

Auf der Seite der Schadenbearbeitungskosten bestehen große Potenziale in der Erzeugung und Verarbeitung strukturierter Daten in der Sachversicherung. Insbesondere in der Gebäudeversicherung muss eine Vielzahl an Gewerken in die Schadenregulierungsprozesse eingebunden werden. Die zunehmende technische Durchdringung mit mobilen Endgeräten ermöglicht eine Digitalisierung der Kalkulations- und Abrechnungsprozesse und der damit verbundenen Erfassung und Verarbeitung von strukturierten Daten am Ort der Schadenbehebung. Die Versicherungsforen Leipzig gehen davon aus, dass sich diese Entwicklung, die in der Kfz-Versicherung bereits eingesetzt hat, im kommenden Jahr zunehmend auf den gesamten Sachbereich ausweiten wird.

2014 – Auf dem Weg zu einer Re-Regulierung?

Im November 2013 konnte endlich eine Einigung hinsichtlich der Omnibus-II-Richtlinie zwischen Europäischem Rat, Parlament und Europäischer Kommission erzielt werden. Die Richtlinie regelt u.a. die Bewertung langfristiger Verpflichtungen und Garantien unter Solvency II und legt ihren Starttermin auf den 1. Januar 2016 fest. Die Vorbereitungsphase auf Solvency II, in der bereits einige Elemente, wie z.B. der ORSA-Prozess oder Teile der Berichterstattung an die Aufsicht, von den Versicherern umzusetzen sind, beginnt jedoch bereits am 1. Januar 2014. Das Jahr 2014 wird daher geprägt sein von intensiven Vorbereitungen auf Solvency II und der Implementierung der Regelungen in den Unternehmen.

Auch im Vertrieb nimmt das Thema (Re-)Regulierung in 2014 eine zentrale Rolle ein. Die Offenlegung negativer Geschäftspraktiken untermauert sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene Bestrebungen der Gesetzgeber und der Assekuranz, durch Regulierungsmaßnahmen und Initiativen den Verbraucherschutz zu stärken und zweifelhafte Vertriebspraktiken zu unterbinden. Auf EU-Ebene könnten 2014 die MiFID-II- und IMD2-Richtlinien sowie die PRIPs-Verordnung verabschiedet werden, national machen brancheninterne Initiativen wie „gut beraten“, der Verhaltenskodex für den Vertrieb oder der Code of Conduct zum Datenschutz von sich reden. Für 2014 erwarten die Versicherungsforen Leipzig eine Konsolidierung der Vermittlerzahlen, da nicht alle das Mehr an Anforderungen erfüllen können und wollen. Die Qualifizierung wird sich im Vertrieb daher konzentrieren und verstärken.

Keine Angst vor der Digitalisierung

In den vergangenen Jahren hat sich die IT-Branche rasant weiterentwickelt. Stichwörter wie Cloud Computing, Big Data oder Mobilität haben in fast allen Wirtschaftszweigen zunehmend an Relevanz gewonnen. Auch in der Assekuranz werden zukunftsfähige IT-Systeme immer wichtiger, sei es in Bezug auf die Digitalisierung der Vertriebsschnittstellen, bei der zunehmenden Vernetzung von Kunden-Kontaktkanälen oder der Durchdringung mobiler Endgeräte sowohl auf Seiten der Kunden als auch der Vermittler.

Für die Zukunft prognostizieren die Versicherungsforen Leipzig, dass sich IT-Abteilungen vom Getriebenen zum Treiber im Unternehmen entwickeln werden. Die IT wird Innovationen aktiv vorantreiben und Produktentwicklungen unterstützen. Auch über das Jahr 2014 hinaus ist mit einer weiteren digitalen Vernetzung zu rechnen, die insbesondere durch das steigende Volumen an Kundendaten, die über viele verschiedene Kontaktkanäle gesammelt und analysiert werden können, und durch die Weiterentwicklung moderner Technologien begünstigt wird.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.versicherungsforen.net

 

Ihre Ansprechpartnerin

Katharina Thiemann

T +49 341 98988-224

E thiemann@versicherungsforen.net

I http://www.versicherungsforen.net/presse

Über die Versicherungsforen Leipzig GmbH

Die Versicherungsforen Leipzig verstehen sich als Dienstleister für Forschung und Entwicklung (F&E) in der Assekuranz. Als Impulsgeber für die Versicherungswirtschaft liegt ihre Kernkompetenz im Erkennen, Aufgreifen und Erforschen neuer Trends und Themen, zum Beispiel im Rahmen von Studien und Forschungsprojekten unter unmittelbarer Beteiligung von Versicherern. Basierend auf aktuellen wissenschaftlichen und fachlichen Erkenntnissen entwickeln und implementieren sie zukunftsweisende Lösungen für die Branche.

Mit dem speziellen Wissen der Versicherungsbetriebslehre, der Versicherungsinformatik, der Versicherungsmathe­matik und des Versicherungsrechts schaffen die Versicherungsforen Leipzig die Basis für die Lösung anspruchsvoller neuer Fragestellungen innerhalb der Assekuranz. Zudem ermöglicht die wissenschaftliche Interdisziplinarität und der hohe Praxisbezug einen aufschlussreichen »Blick über den Tellerrand«.

Aktuelle Studie: Versicherungsabschluss via App als innovativer Vertriebsweg für die Assekuranz

Pressemitteilung 02. Mai 2013 – HEUTE UND MORGEN GmbH – Köln

Aktuelle Trendstudie des Marktforschungsinstituts HEUTE UND MORGEN zeigt große Akzeptanz und Erfolgspotentiale für den Vertrieb von Versicherungsprodukten via Apps.

Köln, 2. Mai 2013. Wer kennt sie nicht, die unzähligen Apps von Apple, Google & Co., die das mobile Leben erleichtern und bereichern sollen. Fest steht: der Markt für Smartphones und mobile Applikationen wächst weiterhin rasant. Zukünftig könnte davon auch die Versicherungswirtschaft mit Mobile-Commerce-Angeboten profitieren. Denn: mehr als jeder fünfte Bundesbürger (22%), der über ein Smartphone verfügt, kann sich heute bereits den Abschluss einfacher Versicherungsprodukte über eine Versicherungsabschluss-App knkret
vorstellen. Viele weitere Verbraucher zeigen sich zumindest interessiert an dem neuen Vertriebsweg.

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–> Zur Pressemitteilung

–> Weitere Studieninformationen

Der neue Social Review zum Thema „Banken und Versicherungen“ von Zieltraffic ist da

Social Review 2/2012 gibt Ihnen einen Einblick in die aktuelle Diskussion rund um das Thema „Banken & Versicherungen“ im Social Web. Bereits die allgemeinen Markt KPI’s wie Diskussionsvolumen, Stimmung, Kanäle, Einflussnehmer etc. verdeutlichen eine hohe Präsenz des Themas im Bereich Social Media, welche von den jeweiligen Marktakteuren nicht zuletzt aufgrund der immer weiter zunehmenden Stellung dieses Kanals stets im Auge behalten werden sollte.

Im Fokus des Interesses standen bei den Banken die Finanzkrise und das Verhalten der Banken. Klassische Produkte wie Kredit, Girokonto oder Tagesgeld wurden ebenfalls rege diskutiert und Konditionen hinterfragt.
 
Die Berichterstattung der Versicherungsbranche im September wurde bestimmt von den Unisex-Tarifen. Außerdem drehten sich die Diskussionen um die Entscheidung zwischen privater und gesetzlicher Krankenkasse, sowie um die Notwendigkeit spezieller Versicherungen.

Das Social Web wird immer mehr genutzt um sich ehrliche Meinungen und Empfehlungen über ein Unternehmen sowie die Produkte einzuholen und sich in fachspezifischen Blogs und Foren zu informieren und zu beraten.

–>> Hier geht es zum DOWNLOAD

 

Google „Project Glass“: Die Zukunft der Computernutzung

So stellt sich Google die Zukunft der Computernutzung vor.  In einer Brille werden dem Träger Symbole und Daten eingeblendet, die ihm durch den Alltag helfen sollen. Auf Google+ bittet der Konzern die Community um Vorschläge, was eine solche Augmented-Reality-Brille können sollte.

Brillenträger sind hier klar im Vorteil 🙂

Seht selbst:

Infografik zu Pinterest: News, Nutzung und Trafficdaten

Derzeit ist das Bilder-Netzwerk Pinterest in aller Munde. In den USA boomt die Plattform mit derzeit 17,8 Millionen Besuchern. Nach einer Studie von Shareaholic leitet Pinterest inzwischen mehr Nutzer auf andere Seiten als Twitter oder Google+.

Die nachfolgende Infografik gibt sehr schön die aktuellen Daten und Fakten wider:

Quelle: MDGadvertising.com

In Deutschland wird, wie nicht anders zu erwarten, das Netzwerk hauptsächlich unter rechtlichen Gesichtspunkten diskutiert.

Einen schönen Gesamtüberblick über die Nutzung von Pinterest findet ihr im ethority-blog.

Bilder sagen ja bekanntlich mehr als 1000 Worte. Wenn man sich die Nutzerzahlen des Netzwerks anschaut, scheint da auch im Web etwas dran zu sein.

Die Versicherungsbranche scheint das Thema noch nicht wirklich für sich entdeckt zu haben. Ein Hinderungsgrund dürfte dabei sicherlich die oben erwähnte rechtliche Situation sein.

Wie schätzt ihr die Nutzungsmöglichkeiten von Pinterest für die Versicherungsbranche ein?

Über Kommentare würde ich mich sehr freuen!!!

Web 2.0 als Stimmungsbarometer

Das Start-up Viralheat sammelt sekundengenaue Nutzereinschätzungen aus sozialen Netzwerken.

Immer mehr Firmen nutzen mittlerweile Social Media-Angebote, um das Potenzial neuer Produkte oder Dienstleistungen abzuschätzen. Die jüngsten Aktivitäten der User auf Facebook, Twitter und anderen Diensten können offenlegen, wie ein frisch im Kino angelaufener Film, ein aktuelles Must-Have-Gadget oder ein Promi momentan beim Publikum ankommt.

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